Schnell und einfach zubereitet und dazu köstlich cremig ist unser Kichererbsencurry mit Kokosmilch, Blattspinat, Süßkartoffel und Cashewkernen.

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Kichererbsencurry

Curry ist der Überbegriff für eine unglaubliche Vielfalt an Speisen. Jede Köchin und jeder Koch hat ganz eigene Vorlieben und Rezepte für Currygerichte. Lerne mit unserem Kichererbsencurry-Rezept eine leckere vegetarische Variante kennen.

  • Zubereitungszeit
    25 min.
  • Gesamtzeit
    45 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    767 kcal
  • Bewertung
    Rezept bewerten. Aktuelle Bewertung: 3.9 3.9 von 5 Sternen. Anzahl der Bewertungen: 46.
  • Ernährungsform
    Vegan
    Ernährungsform
    Glutenfrei

Zutaten

Portionen

4

2
Schalotten
2
Knoblauchzehen
1
Ingwer
1
Süßkartoffel
2 EL
Sesamöl
800 g
Kichererbsen
1
Zitrone
800 ml
Kokosmilch
1 Dose
Tomate, stückig
400 g
Blattspinat, tiefgekühlt
1 TL
Kurkuma
2 TL
Currypulver
1 TL
Cayennepfeffer
1 TL
Kreuzkümmel, Cumin
1 TL
Salz
1 EL
Sojasauce, glutenfrei
50 g
Cashewkerne
etwas
Koriander

Außerdem:

200 g
Basmatireis

Zubereitung

  1. Zwiebeln und Knoblauch pellen, fein hacken. Ingwer schälen und fein hacken. Süßkartoffel schälen und in mundgerechte Würfel schneiden.

  2. Sesamöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer für 2-3 Minuten anschwitzen. Kichererbsen dazugeben und mit anschwitzen. Zitrone waschen und über dem Topf auspressen. Süßkartoffeln und Spinat dazugeben, mit stückigen Tomaten und Kokosmilch auffüllen und 20 Minuten bei mittlerer Hitze abgedeckt köcheln lassen. Mit den Gewürzen und der Sojasoße abschmecken und weitere 10 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.

  3. Inzwischen den Reis nach Packungsanleitung garkochen.

  4. Cashewkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Öl goldbraun rösten. Koriander waschen, trockenschütteln und einige Blätter abzupfen.

  5. Kichererbsencurry mit gerösteten Cashewkernen und frischem Koriander garniert servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 3.209 kj (38 %)
Kalorien 767 kcal (38 %)
Kohlenhydrate 70 g
Fett 50 g
Eiweiß 18 g

Bewertung

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Kichererbsencurry-Rezept: lecker, ganz ohne Fleisch

Fleisch spielt in der indischen und asiatischen Küche keine so wichtige Rolle. Natürlich gibt es zahlreiche würzige Currys mit Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten, jedoch mindestens genauso viele vegetarische oder gar vegane Gerichte, wofür unser Kichererbsencurry-Rezept ein gutes Beispiel ist. Hauptzutat sind hier die gesunden Hülsenfrüchte, deren Name alleine schon einen großen Spaß verspricht. "Kicher" hat allerdings nichts mit Lachen zu tun, sondern leitet sich vom lateinischen Begriff "cicer" für Erbse ab. Tipps, wie am besten Kichererbsen zubereitet werden, mit Kichererbsen kochen, und Interessantes rund um die Hülsenfrucht erfährst du auf unserer Lebensmittelwissen-Kichererbsen-Seite. Ob du Kichererbsen aus der Dose verwendest oder die getrocknete Form bevorzugst, bleibt übrigens ganz dir überlassen. Achte beim Kochen der getrockneten Variante unbedingt darauf, sie vorher am besten 24 Stunden einzuweichen, das Einweichwasser vor der Weiterverarbeitung abzugießen und die Kichererbsen gut durchzuspülen. Hast du durch unser Kichererbsencurry-Rezept Geschmack an der Hülsenfrucht gefunden, bist du hier genau richtig! Vom herzhaften Tomaten-Kichererbsen-Dip als ideale Begleitung zu Gegrilltem oder Fingerfood über Kichererbsensalat bis hin zu unserem Rezept für geröstete Kichererbsen als leckere und gesunde Alternative zu Chips findest du bei uns jede Menge Ideen zum Kochen mit der vielseitigen Erbse.

Gewürzvielfalt erleben: unser Kichererbsencurry-Rezept

Es dürfte mittlerweile hinreichend bekannt sein, dass mit Curry ursprünglich würzige Gerichte mit einer sämigen Soße bezeichnet werden und nicht die meist gelbe Gewürzmischung, die hierzulande viele asiatische Gerichte prägt. Das Currypulver ist lediglich ein Versuch der britischen Kolonialherren, ein wenig von der Geschmacksvielfalt Indiens mit nach Hause zu bringen. In Indien selber kennt man das Pulver nicht. Jede Region, jede Familie und jede Köchin oder jeder Koch hat seine eigenen Gewürzmischungen für verschiedene Currys. Gewürze spielen also eine Hauptrolle auch in unserem Kichererbsencurry-Rezept, selbst wenn die Hülsenfrucht der Namensgeber für das Gericht sein sollte. Ingwer, Knoblauch, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel und Koriander sorgen für einen authentischen Geschmack und einen wunderbaren Duft in unserem Curry. Kurkuma ist außerdem noch für eine appetitliche, kräftige gelbe Färbung verantwortlich. So werden Zunge, Nase und Auge – wie auch bei unserem Blumenkohl-Curry und unserem veganen Curry – gleichermaßen verwöhnt und ein multisensorischer Hochgenuss ist garantiert, wenn du unsere exotischen Gerichte nachkochst. Noch ein bisschen besser schmeckt alles mit unserer Raita, einem pakistanischen Joghurt-Minze-Dip, den du zudem mit Zitrone verfeinern kannst. Von dem kannst du übrigens auch einen Klecks auf ein anderes leckeres Kichererbsen-Gericht geben, um es perfekt abzurunden: unsere Kichererbsensuppe!

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