Deutschlands Lieblingskohl dient auch in der indischen Küche als Grundlage aromatischer gelber Currys. Der Beweis: unser Blumenkohl-Curry, dessen Rezept auf Kokosmilch und einer indischen Gewürzmischung basiert. Gemeinsam brätst und garst du alles im Wok, bis ein aromatisches Gericht entsteht.
Die äußeren Blätter vom Blumenkohl entfernen. Den Kohl waschen, den Strunk entfernen und Blumenkohl in kleine Röschen teilen oder in mundgerechte Stücke schneiden. Karotten putzen, schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Zucchini waschen, putzen, längs vierteln und klein würfeln.
Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch und Ingwer schälen, fein hacken. Die Chilischote waschen, putzen, längs halbieren, entkernen und fein hacken.
Öl in einem Topf oder in einer großen Pfanne (mit Deckel) erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili darin ca. 1 Minute andünsten. Kurkuma, Currypulver und Kreuzkümmel zugeben, für ca. 1 Minute andünsten – bis es zu duften beginnt. Blumenkohl und Karotten zugeben, unter Rühren kurz mitdünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Mit Kokosmilch und Brühe ablöschen. Alles aufkochen und zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Zucchini zugeben und weitere 10–15 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit für das Topping Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, herausnehmen. Koriander waschen, trocken schütteln und fein hacken.
Blumenkohl-Curry mit Ahornsirup, Limettensaft, Salz, Pfeffer und ggf. Currypulver abschmecken. Veganes Curry mit Cashews und Koriander garniert servieren. Dazu passt indisches Naanbrot oder Reis.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.056 kj (24 %)
Kalorien
491 kcal (24 %)
Kohlenhydrate
37 g
Fett
36 g
Eiweiß
15 g
Bewertung
Begeistert vom Rezept? Jetzt bewerten
Blumenkohl-Curry-Rezept: vegetarischer Genuss wie in Indien
Indisch zu kochen gleicht einer kulinarischen Aromatherapie. Du mischst schmackhafte Chilis mit kräftigen Gewürzen, kreierst wunderbar intensive Currys und bist in der Zutatenwahl dabei völlig frei. Vegetarische Rezepte kennt die indische Küche ebenso wie Currys mit Fleisch. Für unser Blumenkohl-Curry-Rezept verwendest du neben Blumenkohl – dem Gobhi oder Gobi – Zucchini, Kartoffeln, Koriander und Süßkartoffeln, zudem Curry, Ingwer und Panch Foron, eine indische Gewürzmischung. Das Ergebnis? Ein gelbes Curry nach indischer Tradition.
Entscheidend ist dabei der Aromenmix, das Zusammenspiel des leichten Kohlgeschmacks des Blumenkohls mit den indischen Gewürzen und der Frische der Limette. Wie häufig in der indischen Küche, so auch beim Dal, dem berühmten Linsencurry, oder der Hühnersuppe Mulligatawny verwendest du für unser Blumenkohl-Curry Kokosmilch. Tierische Produkte stehen dagegen nicht auf der Zutatenliste. Daher ist unser indischer Blumenkohl vegan. Den Kohl selbst erhältst du das gesamte Jahr über im Supermarkt. Aus regionalem Anbau ist er zwischen Ende Mai und Oktober erhältlich. Suchst du noch eine ebenfalls vegane Vorspeise, probiere doch mal knusprige Onion Bhaji.
Tipp: Nach dem Einkauf bleiben dir für die Zubereitung unseres Blumenkohl-Currys zwei bis vier Tage. So lang hält sich das Kohlgemüse im Gemüsefach deines Kühlschranks. Theoretisch kannst du für unser Curry wie für andere Blumenkohl-Rezepte auch die Variante aus der Tiefkühlabteilung verwenden. Dabei musst du das Blumenkohlgemüse nicht zwingend braten. Stattdessen kannst du es in der Soße mitkochen.
Indiens Küche, Currys und weitere Blumenkohl-Rezepte
Unser Blumenkohl-Curry ist vegetarisch, gleichzeitig natürlich nur eine von vielen Varianten. Denn gerade Vegetarier:innen bietet die indische Küche unglaublich reiche Abwechslung. Entscheidest du dich für Malai Kofta, bereitest du vegetarische Frikadellen in Kokossoße zu. Rajma ist wiederum ein nordindisches Kidneybohnen-Curry. Eine gern verwendete Zutat für ein Gemüsecurry sind zudem Kartoffeln, etwa im Alu Gobhi, das du mithilfe unseres Rezepts für Kartoffel-Blumenkohl-Curry selbst kochst. Auberginen und Tomaten hingegen landen in unserem Auberginen-Curry. Oft kommt in vegetarischen Gerichten auch Paneer, eine Art Frischkäse, zum Einsatz. Kombiniert wird er zum Beispiel mit Spinat, dem "Palak", und kommt dann als "Palak Paneer", Spinat mit gebratenem Frischkäse, auf den Tisch. Eine besondere Variante auf Fruchtbasis servierst du, wenn du unser Mango-Bananen-Curry-Rezept ausprobierst. Und wenn du schon bei süß bist, musst du unbedingt auch die indische Nachspeise Gulab Jamun kosten – eine kulinarische Sünde mit raffinierten Aromen. Soll es wiederum die vegane Variante eines angeblich in Großbritannien entstandenen indischen Gerichts sein, empfehlen wir unser Rezept für Kichererbsen Tikka Masala.
Nun dient der Kohl natürlich nicht nur als Basis für indische Gemüsecurrys. Auch in Deutschland ist er fester Bestandteil der traditionellen Küche. Dabei wird er oft mit Käse überbacken und mit weißer Soße und Kartoffeln komplettiert. Willst du die Zubereitung von Blumenkohl-Gerichten in der Pfanne etwas beschleunigen, hilft schmoren. Dabei brätst du das Gemüse zunächst an, gibst danach etwas Wasser dazu und legst den Deckel auf. Nach rund fünf Minuten prüfst du die Bissfestigkeit. Diese Methode reduziert die Kochzeit von Blumenkohlröschen.
Tipp: Ernährst du dich low carb, kannst du aus Blumenkohl auch kalorienarme Pizzaböden formen. Vermische dafür einfach den zerkleinerten Blumenkohl mit Ei und geriebenem Käse sowie Salz und Pfeffer zu einem Teig. Kochen musst du ihn wie für unser Blumenkohl-Rezept für indisches Curry vorab nicht.