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Indisches Fladenbrot Chapati

Indisches Fladenbrot Chapati

Für unser Chapati-Rezept benötigen Sie nur wenige Zutaten und keinen Ofen. Ob trocken ausgebacken oder in Öl frittiert – die indischen Fladenbrote sind einfach köstlich und lassen sich vielfältig kombinieren.

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Zutaten

10 Portionen

Für die Chapatis:
  • 125 g Vollkorn-Weizenmehl

  • 0.5 TL Salz

  • 1 TL Pflanzenöl

Zubereitung
  1. 1
    Chapatis

    Für die Chapatis Mehl und Salz vermengen, Öl und 80 ml lauwarmes Wasser mit einem Löffel unterrühren, mit den Händen zu einem Teig kneten. 10 Minuten quellen lassen, nochmals 5 Minuten kneten, bis der Teig glatt ist.

  2. 2
    Chapatis

    In 10 Portionen teilen und zu Fladen von jeweils 15 cm Durchmesser ausrollen.

  3. 3
    Chapatis

    Eine gusseiserne Pfanne ohne Fett erhitzen, jeweils 1 Teigfladen darin backen, bis sich die ersten braunen Flecken zeigen. Wenden und auch die andere Seite bräunen.

  4. 4
    Variationstipp

    Für die Fladenbrote wird in Indien ein spezielles Mehl das "Chapati Ata" verwendet, welches es bei uns nur in asiatischen Läden zu kaufen gibt.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • 172kJ 2%

    Energie

  • 41kcal 2%

    Kalorien

  • 7g 3%

    Kohlenhydrate

  • 1g 1%

    Fett

  • 1g 2%

    Eiweiß

Chapati-Rezept: leicht und knusprig

Als Chapati wird indisches Fladenbrot bezeichnet, das traditionell aus Weizenvollkornmehl gebacken und ungesäuert ist. In Pakistan und Nordindien zählt das Chapati zu den Grundnahrungsmitteln und seine Zubereitung ist ganz einfach: Mehl und Salz werden vermengt und anschließend mit etwas Öl und lauwarmem Wasser verrührt. Anstelle von Öl können Sie auch Ghee verwenden – ein Speisefett aus geklärter Butter, das ein wichtiger Bestandteil zahlreicher pakistanischer und indischer Gerichte ist. Nach einer Quellzeit von etwa zehn Minuten wird der Teig nochmals fünf Minuten glatt geknetet und portioniert in einzelne Fladen in einer Pfanne ausgebacken. Sie können die Fladen entweder als Beilage zu würzigen Gerichten wie Keema reichen oder beispielsweise als gefüllte Chapatis servieren: Mit Hüttenkäse, Ananas, Banane und Curry gefüllt, werden die indischen Fladenbrote in nur 25 Minuten zu einer appetitlichen Vorspeise. Der Teig für die Chapatis wird hierbei noch mit Ingwer und Weizenkeimen verbessert. Mögen Sie Fladenbrote mit Füllungen, empfehlen wir Ihnen auch das Rezept für Aloo Paratha mit würzigem Kartoffelinnenleben.

Tipp: Unsere Chapatis eignen sich belegt und gefüllt auch ideal als Party-Snack. Sie lassen sich mit einer kalten Füllung hervorragend vorbereiten und prima ohne Teller essen. Außerdem passen sie wunderbar zu unserer Raita, einem frischen Joghurt-Dip. Pita oder anderes in der levantinischen Küche verbreitetes Fladenbrot verwenden Sie wiederum, wenn Sie unseren Fattoush-Salat zubereiten wollen. Eine weitere indische Variante lernen Sie mit unserem Rezept für Chole Bhature kennen.

Chapati-Rezept: weiche und ungesäuerte Fladenbrote backen

Es gibt noch eine zweite Variante, ungesäuertes indisches Fladenbrot zuzubereiten, denn neben dem trockenen Ausbacken in der Pfanne ist es auch möglich, die Teigfladen zu frittieren – so wie in unserem Rezept für Tandoori Chicken. Durch das beidseitige Backen in Fett gehen die Fladen ballonartig auf – ähnlich wie ein Berliner Pfannkuchen beziehungsweise Krapfen. Erst beim Abkühlen oder Anstechen kann die heiße Luft wieder entweichen, sodass die Fladenbrote in sich zusammenfallen. Die Zutaten für Pooris sind die gleichen wie für Chapati, nur das Quellen des Teiges dauert etwas länger, etwa eine Stunde. Traditionell werden Pooris noch warm zu einem pikanten Curry aus Kartoffeln serviert, sie schmecken aber auch zu anderen indischen Gerichten, wie beispielsweise zu dem Reisgericht Biryani oder zu einer Mulligatawny, der berühmten britisch-indischen Hühnersuppe.

Übrigens: In Indien wird für die Zubereitung von Fladenbroten wie Chapati ein spezielles Weizenvollkornmehl verwendet: das Atta. Es hat eine gelbliche bis hellbraune Farbe, einen relativ hohen Gluten- und Eiweißanteil und macht den Teig für Naan, Chapati, Pooris und andere dünne Brotsorten sehr dehnbar.