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Unser Rezept für Holundermarmelade schmeckt am besten mit selbst gepflückten Beeren. Und ein kleiner Tipp: Der Apfel verbessert die Gelierfähigkeit, da Holunderbeeren einen niedrigen Pektingehalt haben.
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Holundermarmelade

Sie haben in Ihrer Nähe Holunderbäume voller reifer schwarzer Beeren entdeckt? Dann schnappen Sie sich einen Korb und pflücken Sie welche – und bereiten Sie damit unser Holundermarmeladen-Rezept zu! Das geht gar nicht schwer und sorgt für Abwechslung auf Ihrem Frühstücksteller!

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Zutaten

25 Portionen

  • 600 g Holunderbeere

  • 0.5 Zitrone

  • 0.5 Apfel

  • 300 g Gelierzucker 1:1

Zubereitung
  1. 1

    Zum Verarbeiten der Holunderbeeren nur dunkle Beeren bzw. die Rispen mit den Beeren pflücken. Gepflückte Holunderrispen waschen, dann eine große Schüssel mit Wasser füllen und die Beeren mit einer Gabel entrispen.

  2. 2

    Die noch unreifen grünen und roten Beeren sollten nun an der Wasseroberfläche schwimmen - diese unbedingt absieben. Die tiefdunklen reifen Beeren waschen, in einen Topf geben und ohne Zugabe von Wasser ein paar Minuten erhitzen und leicht köcheln lassen, bis die Holunderbeeren weich sind und teilweise aufplatzen.

  3. 3

    Die Beeren durch ein Passiergerät (z.B. eine Flotte Lotte) oder ein feines Metallsieb passieren, so dass es etwa 200g Saft ergiebt. Den Saft in einen Topf füllen, den Saft der halben Zitrone, einen halben geraspelten Apfel und den Gelierzucker hinzugeben.

  4. 4

    Alles verrühren und für 4 Minuten (bzw. je nach Gelierzucker-Sorte) aufkochen - dabei oft umrühren. Anschließend eine Gelierprobe machen und in heiß ausgespülte Marmeladengläser füllen, verschließen und 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • 176kJ 2%

    Energie

  • 42kcal 2%

    Kalorien

  • 10g 4%

    Kohlenhydrate

  • 0g 0%

    Fett

  • 0g 0%

    Eiweiß

Holundermarmeladen-Rezept: das Aroma des Sommers festhalten

Erdbeer-, Kirsch- und Aprikosenkonfitüre sind ja ganz schön – aber ab und zu muss es doch mal eine ausgefallene Marmelade sein. Geht es Ihnen auch so? Dann sollten Sie sich schnell an die Zubereitung unseres Holundermarmeladen-Rezepts machen! Holunder hat im August und September Saison – pflücken Sie die Holunderbeeren für das Holundermarmeladen-Rezept selbst, wenn Sie die Gelegenheit dazu haben. Fündig werden Sie dabei häufig auf Waldlichtungen im Schutz hoher Laubbäume, entlang sonniger Böschungen und Wegesränder oder auf den Arealen verlassener Höfe und ähnlicher ehemals bewirtschafteter Gelände. Sie bekommen die Holunder-Früchte aber natürlich auch auf dem Markt oder in der Obst- und Gemüseabteilung. Wie Sie den Holunder zum Einkochen am besten auslesen und wie Sie die Holunderbeeren kochen, haben wir im Rezept beschrieben. Der Apfel, den wir in unserem Holundermarmeladen-Rezept auflisten, verbessert übrigens die Gelierfähigkeit, da Holunderbeeren einen niedrigen Pektingehalt haben.

Verwerten Sie auch die Blüten des Holunders – z. B. als Tee!

Durch den Gelierzucker hält sich selbst gemachte Marmelade sehr lange – und eignet sich damit wunderbar auch als kleines Mitbringsel. Wichtig ist allerdings, dass die Gläser, in die Sie das heiße Gelee füllen, absolut keimfrei sind. Bevor Sie die Gläser mit Marmelade füllen, müssen Sie diese also unbedingt sterilisieren! Der Aufstrich nach unserem Holundermarmeladen-Rezept schmeckt am besten zu süßlichen Backwaren wie Stuten, Brioche, Croissants oder Rosinenbrot. Probieren Sie sie aber auch mal zu Ziegenkäse oder Brie! Wenn es noch zu früh im Jahr ist für die Beerenernte, pflücken Sie stattdessen zwischen Mai und Juli die Blüten, trocknen Sie diese und bereiten Sie daraus Holunderblütentee zu. Dafür zwei gehäufte Teelöffel in eine Tasse geben und mit siedendem Wasser übergießen, einen Deckel auflegen und fünf Minuten ziehen lassen. Soll der Tee gegen Atemwegsbeschwerden helfen, muss er tassenweise zubereitet werden, da die Wirkstoffe sonst verloren gehen.

Wenn Sie Beeren übrig behalten, können Sie damit noch viele weitere Leckereien selber machen, beispielsweise Holunderküchle oder Holunderbeeren-Suppe.