Wunderbar weiches Karamell, das beinahe auf der Zunge zergeht, kennt eigentlich keinen schlechten Zeitpunkt. Erst recht nicht, wenn du die kleine Geschmacksexplosion selbst zubereitet hast. Die Anleitung liefert unser Fudge-Rezept. Nur ein wenig Geduld brauchst du.
Vanilleschote der Länge nach halbieren und Mark herauskratzen. Butter in einen Topf geben und bei geringer Hitze schmelzen lassen. Vanillemark, Zucker und Milch hinzufügen und unter Rühren zum Kochen bringen. Die Masse sollte bereits leicht karamellisieren.
Salz und Kondensmilch mit einem Schneebesen einrühren. Bei mittlerer Hitze unter stetigem Rühren 30-35 Minuten köcheln lassen, bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Die Temperatur sollte mithilfe eines Küchenthermometers auf 112-116 Grad eingestellt werden.
Sobald die Masse merklich eingedickt ist, den Zuckerrübensirup und die weiße Schokolade hinzufügen und unter Rühren für weitere 5-10 Minuten köcheln lassen. Eine kleine rechteckige Backform mit Backpapier auslegen und die zähe Karamellmasse hinein geben und glatt streichen. Vollständig erkalten lassen.
Fudge in kleine Stücke schneiden und nach Belieben in Wachspapierzuschnitte verpacken.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
737 kj (9 %)
Kalorien
176 kcal (9 %)
Kohlenhydrate
24 g
Fett
8 g
Eiweiß
2 g
Bewertung
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Fudge-Rezept: Weiches Karamell? Die Temperatur entscheidet!
Das Geheimnis liegt in der Rezeptur – entscheidend ist die Temperatur. Denn nur wenn du die Masse aus traditionell Zucker, Butter, Milch, dazu nach Belieben Sahne auf 112 bis 116 Grad erhitzt, bekommst du das gewünschte Ergebnis: wunderbar weiches Karamell, durch das jeder Biss entspannt hindurchgleitet, um wenig später die süßen Aromen im Mund explodieren zu lassen. Das ist Fudge, auf Deutsch schlicht Karamellbonbons. Gefühlt gehört die Zubereitung dieser feinen Köstlichkeit zur großen Kunst der Süßigkeitenherstellung. Mithilfe unseres Fudge-Rezepts meisterst du als Hobby-Chocolatière oder Chocolatier das nun zu Hause auch selbst – dabei achtest du stets auf die Temperatur. Denn steigt sie zu hoch, sagen wir auf 149 bis 154 Grad, gleitest du ganz schnell in Richtung Toffee ab. Wie Fudge ist das ein Karamellbonbon, allerdings weist es eine wesentlich härtere Konsistenz auf. Übrigens: Besonders beliebt ist Fudge-Karamell in Großbritannien. Wie Sticky Toffee Pudding, Banoffee Pie, der Porridge und natürlich Fish & Chips. Bereite also mit unseren englischen Rezepten einfach mal ein kleines Menü zu und serviere zur Krönung als Dessert unser himmlisch weiches Fudge. Weitere zuckersüße Ideen findest du in unseren Karamell-Rezepten.
Karamell mit Vanille, Schokolade oder Honig aromatisieren
Wenn du Fudge selber machst, sind dir eigentlich keine Grenzen gesetzt. Denn auf die Milch-Zucker-Butter-Sahne-Basis lässt sich nahezu beliebig aufbauen, das Karamell nach Lust und Laune aromatisieren. Für unser Fudge-Rezept nutzt du beispielsweise weiße Schokolade und Vanille. Doch auch andere Geschmacksnoten wie Honig sind eine leckere Option. Eine besondere Form des weichen Karamells stammt übrigens aus den USA. Das dort erfundene Schoko-Fudge eignet sich perfekt, um etwa Kuchen zu verfeinern. Hast du unser Rezept befolgt, kannst du danach zudem Fudge-Brownies oder Fudge-Cookies backen. Oder du wertest die nächste Geburtstagsparty durch selbst gemachte Süßigkeiten zusätzlich auf. Unser Fudge mit Vanille kombinierst du dafür einfach mit unseren Karamellbonbons. Wir zeigen dir wie du Karamell selber machen, um danach Nüsse zu karamellisieren oder Desserts zu veredeln. Ebenso gut kannst du es natürlich als Basis für unseren Karamellpudding oder ein Millionaire Shortbread nutzen. Du hast Lust auf weiteres Naschwerk aus eigener Herstellung? Lies, wie du noch mehr Süßigkeiten selber machen kannst.