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Selbstgemachtes Brombeergelee schmeckt superlecker zu Brioche oder Brötchen und ist kühl gelagert und verschlossen bis zu 1 Jahr haltbar.
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Brombeergelee

Brombeeren beinhalten den süßen Geschmack des Sommers und können auch nur in der Zeit von Juni bis September frisch geerntet gegessen werden. Wenn Sie einen Hauch der heißen Jahreszeit mit in den Winter nehmen wollen, dann kochen Sie die Beeren mithilfe unseres Brombeergelee-Rezepts ein!

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Zutaten

12 Portionen

Zutaten:
  • 1.5 kg Brombeeren

  • 500 g Gelierzucker, 2:1

  • 1 Limette, davon der Saft

Utensilien

Sterilisierte Twist-off-Gläser, Ggf. Passiertuch, Sieb

Zubereitung
  1. 1

    Brombeeren verlesen, vorsichtig waschen und zusammen mit 150 ml Wasser in einem Topf erhitzen. Für 4 Minuten einkochen lassen, dabei ständig rühren. Kurz abkühlen lassen.

  2. 2

    Brombeermasse durch ein sehr feines Sieb streichen. Den aufgefangenen Saft nochmals aufkochen und durch das Sieb gießen. Ggf. zusätzlich ein Passiertuch verwenden. Dann den aufgefangenen Saft mit dem Gelierzucker sowie dem Saft der Limette 4 Minuten sprudelnd kochen.

  3. 3

    Das heiße Gelee sofort in sterilisierte Twist-off-Gläser füllen und fest verschließen. Für 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen, umdrehen und vollständig abkühlen lassen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • 896kJ 11%

    Energie

  • 214kcal 11%

    Kalorien

  • 53g 20%

    Kohlenhydrate

  • 1g 1%

    Fett

  • 1g 2%

    Eiweiß

Brombeergelee-Rezept: ein wenig Sommer im Glas

Ob Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren oder die besonders aromatischen Brombeeren: Beerenfrüchte fangen die volle Ladung Sonne ein und haben auch nur im Sommer Saison. Wer auch im Winter oder Herbst noch die süßen Früchte genießen möchte, muss auf Tiefkühlkost zurückgreifen, die Beeren bereits im Sommer einmachen oder leckere Marmeladen und Gelees daraus kochen. So können Sie ein Stück Sommer mit in die kalte Jahreszeit nehmen.

Das Besondere bei unserem Brombeergelee-Rezept und bei Gelees im Allgemeinen – wie auch unserem Traubengelee-Rezept – ist, dass Gelees immer nur aus dem Saft der Früchte, also ohne Fruchtfleisch und störende Kerne gemacht werden. Um ein Brombeergelee aus Saft herzustellen, müssen Sie aber nicht mit aufwendigen Gerätschaften die Brombeeren entsaften. Es reicht, die reifen Früchte mit etwas Wasser kurz aufkochen zu lassen und die Masse anschließend durch ein feines Sieb zu streichen. Sollten Sie sich nicht an den kleinen Kernen stören, können Sie auch unser Brombeermarmelade-Rezept ausprobieren. Die Marmelade ist dann wunschgemäß etwas gröber und rustikaler, während Sie mit unserem Brombeergelee-Rezept für einen besonders feinen Aufstrich sorgen.

Genießen Sie das Gelee einfach auf Ihrem Frühstücksbrötchen oder verarbeiten Sie es zu leckeren Süßspeisen, Gebäcken wie unsere Brombeer-Tarte oder Plätzchen weiter. Werden Sie kreativ und lassen Sie sich auf Basis unseres Brombeergelee-Rezepts noch weitere Brombeeren-Rezepte einfallen. Tipp: Verfeinern Sie unser Rezept mit einem Schuss Amaretto! Ein Brombeergelee mit Amaretto schmeckt besonders lecker. Auch unserem Apfelgelee verleiht der Mandellikör einen feinen Geschmack. Unbedingt probieren!

Gelierzucker: der schnelle Weg zu Marmeladen und Gelees

Nutzen Sie den Sommer, wenn viele heimische Obstsorten frisch geerntet werden können, dazu, Ihre eigenen Marmeladen, Konfitüren und Gelees herzustellen. Streng genommen darf nämlich nur ein Fruchtaufstrich aus Zitrusfrüchten "Marmelade" genannt werden, alles andere ist Konfitüre bzw., wenn nur aus dem Saft der Früchte gewonnen, Gelee. Bei einer echten Marmelade benötigen Sie auch keinen Gelierzucker und können herkömmlichen Zucker verwenden, da in den Schalen der Zitrusfrüchte genug Pektin enthalten ist, das für die typische Konsistenz sorgt. Für Konfitüren und Gelees aus Beerenfrüchten wie nach unserem Brombeergelee-Rezept benötigen Sie speziellen Gelierzucker. Diesem Zucker ist bereits Pektin beigemischt. So können Sie aus jeder Frucht eine leckere Konfitüre zubereiten. Der Zucker sorgt dafür, dass die Früchte bis zu einem Jahr haltbar gemacht werden, das Pektin bindet Fruchtpüree oder Saft zu dem leckeren Aufstrich.

Ob Sie für Ihre ganz eigenen Fruchtaufstrich-Rezepte den Gelierzucker 2:1 oder 3:1 wählen, bleibt Ihrem eigenen Geschmack überlassen. Die Zahlen geben lediglich das nötige Verhältnis von Früchten zu Gelierzucker an. Der 2:1-Gelierzucker sorgt für besonders süße Konfitüren und Gelees, die extra lange haltbar sind. Etwas schneller verbrauchen sollten Sie Konfitüren aus 3:1-Gelierzucker. Bei denen ist der Fruchtgehalt etwas höher und dem Zucker ist mehr Pektin zugegeben, sodass auch mit weniger Zucker die richtige Bindung gelingt. Weniger Zucker bedeutet aber eben auch weniger Haltbarkeit.

Wenn Sie nach unserem Brombeergelee-Rezept noch Beeren übrig haben, können Sie mit unserem Bramble-Rezept einen fruchtigen und erfrischenden Cocktail mixen.