Selbstgemachtes Brombeergelee schmeckt superlecker zu Brioche oder Brötchen und ist kühl gelagert und verschlossen bis zu 1 Jahr haltbar.

Brombeergelee

Brombeeren beinhalten den süßen Geschmack des Sommers und können auch nur in der Zeit von Juni bis September frisch geerntet gegessen werden. Wenn du einen Hauch der heißen Jahreszeit mit in den Winter nehmen willst, dann koche die Beeren mithilfe unseres Brombeergelee-Rezepts ein!

  • Zubereitungszeit
    25 min.
  • Gesamtzeit
    25 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    214 kcal
  • Bewertung
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  • Ernährungsform
    Vegan
    Ernährungsform
    Glutenfrei

Zutaten

Portionen

12

1,5 kg
Brombeeren
500 g
Gelierzucker 2:1
1
Limette

Zubereitung

  1. Brombeeren verlesen, vorsichtig waschen und zusammen mit 150 ml Wasser in einem Topf erhitzen. Für 4 Minuten einkochen lassen, dabei ständig rühren. Kurz abkühlen lassen.

  2. Brombeermasse durch ein sehr feines Sieb streichen. Den aufgefangenen Saft nochmals aufkochen und durch das Sieb gießen. Ggf. zusätzlich ein Passiertuch verwenden. Dann den aufgefangenen Saft mit dem Gelierzucker sowie dem Saft der Limette 4 Minuten sprudelnd kochen.

  3. Das heiße Gelee sofort in sterilisierte Twist-off-Gläser füllen und fest verschließen. Für 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen, umdrehen und vollständig abkühlen lassen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 895 kj (11 %)
Kalorien 214 kcal (11 %)
Kohlenhydrate 53 g
Fett 1 g
Eiweiß 1 g

Bewertung

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Brombeergelee-Rezept: ein wenig Sommer im Glas

Ob Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren oder die besonders aromatischen Brombeeren: Beerenfrüchte fangen die volle Ladung Sonne ein und haben auch nur im Sommer Saison. Wer auch im Winter oder Herbst noch die süßen Früchte genießen möchte, muss auf Tiefkühlkost zurückgreifen, die Beeren bereits im Sommer einmachen oder leckere Marmeladen und Gelees daraus kochen. So kannst du ein Stück Sommer mit in die kalte Jahreszeit nehmen.

Das Besondere bei unserem Brombeergelee-Rezept und bei Gelees im Allgemeinen – wie auch unserem Traubengelee-Rezept – ist, dass Gelees immer nur aus dem Saft der Früchte, also ohne Fruchtfleisch und störende Kerne gemacht werden. Um ein Brombeergelee aus Saft herzustellen, musst du aber nicht mit aufwendigen Gerätschaften die Brombeeren entsaften. Es reicht, die reifen Früchte mit etwas Wasser kurz aufkochen zu lassen und die Masse anschließend durch ein feines Sieb zu streichen. Solltest du dich nicht an den kleinen Kernen stören, kannst du auch unser Brombeermarmelade-Rezept ausprobieren. Die Marmelade ist dann wunschgemäß etwas gröber und rustikaler, während du mit unserem Brombeergelee-Rezept für einen besonders feinen Aufstrich sorgst.

Genieße das Gelee einfach auf deinem Frühstücksbrötchen oder verarbeite es zu leckeren Süßspeisen, Gebäcken wie unsere Brombeer-Tarte oder Plätzchen weiter. Werde kreativ und lass dir auf Basis unseres Brombeergelee-Rezepts noch weitere Brombeeren-Rezepte einfallen. Tipp: Verfeinere unser Rezept mit einem Schuss Amaretto! Ein Brombeergelee mit Amaretto schmeckt besonders lecker. Auch unserem Apfelgelee verleiht der Mandellikör einen feinen Geschmack, wohingegen in unserem Löwenzahngelee die bekannte Unkraut-Pflanze Hauptzutat ist. Unbedingt probieren!

Gelierzucker: der schnelle Weg zu Marmeladen und Gelees

Nutze den Sommer, wenn viele heimische Obstsorten frisch geerntet werden können, dazu, deine eigenen Marmeladen, Konfitüren und Gelees herzustellen. Streng genommen darf nämlich nur ein Fruchtaufstrich aus Zitrusfrüchten "Marmelade" genannt werden, alles andere ist Konfitüre bzw., wenn nur aus dem Saft der Früchte gewonnen, Gelee. Bei einer echten Marmelade benötigst du auch keinen Gelierzucker und kannst herkömmlichen Zucker verwenden, da in den Schalen der Zitrusfrüchte genug Pektin enthalten ist, das für die typische Konsistenz sorgt. Für Konfitüren und Gelees aus Beerenfrüchten wie nach unserem Brombeergelee-Rezept benötigst du speziellen Gelierzucker. Diesem Zucker ist bereits Pektin beigemischt. So kannst du aus jeder Frucht eine leckere Konfitüre zubereiten. Der Zucker sorgt dafür, dass die Früchte bis zu einem Jahr haltbar gemacht werden, das Pektin bindet Fruchtpüree oder Saft zu dem leckeren Aufstrich.

Ob du für deine ganz eigenen Fruchtaufstrich-Rezepte den Gelierzucker 2:1 oder 3:1 wählst, bleibt deinem eigenen Geschmack überlassen. Die Zahlen geben lediglich das nötige Verhältnis von Früchten zu Gelierzucker an. Der 2:1-Gelierzucker sorgt für besonders süße Konfitüren und Gelees, die extra lange haltbar sind und eignet sich besonders für Gelees, die aus Früchten mit einem hohen Wassergehalt oder ausschließlich aus Flüssigkeit, wie unser Weingelee, hergestellt werden. Etwas schneller verbrauchen solltest du Konfitüren aus 3:1-Gelierzucker. Bei denen ist der Fruchtgehalt etwas höher und dem Zucker ist mehr Pektin zugegeben, sodass auch mit weniger Zucker die richtige Bindung gelingt. Weniger Zucker bedeutet aber eben auch weniger Haltbarkeit.

Wenn du nach unserem Brombeergelee-Rezept noch Beeren übrig hast, kannst du mit unserem Bramble-Rezept einen fruchtigen und erfrischenden Cocktail mixen, einen nahrhaften Brombeer-Smoothie oder einen leckeren Brombeerkuchen mit Schmand backen.

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