Der Löwenzahn hat seine Blütezeit im April und Mai. Hol also einen großen Topf und Einmachgläser aus dem Schrank und bereite ein fruchtig-aromatisches Löwenzahngelee zu! Wir geben dir ein paar hilfreiche Tipps an die Hand, damit dir der leckere Brotaufstrich bestmöglich gelingt.
Zubereitungszeit
20 min.
Gesamtzeit
2 h 40 min.
Schwierigkeit
Leicht
Kalorien / Portion
506 kcal
Ernährungsform
Vegan
Ernährungsform
Glutenfrei
Ernährungsform
Vegetarisch
Ernährungsform
Laktosefrei
Zutaten
Portionen
Mengenangaben beziehen sich auf
4
Portion(en).
4
500
g
Löwenzahnblüten
1
Zitrone, unbehandelt
500
g
Gelierzucker 2:1
Zubereitung
Löwenzahnblüten sorgfältig von Grün befreien und vorsichtig unter kaltem Wasser abspülen.
Die Löwenzahnblüten mit 750 ml Wasser in einem Topf aufkochen lassen und für 15 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Von der Herdplatte ziehen und 2 Stunden ziehen lassen.
Zitrone heiß abspülen, die Schale in feinen Zesten abziehen und den Saft auspressen. Den Löwenzahnsud durch ein feines Sieb abseihen. Die Blüten nochmals im Sieb gut ausdrücken. Löwenzahnsud auf 500 ml abmessen und mit Zitronensaft, Zitronenzesten sowie Gelierzucker in einen Topf geben und unter regelmäßigem Rühren zum Kochen bringen. Für 3-4 Minuten sprudelnd kochen.
Zitronenzesten aus dem Topf herausnehmen und den Sud in sterilisierte Twist-off-Gläser abfüllen. Gläser sofort verschließen und das Löwenzahngelee auf dem Deckel stehend vollständig abkühlen lassen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.117 kj (25 %)
Kalorien
506 kcal (25 %)
Kohlenhydrate
125 g
Fett
0 g
Eiweiß
0 g
Bewertung
Begeistert vom Rezept? Jetzt bewerten
Löwenzahngelee-Rezept: einfache Vorgehensweise
Bevor du das Löwenzahngelee kochst, solltest du die Blüten ordentlich abwaschen. Anschließend kochst du die Löwenzahnblüten mit Wasser in einem Topf und lässt sie dann noch weiter köcheln. Übrigens kannst du auch die grünen Kelchblätter hinzufügen, wenn du einen zart-bitteren Löwenzahngelee-Geschmack bevorzugst. Ohne die Kelchblätter, wie in unserem Rezept für Löwenzahngelee, wird es reiner, süßer und schmeckt ähnlich wie Lindenblütenhonig. Für mehr Blütenaroma kannst du den Löwenzahnsud vor dem Absieben über Nacht ruhen lassen anstatt nur für zwei Stunden. Zum Abseihen des Löwenzahnsuds kannst du zusätzlich einen Kaffeefilter im Sieb verwenden. Danach kochst du alles zusammen mit Zitronensaft, -schale und dem Gelierzucker auf.
Es ist sehr wichtig, dass du die Gläser mit Schraubverschluss auskochst, damit sich keine Bakterien oder Keime bilden können, die das Gelee verderben.
Tipp: Führe eine Gelierprobe durch, bevor du das Gelee in die Gläser einfüllst. Hierfür gibst du zwei Teelöffel des noch heißen Löwenzahngelees auf einen Teller. Im Optimalfall wird es beim Erkalten fest. Falls nicht, kochst du es noch weiter, um die richtige Konsistenz zu erreichen.
Sobald das Löwenzahngelee fertig ist, solltest du es – ohne die Zitronenschale – direkt auf die Gläser verteilen, luftdicht verschließen und längere Zeit auf dem Kopf stehen lassen. So bildet sich ein Vakuum, das das Gelee länger haltbar macht.
Beim Einkochen der gelben Löwenzahnblüten kann ein etwas unangenehmer Geruch nach Heu oder bitterem Tee entstehen. Das sagt nichts über den späteren Geschmack des Gelees aus. Aber wie schmeckt Löwenzahngelee am Ende wirklich? Während du das Löwenzahngelee herstellst, erhält es ein leckeres Aroma und durch die Zitrone auch eine fruchtige Note.
Löwenzahngelee selber machen: Vorbereitung und Verwendung
Im April und Mai hat Löwenzahn seine Blütezeit. Es bietet sich an, die Löwenzahnblüten dann bei trockenem Wetter zu sammeln, am besten während der sonnigen Mittagszeit. Pflücke nur so viel, wie du auch verarbeiten kannst. Übrigens sind Löwenzahnblüten die Hauptzutat in der Butter mit Löwenzahn und im Rezept für Löwenzahnsirup oder Löwenzahnhonig. Die komplette Pflanze benötigst du hingegen für ein herzhaftes Löwenzahn-Pesto.
Das bittere Löwenzahngrün bietet sich für die Verarbeitung in einem leckeren Salat an. Aus den Wurzeln der Löwenzahnpflanze kannst du einen Tee kochen. Das fertige Löwenzahngelee eignet sich als Brotaufstrich oder auch, um Pfannkuchen zu befüllen.