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Landwirte im Portrait – Bio-Kürbisse aus Unterfranken

Eva und Albert Warmuth sind ein Team: beruflich wie privat. Gemeinsam bewirtschaften Sie einen ökologischen Bioland-Bauernhof des Unternehmens Georg Thalhammer. Was Ihre Kürbisse mit Schatzkammern zu tun haben und was das Fruchtgemüse so beliebt macht – wir haben nachgefragt.

Bio-Kürbisanbau nach Bioland-Standards – von der Schatzkammer aufs Feld

Albert Warmuth baut ausschließlich Bioland-zetifizierte Kürbisse an

Er gehört zu den ersten ökologisch wirtschaftenden Landwirten, die es wagten, den Hokkaido-Kürbis in Süddeutschland anzubauen – und zwar nicht im Garten, sondern auf großen Feldern: Albert Warmuth. Seite an Seite mit Frau Eva bewirtschaften die beiden einen Bauernhof in Wargolshausen, einem Ortsteil von Hollstadt im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld. Das Besondere am Hof der Warmuths, der zu einem von 25 Höfen des Unternehmens Georg Thalhammer gehört: Angebaut wird nach den strengen Richtlinien des größten deutschen Öko-Anbauverbandes Bioland. Die Kreislaufwirtschaft hat feste Ziele: Klimafreundliches Wirtschaften, die Produktion gesunder Nahrungsmittel, Umwelt- und Naturschutz sowie ein Tabu hinsichtlich des Einsatzes chemisch-synthetischer Stickstoffdünger und synthetischer Pestizide sind unverhandelbare Bestandteile ihrer Arbeit.

Stolz sind die Warmuths auf die eigene Herstellung ihres Saatguts: Sie selbst nennen das ihre Schatzkammer. Denn die Saat ist wie ein Schatz, den sie selbst finden und erschaffen müssen. Dafür wählen sie die schönsten Kürbisse aus: Die Produktion des Saatguts aus eben diesen Bio-Hokkaidos ist der Anfang eines neuen Zyklus’ auf den Feldern ihrer Bio-Landwirtschaft.

“Wir stellen unser Saatgut selber her. Das gibt uns eine große Freiheit – und ist letztendlich die Schatzkammer unseres Betriebes. In diesem Saatgut, was wir herstellen, steckt das Potenzial für das Leben des Folgejahres.” - Albert Warmuth

Wie gute Kürbisse reifen

Neben dem richtigen Saatgut ist ein lebendiger Boden zentral für eine erfolgreiche Produktion von Bio-Kürbissen. Für Bio-Bauern liegt hier die Kunst ihrer Arbeit auf dem Feld: Die richtige Fruchtfolge einzubauen, damit der Boden ständig begrünt ist, damit er die Sonnenstrahlen ideal umsetzt – und in verfügbaren Pflanzen- oder Wurzelteilen der folgenden Kultur wieder zur Verfügung stellen kann. Dafür ist die Hilfe vieler Mitarbeiter gefragt. Und die jahrzehntelange Erfahrung von Landwirten wie Albert Warmuth, der selbst auf einem kleinen Bauernhof geboren ist. Übrigens: Bereits sein Großvater war Bio-Bauer – nur den Begriff gab es damals noch nicht. Das Gemüse, das er anbaute, düngte er lediglich natürlich. Zur Verfügung stand ihm dafür Kompost und der Dünger seiner wenigen Milchkühe. Für Albert Warmuth war das bereits als Kind faszinierend.

“Ich hab’ als junger Mensch sehr schnell gemerkt: Ich möchte in dem Bereich arbeiten. Und für mich kommt nur Bio infrage!”

Was damals funktionierte, gilt auch noch heute: Gedüngt wird nur mit natürlichen Mitteln. Das Ergebnis, wenn der Boden seine Dienste geleistet und die Kürbisse im Spätsommer zur Reife gelangen: Ein leuchtendes, orange-rotes Feld, das beim Anblick verzaubert – und bereits erahnen lässt, welche Köstlichkeit hier gewachsen und bald in den Regalen der EDEKA Märkte zu finden ist. Für die Warmuths ist das ein toller Anblick und nur ein Teilaspekt, der ihre Arbeit in der Bio-Landwirtschaft belohnt.

“Wer mit dem Kürbis arbeitet, arbeitet automatisch mit Menschen zusammen, die die Kürbisse anbauen. Und das ist die größte Freude: die Zusammenarbeit mit den Kollegen und auch mit den Menschen, die dann die Kürbisse kaufen.”

Der Hokkaido: beliebt und vielseitig

Der Hokkaido-Kürbis eignet sich für viele verschiedene Rezepte

Eine leuchtende Farbe, ein leicht nussiger, milder Geschmack – und die Tatsache, dass Hokkaido-Kürbisse echte Alleskönner sind, machen diese Sorte in Deutschland so beliebt. Erntezeit ist vor allem im September, das heißt die Hokkaido-Saison fokussiert sich schwerpunktmäßig auf den Herbst, reicht jedoch bis ins Frühjahr hinein.

“Fernseh-Köche haben immer wieder mal mit Kürbis gekocht – und so hat sich das durchgesetzt. Das ist jetzt nicht mehr ein Trend, sondern ein richtiges Hauptprodukt im Handel geworden.”

Als Speisekürbis eignet sich der Hokkaido für eine ganze Reihe salziger oder süßer Gerichte. Ein weiterer Pluspunkt: Er muss nicht geschält werden. Ob für eine warme, cremige Hokkaido-Kürbissuppe, ein saftiges Kürbisbrot, süße Kürbis-Muffins oder herrlich fruchtige Kürbismarmelade – das Fruchtgemüse ist vielseitig, lecker und in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Unser Tipp: Entdecken Sie noch mehr Gerichte und stöbern Sie in unseren Kürbis-Rezepten!