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Hefe

Frische oder Trockenhefe

Hefen sind einzellige Pilze, die sich überwiegend durch Sprossung vermehren. Ist in der Küche von Hefe die Rede, ist in der Regel die Backhefe gemeint. Sie stammt von den obergärigen Bierhefen ab, die schon im Bronzezeitalter zum Bierbrauen genutzt wurden. Im Alten Ägypten fand der Hefepilz erstmals beim Brotbacken Verwendung. Hefe besteht also aus einem lebenden Mikroorganismus. Dieser ernährt sich von Zucker, bei der Vergärung entstehen Kohlenstoffdioxid (CO2) und Ethanol (Alkohol). Diese Stoffe werden wiederum bei der Herstellung von zahlreichen Lebensmitteln wie Gebäck, Bier oder Wein gebraucht. Die im Kühlregal als Würfel erhältliche Hefe gehört der Art "Saccharomyces cerevisiae" an. Sie hat eine sehr starke Triebkraft und eignet sich somit ideal zum Auflockern von Gebäck. Gut zu wissen: Im Normalfall ist Hefe glutenfrei.

Einkauf und Lagerung

Kommt Hefe aus industrieller Erzeugung, wird der Hefestamm in mehreren Stufen in einer Nährlösung kultiviert. Es entsteht Heferahm oder -milch mit Milliarden von Hefezellen. Daraus wird schließlich gepresste Frischhefe hergestellt oder – durch Entzug von Wasser – Trockenhefe. Das Gewicht eines Hefewürfels wie er im Supermarkt im Kühlregal liegt, beträgt 42 Gramm. Das krumme Maß stammt übrigens aus der Zeit, als Hefe beim Bäcker gekauft wurde – und dieser 500-Gramm-Blöcke in zwölf Teile schnitt. Frische Hefe hält sich im Kühlschrank maximal zwei Wochen, danach verliert sie stark an Triebkraft. Hat das Backtriebmittel braune Stellen und eine bröckelige Konsistenz entwickelt, ist es nicht mehr zu gebrauchen. Entsorgen Sie es dann am besten. Sie können Hefe problemlos auf Vorrat einfrieren, so hält sie sich bis zu sechs Monate lang. Zum Auftauen legen Sie die Hefe über Nacht in den Kühlschrank oder geben sie in warmer Flüssigkeit aufgelöst direkt in Teige. Trockenhefe lässt sich kühl und trocken mindestens ein Jahr lagern. Bei der Entscheidung, ob Sie frische Hefe oder Trockenhefe verwenden sollten, hilft Ihnen unser Expertenwissen mit verlässlichen Antworten weiter.

Küchentipps für Hefe

Beim Backen mit Hefe sind ausreichend lange Gehzeiten entscheidend. Je nach Rezept sind ein bis zwei Ruhephasen vorgesehen, in denen die Hefe den Teig aufgehen lässt. Dabei ist eine warme Umgebung förderlich: Stellen Sie die Schüssel in die Nähe des warmen Backofens oder einer Heizung. Zu heiß sollte es aber nicht sein – denn bei Temperaturen ab 45 Grad stirbt die Backhefe ab. Zur Verarbeitung in Teigen nehmen Sie von einem Würfel Hefe die Menge an Gramm ab, die auf der Zutatenliste stehen. Anschließend bröckeln Sie das Triebmittel klassischerweise in warme, mit Zucker gesüßte Flüssigkeit. Trockenhefe kann direkt mit dem Mehl vermischt werden. Haben Sie weder die frische noch die getrocknete Variante im Haus, klappt das Backen oft auch mit einem Hefe-Ersatz. Wer etwa eine Woche Vorlaufzeit hat, kann zudem Hefe selber machen. Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt Ihnen, worauf Sie achten sollten und wie die Umsetzung gelingt.

Hefe im EDEKA Sortiment

Unsere Backhefe der Eigenmarke GUT&GÜNSTIG gibt es als Mehrfachpack mit sechs Tütchen à 7 Gramm, die entsprechend 25 Gramm Frischhefe für 500 Gramm Weizenmehl ausreichend sind. Die Trockenhefe lässt sich ohne Anrühren sehr einfach verarbeiten.

Rezepte mit Hefe

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