
Im Gegensatz zu Tofu besteht Seitan aus Weizeneiweiß. Für selbstgemachten Seitan verknetest du Weizenmehl und Wasser zu einem Teig. Der Teig sollte nun für mindestens eine Stunde ruhen. Anschließend knetest du den Teig unter Wasser erneut und wäschst die Stärke aus. Der Vorgang wird solange wiederholt, bis das Wasser relativ klar ist. So entsteht eine zähe Masse aus Weizengluten: Seitan.
Tipp: Schneller geht die Herstellung von Seitan mit Glutenmehl. Glutenmehl wurde bereits die Stärke entzogen, es ist als fertiges Produkt unter anderem im Bio-Handel erhältlich. Bei der Zubereitung mit Glutenmehl entfällt der "Waschvorgang" und du hast im Handumdrehen den fertigen Teig. Nun kannst du deinen selbstgemachten Seitan nach Belieben marinieren und würzen.
Seitan kannst du braten, frittieren oder backen. Klassische Produkte und Gerichte auf Seitan-Basis sind Schnitzel, Würstchen, Hackfleisch oder Geschnetzeltes. Letzteres kann beispielsweise für
veganen Döner verwendet werden. Inspiration zum Kochen gesucht? Dann legen wir dir unsere
Seitan-Rezepte ans Herz.