Ein Brett mit einem ganzen Laib und zwei Scheiben hellbraunen Brots, daneben eine Schale mit feinen orangefarbenen Streifen.

Möhrenbrot

Bei unserem Möhrenbrot backst du geraspelte Karotten im Brotteig mit und erhältst so ein besonders saftiges Brot. Achte auf die richtige Backzeit, so erhältst du genau die richtige Kombination aus lockerem Teig und krosser Kruste. Ob zum Frühstück, Abendbrot oder einfach zwischendurch – Möhrenbrot passt zu süßen wie herzhaften Aufstrichen. Lies hier, wie du es zubereitest!

  • Zubereitungszeit
    25 min.
  • Gesamtzeit
    3 h
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    597 kcal
  • Ernährungsform
    Vegan

Zutaten

Portionen

4

150 g
Möhren
1 Packung
Trockenhefe
1 TL
Zucker
400 g
Weizenmehl, Type 1050
100 g
Vollkornmehl
10 g
Salz
30 ml
Olivenöl
1 EL
Apfelessig

Außerdem:

Olivenöl, zum Arbeiten

Zubereitung

  1. Möhren waschen und auf einer Küchenreibe fein reiben. Hefe und Zucker in 300 ml lauwarmem Wasser auflösen und 10 Minuten ruhen lassen.

  2. Mehle und Salz in einer Schüssel vermischen. Hefewasser, Olivenöl, Apfelessig und geriebene Möhren zugeben und alles von Hand oder in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt für 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

  3. Eine Kastenform leicht mit Olivenöl einfetten. Teig hineingeben, glattstreichen und weitere 45 Minuten gehen lassen.

  4. Backofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze (180 Grad Umluft) vorheizen.

  5. Möhrenbrot für 50-60 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen goldbraun backen. Dabei die Oberfläche des Brotes nach 10 Minuten Backzeit leicht mit Wasser benetzen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 2.498 kj (30 %)
Kalorien 597 kcal (30 %)
Kohlenhydrate 98 g
Fett 12 g
Eiweiß 14 g

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Möhrenbrot mit Trockenhefe: Genuss aus der heimischen Backstube

Wenn du verschiedene Brot-Rezepte liebst, versuche doch einmal zur Abwechslung, ein Möhrenbrot selber zu backen. Bei unserem einfachen Möhrenbrot-Rezept backst du geraspelte Möhren direkt im Brotteig mit. Dadurch erhältst du ein besonders saftiges Ergebnis, das lange frisch bleibt. Die Kombination aus dem fein geriebenen Gemüse und einer ausgewogenen Mehlmischung aus Weizenmehl Type 1050 und Vollkornmehl sorgt für tolles Aroma. Dank der Zugabe von Olivenöl und einem Schuss Apfelessig wird dein Teig besonders geschmeidig und die Kruste im Ofen wunderbar kross. Um dein Möhrenbrot backen zu können, benötigst du neben den Zutaten und einer Kastenform lediglich etwa 25 Minuten für die Zubereitung. Die restliche Zeit ist für die Teigruhe und den Ofen reserviert.

Tipps: Möhren eignen sich nicht nur hervorragend zum Brotbacken, sondern auch für viele weitere Gerichte von herzhaft bis süß. Stöbere durch unsere Karotten-Rezepte und entdecke cremige Suppen, frische Salate oder süße Kuchen. Allen, die öfter backen, legen wir außerdem unsere Wissensbeiträge ans Herz. Lies bei uns zum Beispiel nach, was der Unterschied zwischen frischer Hefe und Trockenhefe ist und welche Sorte sich wie verarbeiten lässt.

Warum macht Karotte Brot saftig?

Dass insbesondere Möhrenbrot einfach herrlich saftig schmeckt, hat im Wesentlichen drei Gründe. Und diese haben unmittelbar mit dem orangefarbenen Gemüse als Zutat zu tun.

1. Der hohe Wassergehalt von Möhren
Karotten bestehen zu etwa 90 % aus Wasser. Raspelst du sie fein und mischst sie unter den Teig für dein Möhrenbrot mit Hefe, funktionieren sie wie natürliche Feuchtigkeitsspeicher.

2. Möhren als Schutz vor dem Austrocknen
Geraspelte Karotten verteilen sich in kleinen Stücken im gesamten Brot. Ihre Feuchtigkeit geben sie nur langsam an die umgebende Krume ab. Das Ergebnis ist ein richtig saftiges Brot, das auch nach zwei oder drei Tagen noch nicht trocken oder altbacken schmeckt.

3. Natürlicher Zucker und Ballaststoffe als Inhaltsstoffe
Karotten enthalten von Natur aus Zucker und Ballaststoffe wie Pektin. Letztere binden Wasser sehr gut, während der Zucker beim Backen an der Oberfläche für eine krosse, aromatische Kruste sorgt. Gleichzeitig bleibt das Innere des Möhrenbrots schön saftig.

Tipp: Wenn du Möhrenbrot selber backen möchtest, macht es einen Unterschied, ob du die Karotten sehr fein oder eher gröber raspelst. Besonders fein geraspelt verbinden sie sich fast vollständig mit dem Teig und machen ihn extrem fluffig. Grobe Raspeln hingegen sorgen für eine eher rustikale Textur und zaubern tolle farbige Akzente in den Anschnitt deines Brots.

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