Kohlrabi hat viele Talente – vor allem, wenn du ihn dünstst. So bleibt die Knolle reich an Vitamin C und schmeckt nicht ganz nebenbei unglaublich gut. Noch ein wenig mehr Genuss entlockst du ihr mit unserem Kohlrabigemüse-Rezept mit Basilikum, Pinienkernen und Zitronenabrieb.
Von dem Kohlrabi zuerst die Blattstiele abschneiden. Zarte Blättchen abschneiden und fein schneiden. Bei jungem Kohlrabi die Haut einfach abziehen, dabei immer vom Blatt-ansatz ausgehen. Größere Knollen sollte man besser dicker schälen. Kohlrabiknollen vierteln und in dünne Scheiben schneiden.
Möhren schälen und leicht schräg in dünne Scheiben schneiden. Zitrone heiß abspülen und die Schale abreiben.
In einem Topf 20 g Butter zerlassen. Kohlrabi- und Möhrenscheiben dazugeben und 2-3 Minuten anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronenschale würzen. Die fein geschnittenen Kohlrabiblättchen zugeben. Die Brühe angießen und alles zugedeckt bei mittlerer Hitze 8-10 Minuten dünsten.
Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Fett goldbraun rösten. Die restliche Butter dazugeben und leicht bräunen. Basilikumblätter von den Stielen zupfen.
Das Gemüse anrichten und mit den Pinienkernen und den Basilikumblättchen garnieren und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
574 kj (7 %)
Kalorien
137 kcal (7 %)
Kohlenhydrate
10 g
Fett
9 g
Eiweiß
4 g
Bewertung
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Kohlrabigemüse-Rezept: mit Basilikum und Pinienkernen
Der Anblick der festen Knolle wirft gern Fragen nach der passenden Zubereitung auf. Sollst du Kohlrabi braten? Dünsten? Schmoren? Kochen? Möglich ist tatsächlich alles. Du kannst Kohlrabi sogar roh essen. Möchtest du das Kohlgemüse warm genießen, erhältst du beim Dünsten die meisten Vitamine. Ein Grund, weshalb unser Kohlrabigemüse-Rezept auf diese Garmethode setzt. Ein weiterer ist das Aroma. Das bleibt beim Dünsten wunderbar süßlich-nussig und harmoniert wunderbar mit dem milden Geschmack von Basilikum und den gerösteten Pinienkernen. Ob du den Kohlrabi schälen musst, verrät ein Blick auf die Haut. Ist sie schön zart, kannst du den Schäler im Schrank lassen. Feste und fasrige Haut entfernst du dagegen vor dem Kochen. Wenn dein Kohlrabigemüse zusätzlich eine cremige Konsistenz haben soll, dünste die frischen, in Scheiben geschnittenen Zutaten nicht in Wasser, sondern mit Sahne, wie bei unserem Rezept für Rahmkohlrabi. Dadurch wird das Gericht gehaltvoller. Tipp: Kohlrabi-Rezepte sind vielseitig. So passt die Knolle auch zu zahlreichen Kartoffel- und Nudelgerichten sowie zu cremigem Risotto und macht als Teil deiner Grillgemüse-Auswahl eine gute Figur. Sogar als Ersatz für Pastablätter dient sie. Wie du dabei vorgehst, erfährst du durch unser Rezept für Kohlrabi-Lasagne. Eine gute Idee ist auch immer, so wie in unserem Rezept, die Kohlrabiblätter mitzuverwenden.
Kohlrabigemüse: auch die Blätter verwenden
Die Blätter schneidest du ab, schmeißt sie jedoch nicht weg, wenn du unser Kohlrabigemüse zubereitest. Tatsächlich enthalten sie viele wichtige Nährstoffe und eignen sich zudem zum Rohverzehr. Achte nur darauf, dass die Blätter knackig und sattgrün, also frisch sind. Klein gehackt kannst du sie beispielsweise zum Garnieren von Suppen oder eines Kohlrabi-Auflaufs verwenden. Für unser Kohlrabigemüse dünstest du die Blätter mit. Während du die Knolle für unser Rezept in dünne Scheiben schneidest, kannst du sie ebenso gut in Stifte verwandeln und so als rohe Vorspeise zu herzhaften Dips servieren. Raspelst du Kohlrabi fein, hast du eine schmackhafte Zugabe für verschiedene Salate wie unseren Kohlrabisalat mit Chicorée, Birnen und Haselnüssen oder unseren Rohkostsalat. Weich gegart kommt Kohlrabigemüse in zahlreichen Eintöpfen, Aufläufen oder unserem Flensburger Schnüsch zum Einsatz. Probiere zudem unsere feinen, mit Pilzen gefüllten Kohlrabi, die du als vegetarische Beilage oder Hauptgericht eines raffinierten Menüs servieren kannst.