Unsere Kartoffelcreme nach griechischer Art schmeckt lecker mit Fladenbrot, zu Fleisch und gegrilltem oder gebratenem Fisch. Als Vorspeise oder zu einem Hauptgericht serviert, sorgen Knoblauch, Oliven und Kräuter für die gewünschte Würze. Auf tierische Produkte verzichtet unser Rezept dagegen.
Die Kartoffeln gründlich waschen, in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, aufkochen, Hitze reduzieren und zugedeckt ca. 20 Minuten kochen. Abgießen, ausdampfen lassen und schälen. Mit einer Gabel zerdrücken.
Knoblauch schälen und fein hacken. Oliven fein würfeln.
Knoblauch, Oliven, Gemüsefond, Zitronensaft, Dill, Salz, Pfeffer und Petersilienblättchen unter die Kartoffeln mischen.
Dazu passt knuspriges Fladenbrot. Die Kartoffelcreme schmeckt auch gut zu gegrilltem oder gebratenem Fisch.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
862 kj (10 %)
Kalorien
206 kcal (10 %)
Kohlenhydrate
13 g
Fett
16 g
Eiweiß
2 g
Bewertung
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Kartoffelcreme selbstgemacht – die richtige Knolle
Unsere Kartoffelcreme entstammt der griechischen Küche und setzt auf mehlig kochende Kartoffeln. Festkochende und vorwiegend festkochende eignen sich dagegen nicht. Warum? Die drei Sorten unterscheiden sich durch ihren Stärkegehalt. Dabei ist entscheidend: Je höher der Stärkegehalt einer Kartoffel, desto mehliger wird sie beim Kochen – und da das Ergebnis möglichst weich und cremig ausfallen soll, wenn du unsere Kartoffelcreme selber machst, ist die lockere Konsistenz von mehlig kochenden Kartoffeln für unser Rezept perfekt. Gleiches gilt, wenn du zum Beispiel Gnocchi formst, Dippekuchen backst oder eine Kartoffelsuppe servieren möchtest. Vorher kochen musst du sie allerdings trotzdem. Festkochende Sorten dagegen sind, wie der Name schon sagt, etwas fester und daher nach dem Kochen entsprechend schnittfest. Sie sind die richtige Wahl für Salate oder Pellkartoffeln sowie unsere veganen Kartoffelpuffer. Vorwiegend festkochende Kartoffeln liegen zwischen den beiden anderen Varianten und können gut für Aufläufe oder Eintöpfe verwendet werden.
Kartoffelcreme-Rezept: zerdrücken, pürieren oder stampfen?
Die Konsistenz der Kartoffelcreme wird nicht nur durch die Auswahl der Kartoffelsorte beeinflusst, sondern auch durch die Zubereitung. Für unser Rezept zerdrückst du die gekochte Knolle mit einer Gabel. Du kannst aber auch einen Kartoffelstampfer oder eine Presse nehmen. Mit letzterer wird das Püree besonders fein. Möchtest du eine noch cremigere Konsistenz erreichen, kannst du gern etwas mehr Flüssigkeit in Form von Gemüsebrühe oder Olivenöl hinzugeben. Soll deine Creme hingegen etwas mehr Biss haben, verwendest du am besten einen Stampfer. Nur eines solltest du nicht tun: Die Kartoffeln mit einem Stabmixer pürieren. Dabei werden nämlich die Stärkezellen der Kartoffeln aufgebrochen, so dass Klebereiweiß austritt, was den Brei klebrig und zäh macht. Dank Olivenöl, Gemüsefonds und Zitronensaft bleibt unsere Kartoffelcreme übrigens vegan. Theoretisch ließe sich aber auch Frischkäse oder griechischer Joghurt untermischen. Liebst du die griechische Küche, solltest du unbedingt die Vorspeise Skordalia probieren! Dein Püree-Repertoire kannst du mit unserem Pastinakenpüree erweitern.
Tipp: Wenn du zum Grillen nach einem Dip suchst, der besonders intensiv gewürzt und aromatisch schmeckt, probiere auch unser Chimichurri-Rezept aus!