Kartoffelpuffer kannst du ohne Weiteres vegan zubereiten. Du musst nur das Ei ersetzen. Den Rest übernimmt die Stärke der Knolle. Nutze unser Rezept für vegane Kartoffelpuffer, serviere außerdem die perfekte Beilage: säuerlich-süßes Apfelmus.
Für das Apfelmus die Äpfel waschen, schälen, von Stiel und Kerngehäuse befreien und in grobe Würfel schneiden. Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark auskratzen.
Äpfel mit Zitronensaft, Zitronenabrieb, Vanillemark, Vanilleschote und Zimtstange in einen Topf geben. 200 ml Wasser und Zucker zugeben und alles bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
Für die Kartoffelpuffer die Kartoffeln waschen, schälen und auf einer Küchenreibe fein raspeln. Die Kartoffelraspel in einem sauberen Geschirrtuch ausdrücken. Zwiebeln pellen und fein würfeln. Kartoffeln, Zwiebeln und Mehl in einer Schüssel vermengen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Mithilfe eines Servierrings zu runden Puffern formen.
Apfelmus von der Herdplatte ziehen. Vanilleschote und Zimtstange aus dem Apfelmus entfernen und die Masse nach Belieben kurz pürieren. Abkühlen lassen.
1-2 EL Rapsöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Puffer portionsweise von beiden Seiten goldbraun braten. Bei 80 Grad im heißen Ofen warmhalten.
Kartoffelpuffer mit Apfelmus anrichten und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.060 kj (25 %)
Kalorien
492 kcal (25 %)
Kohlenhydrate
79 g
Fett
18 g
Eiweiß
6 g
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Kartoffelpuffer vegan: Rezept mit Öl und Apfelmus
Eine entscheidende Frage bleibt: Verzichtest du auf tierische Produkte, wie hält der Teig zusammen? Ganz einfach. Sollen deine Kartoffelpuffer vegane Kriterien erfüllen, nutzt du schlicht Pflanzenöl. Unsere Anleitung sieht Rapsöl vor. Das schmeckt nicht nur relativ dezent, sondern liefert auch Fett – und trägt so dazu bei, das Kartoffelpuffer ohne Ei schön kompakt zusammenzuhalten. Die Frage nach der passenden Beilage beantwortet unser Rezept gleich mit: Du kochst Apfelmus. Dessen säuerliche Süße passt wunderbar zu veganen Kartoffelpuffern (und wenn du etwas mehr kochst, backst du gleich diesen knusprigen Apfelmuskuchen mit Streuseln hinterher). Steht dir der Sinn nach einem herzhaften Essen, kannst du eine vegane Joghurtsoße mit Zitrone und frischen Kräutern anrühren. Eine Variante mit tierischen Zutaten findest du in unserem Rezept für Gemüse-Rösti. Als sämiger Dip bietet sich außerdem ein Mix aus Tahini, Knoblauch und Zitrone an. Durch die Zugabe von Wasser erhältst du dabei die gewünschte Konsistenz. Ebenfalls lecker zu veganen Kartoffelpuffern schmeckt ein knackiger Salat. Du kannst die Puffer leicht abgewandelt auch für andere Gerichte einsetzen: Verwende sie zum Beispiel statt Burger-Buns, wie wir es auch in unserem Rezept für Kartoffel-Burger tun.
Kartoffelpuffer Rezept: vegan mit der richtigen Kartoffel
Für unser veganes Kartoffelpuffer-Rezept spielt neben dem Ei-Ersatz auch die richtige Kartoffelvariante eine entscheidende Rolle. Sie soll etwas Stärke mitbringen, durch Erhitzen jedoch nicht so aufweichen, dass sie beinahe zerfällt. Daher setzt du für unsere veganen Kartoffelpuffer auf festkochende Kartoffeln. Vorwiegend festkochende funktionieren ebenfalls. Wichtig ist, dass du die Knollen nach dem Raspeln intensiv ausdrückst. Der Teig soll fest sein, weshalb du der Kartoffel ihre Feuchtigkeit entziehen musst. So werden die Reibekuchen ohne Ei am Ende schön kross. Weitere Tipps, wie knusprige Kartoffelpuffer allgemein gelingen, liest du in unserem Expert:innenwissen nach. Wichtig ist dabei auch der letzte Schritt. Denn auch unsere Kartoffelpuffer vegan hältst du im Backofen warm. So bleiben sie bis zum Servieren schön knusprig. Das gilt auch für unsere süßen Kartoffelpuffer mit Apfelkompott, die du mit Ei zubereitest.