Grieß lässt Kuchenteig fest und zugleich saftig werden. Probiere es aus und backe mit unserem Grießkuchen-Rezept einen leckeren Kuchen, dem Orangen und Zitronen eine fruchtige Note verleihen.
Das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben und den Grieß untermengen.
Die 6 Eier trennen. Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen. Das Vanillemark aus der 1/2 Schote herauskratzen, wie unter Tipps/Kochschule beschrieben.
Orange heiß abspülen und Schale abreiben, Saft auspressen.
In einer weiteren Schüssel die weiche Butter mit Vanillemark, Orangenabrieb und Zucker schaumig rühren. 6 Eigelbe nach und nach unterrühren. Die Mehl-Grießmischung abwechselnd mit dem Orangensaft dazugeben und verrühren. Den Eischnee unterheben.
Die Springform fetten und mit dem Paniermehl ausstreuen, überschüssiges Paniermehl entfernen. Den Teig einfüllen, die Oberfläche glatt streichen. Den Kuchen in den auf 175 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 155 Grad) vorgeheizten Backofen schieben und ca. 50-60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!
In der Zwischenzeit für den Sirup den Zucker mit 125 ml Wasser und dem Saft einer ausgepressten Zitrone aufkochen, Hitze reduzieren und so lange köcheln lassen, bis sich der Zucker ganz aufgelöst hat und ein klarer Sirup entstanden ist.
Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter stellen und noch heiß nach und nach mit dem Sirup tränken. Vollständig auskühlen lassen, die Form entfernen, den Kuchen anrichten und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.197 kj (14 %)
Kalorien
286 kcal (14 %)
Kohlenhydrate
37 g
Fett
13 g
Eiweiß
5 g
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Grießkuchen-Rezepte aus Griechenland mit Zitrusfrüchten
Als Teilstück des Getreidekorns wird Grieß ähnlich produziert wie Mehl, jedoch mit einer anderen Mühleneinstellung verarbeitet. Man unterscheidet zwischen Weich- und Hartweizengrieß. Ersterer wird dabei hauptsächlich zur Zubereitung von Babynahrung und Grießbrei sowie zum Backen verwendet, letzterer eigentlich für Nudeln, Knödel oder Grießnocken. Eigentlich. Denn die Köstlichkeit nach unserem griechischen Grießkuchen-Rezept bereitest du mit Hartweizengrieß, Weizenmehl, Eiern und Butter zu. Orangensaft, eine Vanilleschote und Zucker verleihen dem Teig eine angenehme Süße. Am Ende tränkst du ihn zudem mit Zitronensirup. Du liebst Gebäck mit Zitrusgeschmack? Dann lass dir unser Rezept für Zitronen-Käsekuchen auf keinen Fall entgehen. Auch unser Neujahrskuchen-Rezept spielt mit feinen Zitrusaromen. Tipp: Einen besonders cremigen Teig erhältst du, wenn du Grieß mit Joghurt mischst – probiere dafür unbedingt unsere kleinen Grießkuchen und den Kokos-Grießkuchen. Letzterem dient ein Teig aus aromatischem Schafsmilchjoghurt, gehackten Walnüssen, Dinkelgrieß, Eiern und weiteren Zutaten als Basis. Joghurt und Kokos stecken auch in dem köstlichen orientalischen Grießkuchen Basbousa. Und wenn du noch mehr cremiges Gebäck servieren möchtest – unser Streusel-Quarkkuchen verbindet lockeren Hefeteig mit einer wunderbar üppigen Quarkschicht.
Grießkuchen-Rezepte mit Rhabarber
Grieß eignet sich jedoch nicht nur, um Teig zuzubereiten. Probiere unser Rezept für Rhabarber-Grießkuchen aus, bestreiche einen Boden aus Weizenmehl und Hefe mit einer Füllung aus Grieß, Quark und Rhabarber. Der Grieß passt dabei hervorragend zum fruchtig-säuerlichen Aroma des Rhabarber. Tipp: Kühl gelagert, hält sich das Knöterichgewächs etwa 3 Tage. Am besten wickelst du den Rhabarber dafür in ein feuchtes Tuch oder Zeitungspapier. Da er sich dort weniger lang hält, lagerst du ihn zudem nicht neben Bananen, Mango, Tomaten oder Äpfeln.
Syrisches Grießpudding-Rezept
Eine schnelle Alternative zu unserem Grießkuchen-Rezept ist unser Grießpudding aus Syrien, der dort auch "Machmunia" genannt wird. Das Beste: Du benötigst nur wenige Zutaten. Neben Grieß genügen Butter, Zucker und Zimt. Danach garnierst du den leckeren Pudding nach Wunsch mit Früchten – zum Beispiel mit Kirschen, Himbeeren oder Heidelbeeren – und schlägst sofort zu. Denn warm schmeckt der syrische Grießpudding am besten.
Auch aus anderen Früchten wie etwa Bananen lassen sich leckere Nachspeisen zaubern – zum Beispiel samtiger Bananenquark!