Lockerer Hefeteig, eine cremige Quarkschicht, herrlich buttrige Streusel und die feine Süße getrockneter Aprikosen: Unser gefüllter Streuselkuchen schmeckt großen und kleinen Gebäck-Liebhabern zu jeder Gelegenheit – probiere es aus!
Für den Hefeteig das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. Mit der lauwarmen Milch auflösen. Den Ansatz mit etwas Mehl bestauben und zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis die Oberfläche Risse zeigt.
Die Butter zerlassen, zum Vorteig gießen. Ei, Zucker und Salz zufügen und mit dem Mehl zu einem glatten Teig verarbeiten, bis er sich von der Schüsselwand löst. Erneut zudecken und den Teig gehen lassen, bis er das Doppelte an Volumen erreicht hat.
Die Aprikosen fein würfeln, die Butter zerlassen und den Zitronenabrieb herstellen. Alle Zutaten für die Quarkschicht in einer Schüssel gut miteinander verrühren.
Für die Streusel das Mehl, Zucker, Vanillezucker und Butter in einer Schüssel vermengen und mit den Fingern zu Streuseln zerkrümeln.
Wie du den perfekten Streuselteig zubereitest, erfährst du in unserem Video!
Möchtest du von YouTube bereitgestellte externe Inhalte laden?
Den gut gegangenen Hefeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche in der Größe des Backblechs ausrollen. Dieses leicht mit Butter fetten und den Teig darauflegen. Die Ränder etwas hochdrücken. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Die Quarkmasse gleichmäßig darauf verteilen. Den Kuchen nochmals 30 Minuten gehen lassen. Streusel gleichmäßig auf der Quarkmasse verteilen.
Bei 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft 160°C) im vorgeheizten Backofen 35-40 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Mit Puderzucker besieben.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.130 kj (13 %)
Kalorien
270 kcal (13 %)
Kohlenhydrate
37 g
Fett
10 g
Eiweiß
8 g
Bewertung
Begeistert vom Rezept? Jetzt bewerten
Gefüllter Streuselkuchen: cremig lecker
Verwöhne Familie und Freunde mit einem selbst gebackenen Streuselkuchen der etwas anderen Art – bei unserem Rezept für gefüllten Streuselkuchen erhält das Gebäck durch eine üppige Quarkschicht eine überraschend cremige Komponente, die förmlich auf der Zunge zergeht. Und: Der leckere Blechkuchen überzeugt, wenn er frisch und goldgelb gebacken aus dem Ofen kommt, mit einem intensiven Duft, dem man nur schwer widerstehen kann. Ob zu festlichen Anlässen oder einfach als süßer Snack zwischendurch – mit diesem Rezept liegst du immer richtig. Teste auch unsere anderen Streuselkuchen-Rezepte, zum Beispiel Mirabellentörtchen mit knusprigem Topping oder Stachelbeerkuchen. Die Quarkkomponente lernst du wiederum durch unser Rezept für Quarkkuchen ohne Boden näher kennen.
Tipp: Der unkomplizierte Hefekuchen lässt sich je nach deinen Vorlieben ganz leicht abwandeln. So schmecken im Gebäck neben Aprikosen auch Nektarinen, Pfirsiche, Zwetschgen oder Pflaumen, wie etwa in unserem Pflaumen-Streuselkuchen. Natürlich kannst du statt getrockneter Früchte auch frisches Obst der Saison verwenden – ganz so, wie du deinen Kuchen magst!
Rezept für gefüllten Streuselkuchen: So gelingen Streusel
Ob auf Apfelkuchen, Törtchen, Muffins oder unserem veganen Beeren-Crumble: Streusel sind das i-Tüpfelchen jedes Gebäcks.
Damit die feinen Brösel perfekt gelingen, empfiehlt es sich aber, ein paar Tricks zu kennen. So solltest du wissen, dass die Größe der Streusel durch die Rührzeit bestimmt wird. Hier gilt: Je länger du den Teig mit Maschine oder Fingern bearbeitest, desto kleiner werden die Brösel. Aber Achtung: Rührst du zu lange, bildet sich ein zusammenhängender Teig. Gib in diesem Fall noch etwas Mehl hinzu.
Ebenfalls entscheidend für das Endergebnis sind die Temperatur und Konsistenz der Butter. Nutzt du kalte Butter, erhältst du knusprige Brösel. Flüssige oder weiche Butter ergibt wiederum sehr mürbe Streusel. Hier entscheidet einzig und allein deine persönliche Vorliebe. Aber wenn du es generell gern knusprig magst, hier noch ein Extra-Tipp: Besprenkle die Streusel kurz vor Ende der Backzeit mit eiskaltem Wasser. Dieser Trick macht sie schön goldbraun und maximal knusprig. Davon profitieren auch unsere Streuseltaler.
Tipp: Nüsse oder Haferflocken im Streuselteig schmecken lecker und sorgen ebenfalls für zusätzlichen Biss.
Aprikosen und Pfirsiche: Der feine Unterschied
Für unseren gefüllten Kuchen mit Vanillestreuseln verwendest du getrocknete Aprikosen. Dieses beliebte Steinobst wird häufig mit Pfirsichen verwechselt. Tatsächlich ähneln sich beide Rosengewächse im Geschmack, weshalb sie im Zweifel auch mal gegeneinander ausgetauscht werden können. In der Optik zeigen sich aber klare Unterschiede: So sind Aprikosen deutlich kleiner und haben eine meist glatte Haut – im Gegensatz zur samtartigen Haut der Pfirsiche. Ein weiteres Erkennungsmerkmal von Aprikosen ist die Naht, die rund um die Frucht verläuft und sie in zwei Hälften teilt. Aprikosen erhältst du frisch an der Obsttheke oder aus der Dose – beide Varianten eignen sich ideal zu backen, wie etwa unser Aprikosen-Streuselkuchen beweist.