Echte Zimt-Fans brauchen Weihnachten nicht als Ausrede, um mit ihrem Lieblingsgewürz zu backen oder zu kochen. Unser Zimtkuchen-Rezept ist kinderleicht umgesetzt und dein Gugelhupf steht nach 25 Minuten im Ofen – dann duftet es im ganzen Haus nach Zimt! Schnupper selbst!
Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 170 Grad) vorheizen. Eine Gugelhupf-Backform mit Butter oder Pflanzenöl einfetten.
Mehl in eine Schüssel sieben und mit Backpulver, gemahlenen Mandeln und Zimt vermischen. Butter mit Salz und Zucker unter Zuhilfenahme eines Handrührgerätes schaumig rühren. Eier nach und nach dazugeben und unterrühren. Zuletzt die Milch hinzugeben und einrühren. Mehlmischung portionsweise unterrühren und zu einem glatten Teig verarbeiten.
Rührteig gleichmäßig in die Backform gießen und 40-45 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen backen. Stäbchenprobe machen. Sollte noch Teig am Holzstäbchen kleben bleiben, weitere 5 Minuten backen.
Zimtkuchen aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, aus der Form stürzen und mit Puderzucker besieben.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.322 kj (16 %)
Kalorien
316 kcal (16 %)
Kohlenhydrate
29 g
Fett
19 g
Eiweiß
6 g
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Dieses Zimtkuchen-Rezept muss nicht bis Weihnachten warten!
Zimt gehört zu den Gewürzen, die ein so unverwechselbares Aroma besitzen, dass selbst wenig geübte "Fein-Schmecker:innen" ihn überall herausschmecken. Und auch wenn viele Menschen Zimt als weihnachtliches Aroma empfinden, kann das Gewürz doch das ganze Jahr hindurch in der Küche zum Einsatz kommen: etwa für gebackene Köstlichkeiten wie Bibelkuchen, Zimt-Nuss-Kuchen, Zimtschneckenkuchen, Zimtwaffeln, Apfeldonuts mit Zimt-Zucker oder eben für unser Zimtkuchen-Rezept.
Ein Tipp: Ob der Teig gar ist, verrät dir am sichersten die Stäbchenprobe. Aber auch asiatischen Currys oder scharfen Chili-Gerichten gibt das Gewürz, das ursprünglich aus Sri Lanka stammt, oft den letzten Schliff. Falls du zu den Leuten gehörst, die kaum genug bekommen können von Zimt, achte beim Kauf darauf, zum teureren Ceylon-Zimt zu greifen: Der günstigere Cassia-Zimt, der auch häufig in Fertigbackwaren, Müsliriegeln oder Milchreis mit Zimt und Zucker aus dem Kühlregal enthalten ist, kann sich, in zu großer Menge genossen, negativ auf deine Gesundheit auswirken. Denn er enthält einen wesentlich höheren Anteil an dem Aromastoff Cumarin – und der kann die Leber schädigen.
Verfeinere unser Zimtkuchen-Rezept: z. B. mit Schokolade
In üblicher Menge genossen, ist Zimt jedoch völlig unbedenklich – vor allem, wenn du selbst backst und genau weißt, welche Sorte und Menge Zimt du verwendet hast. Genieße also einen saftigen Zimtkuchen, den du nach unserem Zimtkuchen-Rezept in nur 25 Minuten im Ofen stehen hast. Mit dem Rezept bereitest du einen simplen Zimtkuchen-Rührteig zu, für den statt Weizenmehl eine Mischung aus Dinkelmehl und gemahlenen Mandeln zum Einsatz kommt – genauso wie übrigens für unseren Zimt-Apfel-Kuchen. Zimtkuchen mit Mandeln schmeckt nämlich noch ein bisschen aromatischer – wenn du diesen Geschmack noch mehr unterstützen willst, ersetze auch die Vollmilch durch Mandelmilch. Und die Schokofans unter euch dürfen dem Teig gern noch 100 Gramm gehackte Schokolade hinzugeben oder den Zimtkuchen-Gugelhupf mit einer Schokoglasur versehen – auch das passt toll zu Zimt!
Vegan-Tipp: Du ernährst dich ohne tierische Produkte oder erwartest einen Gast, auf den das zutrifft? Kein Grund, auf Zimtkuchen einfach zu verzichten. Probiere unbedingt unsere veganen Zimtschnecken!