Beim Backen von Keksen und Plätzchen spielt neben dem Geschmack auch immer das Aussehen eine wichtige Rolle! Unser veganes Bärentatzen-Rezept zeigt dir, wie du die süßen Hingucker ganz ohne Form zubereiten kannst.
Backofen auf 150 Grad Umluft (170 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Margarine mit Vanillezucker und Puderzucker verrühren. Mehl, Speisestärke und Backkakao durchsieben, vermischen und unter die Margarine-Zucker-Mischung heben. Schokolade raspeln und unterheben. Den Teig für eine Stunde in den Kühlschrank geben.
Den Teig nochmals durchkneten und mit leicht bemehlten Händen kleine Kugeln von ca. 2 cm Durchmesser formen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und mit der Handfläche leicht andrücken. Mit einer Gabel jeweils 2/3 der Teigkugel eindrücken sodass ein deutlich erkennbarer Abdruck der Gabelzacken sichtbar wird.
Bärentatzen für 12 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Schokolade über dem heißen Wasserbad schmelzen und die Kekse fingerbreit mit einer Seite kurz eintauchen. Abtropfen lassen und auf einem Kuchengitter festwerden lassen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
934 kj (11 %)
Kalorien
223 kcal (11 %)
Kohlenhydrate
20 g
Fett
15 g
Eiweiß
852 g
Bewertung
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Bärentatzen-Rezept: Klassiker als vegane Alternative backen
Bärentatzen gehören zu den Klassikern auf jedem Plätzchenteller oder als Leckerei auf der Kaffeetafel. Der kräftige dunkle Teig, der Schoko-Überzug und die charakteristische Tatzenform sind dabei von entscheidender Bedeutung, schließlich isst das Auge ja bekanntlich mit. Solltest du keinen Tatzenmodel aus Holz oder Weißblech besitzen, kannst du dich auch mit einem einfachen Trick behelfen: Nutze die Zinken einer Gabel, um in die plattgedrückten Teigkugeln die typische Tatzenform hineinzudrücken.
Das Besondere an unserem Bärentatzen-Rezept ist, dass es ganz ohne tierische Produkte auskommt. Mit ein wenig Wissen und kleinen Tricks kannst du fast jeden Klassiker in einer veganen Version backen. Statt Butter kommt beim veganen Backen Margarine zum Einsatz. Statt Ei sorgt eine halbe zerdrückte Banane, Sojamehl mit Wasser oder Apfelmus für die Bindung im Teig. Anstelle von Eischnee verwendest du Aquafaba aus dem Kochwasser von Hülsenfrüchten. Milch ersetzt du durch Pflanzenmilch und Sahne durch Sojacreme. Du siehst: Es gibt für jede typische Backzutat eine vegane Alternative, so dass du auch beim Backen ohne tierische Produkte all dein Lieblingsgebäck und deine Lieblingskuchen zubereiten kannst. Probiere doch einmal vegane Zimtsterne, vegane Vanillekipferl, eine vegane Donauwelle oder lass dich von unseren veganen Keks-Rezepten inspirieren!
Kekse backen: Tipps für Gebäck und Co.
Wenn Kochen eine Kunst ist, steht das Backen vielleicht tatsächlich einer Wissenschaft näher. Exakte Zutatenmengen, richtige Mischverhältnisse und korrekte Temperaturen müssen eingehalten werden, damit die gewünschten Effekte beim Backen erzielt werden. Nur so ist sichergestellt, dass zum Beispiel der Bärentatzen-Mürbeteig schön knusprig wird, die Schoko-Brownies innen saftig bleiben, der Biskuitteig locker und luftig wird, das Soufflé schön aufgeht oder die vegane Torte einen festen Stand hat.
Ein wichtiger Aspekt beim Backen ist die richtige Einstellung des Backofens. In der Regel wird meist mit Ober- und Unterhitze gebacken. So ist ein gleichmäßiges Backergebnis gewährleistet. Beim Backen mit Umluft kannst du die Hitze um gut 20 Grad niedriger einstellen, als die Werte für Ober- und Unterhitze angeben. Mit Umluft backst du vor allem, wenn es schnell gehen muss und wenn du mehrere Bleche gleichzeitig backen möchtest. Doch Vorsicht: Backen mit Umluft trocknet das Gebäck schneller aus! Bei der Zubereitung unseres Bärentatzen-Rezepts ist das kein Problem, da die Kekse ja ohnehin knusprig sein sollen. Für Gebäck, das nicht austrocknen sollte, wie Zimtsterne, Brötchen oder Brot solltest du immer Ober- und Unterhitze bevorzugen.
Der wichtigste Tipp beim Backen: Lass dein Gebäck nie unbeobachtet! Wenige Minuten zu lange im Backrohr können entscheidend sein. Um auf Nummer sicher zu gehen, mach gegen Ende der Backzeit deines Kuchens immer wieder die Stäbchenprobe. So passt du genau den richtigen Zeitpunkt ab, an dem der Kuchen durch, aber noch nicht trocken ist. Bei Keksen wie unseren Bärentatzen hilft es, einfach "auf Sicht" zu arbeiten. Backe die Kekse einfach so lange, bis sie den für dich idealen Bräunungsgrad erreicht haben. Das gilt auch, wenn du unsere veganen Chocolate Chip Cookies zubereitest.