Tirokafteri, die griechische Schafskäsecreme, wird traditionell mit warmem Pitabrot serviert. Der frisch-aromatische Dip darf in seiner Heimat auf keinem Vorspeisenteller fehlen. Mit unserem Rezept kannst du Tirokafteri selber machen – und dann vom nächsten Urlaub träumen.
Schafskäse zerbröseln und mit Joghurt und Olivenöl glattrühren.
Peperoni waschen, Stiel entfernen und in dünne Scheiben schneiden. Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen und die Schale abreiben. Peperoni, Zitronenschale sowie einen Spritzer Zitronensaft unter die Creme rühren. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.264 kj (15 %)
Kalorien
302 kcal (15 %)
Kohlenhydrate
1 g
Fett
27 g
Eiweiß
13 g
Bewertung
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Tirokafteri – einfaches Rezept mit vielen Namen
Die Namensvielfalt für die beliebte Vorspeise ist verwirrend: Tirokafteri heißt die griechische Schafskäsecreme im Süden des Landes, ist dort auch als Kopanisti bekannt. In Nordgriechenland kommt sie als Tirosalata oder Chtipiti auf den Tisch. Trotz der regionalen Unterschiede in der Rezeptur sind die Grundzutaten gleich: Schafskäse, Joghurt und etwas Olivenöl, das der Creme Geschmeidigkeit und seine herb-frische Note verleiht. Unser Tirokafteri-Rezept mit Peperoni, Zitrone, Salz, Pfeffer und Paprika ist sehr beliebt und typisch.
Die Tirokafteri-Zubereitung ist kinderleicht. Für die griechische Schafskäsecreme zerbröselst du zunächst den Schafskäse mit den Fingern. Wenn du die Creme feiner haben möchtest, zerdrückst du den Käse mit der Gabel. Dann mischst du die restlichen Zutaten darunter. Alternativ kannst du alle Zutaten mit dem Stabmixer oder im Thermomix zu einer feinen Paste pürieren. Egal, für welche Methode du dich entscheidest: In weniger als 10 Minuten ist Tirokafteri zubereitet. Ein paar Tage gibst du dagegen unserem griechischen Schafskäse. So nimmt er Kräuter-, Knoblauch- und Peperoniaromen optimal auf.
Schafskäse, Hirtenkäse, Feta – kleine Warenkunde
Schafskäse darf sich jeder Käse nennen, der aus Schafsmilch hergestellt wird, egal ob Hart- oder Weichkäse und ganz gleich, aus welchem Land er stammt. Aber: Gibt es einen Unterschied zwischen Feta und Schafskäse? Ja – Feta kommt immer aus Griechenland, die Bezeichnung ist EU-rechtlich geschützt. Ein Käse darf sich nur Feta nennen, wenn er aus Milch gemacht wird, die von einheimischen Schafen auf griechischem Boden stammt und in Salzlake reift. Feta besteht hauptsächlich aus Schafsmilch, darf aber bis zu 30 Prozent Ziegenmilch enthalten. Bei uns landet er z. B. in dem köstlichen Paprika-Feta-Dip.
Hirtenkäse reift wie Feta in Salzlake, hat eine ähnliche Konsistenz und ein ähnliches Aussehen, wird jedoch aus Kuhmilch hergestellt. Er ist milder als Feta. Ein Tirokafteri-Rezept wird mit Schafskäse würziger, also mit Feta oder auch mit Lefko Tiri, einer weiteren beliebten Käsesorte. Ob mild oder kräftig: Tirokafteri, die griechische Schafskäsecreme, ist immer ein Genuss – am Ende entscheidet dein persönlicher Geschmack.
Tipp: Unser Tirokafteri-Rezept gehört mit 300 Kalorien pro Portion nicht gerade zu den leichtesten Vorspeisen. Mit einem Fischgericht zum Hauptgang und Früchten zum Dessert bringst du deine Kalorienbilanz aber in die Balance.