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Das deftige Sauerkraut gehört auf der ganzen Welt zu den bekanntesten Speisen der deutschen Küche. Das Vitamin-C-reiche Gemüse ergänzt sich geschmacklich wunderbar mit Kassler, Eisbein oder Kartoffelpuffern.

Sauerkraut

Das deftige Sauerkraut gehört auf der ganzen Welt zu den bekanntesten Speisen der deutschen Küche. Das Vitamin-C-reiche Gemüse ergänzt sich geschmacklich wunderbar mit Kassler, Eisbein oder Kartoffelpuffern.

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Zutaten

4 Portionen

  • 1 Kopf Weißkohl

  • 40 g Salz

  • 10 Wacholderbeere

  • 5 Pimentkorn

  • 0.5 TL Nelke

  • 4 Blatt Lorbeer

Utensilien

Frischhaltefolie, 5-6 sterile Twist-Off-Gläser

Zubereitung

  1. 1

    Den Weißkohl von äußeren Blättern entfernen, längs halbieren und den Strunk herausschneiden.

  2. 2

    Im Küchenprozessor in feine Streifen hobeln und mit Salz bestreuen. Den Kohl gründlich mit den Händen durchmischen, um das Salz gleichmäßig zu verteilen.

  3. 3

    Sobald Saft aus dem Kohl austritt, in die sterilen Twist-Off-Gläser abfüllen und den Saft auf die Gläser verteilen. Jedes Glas mit Frischhaltefolie bedecken und verschließen.

  4. 4

    Das Sauerkraut ist nach 3 Wochen bei dunkler und kühler Lagerung (etwa 18 Grad) verzehrfertig und ist bis zu ein Jahr haltbar.

  5. 5

    Für die Weiterverarbeitung das Sauerkraut für 35-40 Minuten zusammen mit Wacholderbeeren, Pimentkörnern, Nelken und Lorbeerblättern bei geringer Hitze einkochen.

  6. 6

    Entdecken Sie auch unsere Schmalz-Rezepte!

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • 394kJ 5%

    Energie

  • 94kcal 5%

    Kalorien

  • 15g 6%

    Kohlenhydrate

  • 7g 10%

    Fett

  • 5g 10%

    Eiweiß

Sauerkraut-Rezept: deftig und gesund schlemmen

Für Seefahrer war Sauerkraut einst die Rettung vor der Mangelkrankheit Skorbut und bis heute gilt das Kohlgemüse als wichtiger Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung. Der milchsauer vergorene Weißkohl enthält wenig Kalorien, ist reich an Vitamin C, A und B sowie Mineralstoffen und besitzt verdauungsfördernde Eigenschaften. Sauerkraut lässt sich einfach selbst zubereiten. Für das Grundrezept brauchen Sie als Zutaten lediglich Weiß- oder Spitzkohl sowie Salz – und viel Zeit. Denn die Milchsäuregärung im gut verschlossenen Topf oder Glas dauert vier bis sechs Wochen. Der im Kohl enthaltene Zucker wird währenddessen in Milchsäure umgewandelt und der typisch säuerliche Geschmack entsteht. Übrigens, wenn Ihnen das Kraut einmal zu sauer sein sollte: Geben Sie einfach etwas Zucker hinzu.

Wenn Sie nicht solange warten möchten, kaufen Sie das Sauerkraut einfach verzehrfertig. Es ist lose erhältlich wie auch als Konserve in Dose, Glas oder Beuteln. Sie müssen es dann nur noch bei geringer Wärmezufuhr 15 bis 30 Minuten kochen und können es nach Belieben mit Apfel, Schmalz, Zwiebeln und Gewürzen verfeinern. Ideal sind Kümmel, Wacholder, Nelken, Fenchel und Bohnenkraut. Sie verleihen der Speise nicht nur ein feines Aroma, sondern machen den Kohl auch leichter verdaulich. Für kalte Gerichte wie unseren Sauerkraut-Paprikasalat verwenden Sie den Sauerkohl ohne Umweg über die Herdplatte – er wird einfach kalt mariniert.

Rezepte mit Sauerkraut

Sauerkraut passt am besten zu deftigem Fleisch. Der Klassiker schlechthin ist Kasseler mit Sauerkraut, aber auch zu Eisbein, Braten und sogar Fisch schmeckt der Kohl ausgesprochen lecker. Kartoffel-Sauerkraut-Puffer mit Lachs sind eine Delikatesse, die Sie als Vorspeise oder Hauptgericht genießen können. Als besonders herzhafte Beilage eignet sich das Kraut auf bayerische Art: Räucherspeck sorgt hier für ein kräftiges Aroma. Probieren Sie auch unseren köstlichen Sauerkrautkuchen mit Zwiebeln und Schinkenspeck. Für ein rein vegetarisches Essen ergänzt sich das Gemüse am besten mit Kartoffeln in allen Varianten. Probieren Sie den sauren Gaumenschmaus einmal in Form von Schupfnudeln mit Sauerkraut oder bringen Sie einen mediterran angehauchten Sauerkrauteintopf mit Kartoffeln und Tomaten auf den Tisch. Auch mit getrockneten Pilzen und Paprika ergibt Sauerkraut eine sehr schmackhafte Suppe.

Falls Sie nach einem Sauerkrautgericht von Blähungen geplagt werden, hilft ein Fenchel- oder Kümmeltee. Auch das Kauen einiger getrockneter Wacholderbeeren ist empfehlenswert. Trinken Sie auf keinen Fall Kaffee, Milch oder Fruchtsäfte, das regt die Verdauung noch zusätzlich an.