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Rote Grütze
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Rote Grütze

Ein köstliches Dessert aus roten Früchten gelingt Ihnen mit unserem Rote-Grütze-Rezept: Kosten Sie den vollen Geschmack süßer Beeren und genießen Sie den Nachtisch gemeinsam mit frisch aufgeschlagener Sahne, Vanillesoße oder -pudding. So einfach können Sie Rote Grütze selber machen!

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Zutaten

4 Portionen

  • 250 ml Johannisbeer-Nektar

  • 1 kg Beerenmischung, tiefgekühlt

  • 120 g Zucker

  • 30 g Speisestärke

Zubereitung
  1. 1

    250 ml Wasser mit dem Johannisbeer-Nektar in einen entsprechend großen Topf geben und erhitzen. 600 g der Beeren zugeben, aufkochen lassen, Hitze reduzieren und 5 Minuten köcheln. Topf vom Herd nehmen und zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen.

  2. 2

    Danach die Früchte durch ein Sieb streichen, gut ausdrücken und den Saft auffangen. Diesen mit Wasser (oder Fruchtnektar) auf 1 Liter ergänzen. Den Zucker zugeben und aufkochen.

  3. 3

    Die Speisestärke mit kaltem Wasser anrühren und zugeben. Unter Rühren kurz aufkochen lassen und lauwarm abkühlen lassen.

  4. 4

    Die restlichen Beeren untermischen und im Kühlschrank auskühlen lassen.

  5. 5

    Tipp: Die Rote Grütze ist recht flüssig, fester wird sie mit 40 g Speisestärke auf 1 Liter Flüssigkeit. Je nach Geschmack die Rote Grütze ggf. noch etwas mit Zucker nachsüßen.

  6. 6
    Beilagentipp

    Nach Belieben mit Vanillesauce, Milch, flüssiger Sahne oder halbsteif geschlagener Sahne servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • 1440kJ 17%

    Energie

  • 344kcal 17%

    Kalorien

  • 66g 25%

    Kohlenhydrate

  • 1g 1%

    Fett

  • 2g 4%

    Eiweiß

Rote-Grütze-Rezept – eine norddeutsche Nachspeise

Rote Grütze stammt aus Skandinavien und dem norddeutschen Raum. Ursprünglich wurden für das einstige Armeleuteessen nur rote und schwarze Johannisbeeren sowie Himbeeren verwendet. Grütze heißt die Speise, weil früher oft stärkehaltige Zutaten wie Hafer- und Buchweizenkörner oder Grieß untergemischt wurden. Heute ist Rote Grütze eine beliebte Nachspeise. Zum Aufkochen wird meist Speisestärke und Zucker verwendet. So auch für unser Rote-Grütze-Rezept, für das Sie beide Zutaten im Verhältnis 1:4 nutzen. Dazu geben Sie Johannisbeer-Nektar sowie eine Beerenmischung und kochen so ganz einfach eine leckere Beerengrütze. Übrigens kochen Sie nur einen Teil der Früchte mit. Den Rest geben Sie als Ganzes in Ihr Rote-Grütze-Dessert. Tipp: In sterile Gläser gefüllt und luftdicht verschlossen, hält sich selbst gemachte Rote Grütze im Kühlschrank mehrere Wochen. So können Sie auf Vorrat Rote Grütze kochen.

Auf der Suche nach mehr Nachspeisen? Probieren Sie unser Welfenspeise-Rezept aus oder unseren Kuchen ohne Backen!

Passende Begleitung: Rote Grütze mit Vanillesoße oder Sahne

Das fruchtig-säuerliche Aroma der Roten Grütze harmoniert perfekt mit vielen verschiedenen süßen Begleitern – etwa luftiger Schokokuss-Quark-Sahne-Creme, wie in unserem Schokokuss-Dessert. So lecker! Unsere Rote Grütze können Sie mit Sahne – flüssig oder halb geschlagen –, einem Schuss Milch sowie Vanillesoße servieren. Bereiten Sie eine Rote Grütze mit Holunderbeerengetränk zu, passt Vanilleeis hervorragend dazu. Auch eine Creme aus Vanillepudding und Pfirsich-Maracuja-Joghurt schmeckt zu unserer fruchtigen Beerengrütze mit Minze. Wie intensiv Sie Rote Grütze andicken möchten, entscheiden Sie selbst. Wandeln Sie unser Rote-Grütze-Rezept etwas ab und kochen Sie die Nachspeise länger (so wird sie fester) oder für eine etwas flüssigere Grütze kürzer. Lecker schmecken auch grüne, gelbe und Cranberry-Grütze: Die grüne Variante wird mit Stachelbeeren und Kiwi zubereitet, für die gelbe können Sie zum Beispiel Pfirsich, Orange und Apfel verwenden.

Übrigens: Die "Rode Grütt", wie sie auf Plattdeutsch heißt, wird im norddeutschen Raum auch gern mit frisch gebackenen Waffeln serviert. Dank der Stärke können Sie das Dessert übrigens auch einfrieren.