Rosinenschnecken wie vom Bäcker? Bekommst du problemlos hin. Du brauchst nur einige Zutaten, die du häufig ohnehin vorrätig hast – und natürlich unser Rosinenschnecken-Rezept. Schon genießt du ohne großen Aufwand ein echtes Stück Traditionsgebäck.
Für den Hefeteig die Milch in einem Topf bei mittlerer Hitze leicht erwärmen. Hefe hineinbröseln und verrühren. Butter zugeben und unter Rühren schmelzen.
Mehl und Zucker in einer Schüssel vermengen. Hefemilch-Butter-Mischung sowie Eigelb zugeben und alles für einige Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Für 30 Minuten an einem warmen Ort abgedeckt ruhen lassen.
Für die Füllung die Butter in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen. Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen, die Schale abreiben und zusammen mit Zimt, Kardamom, Rosinen und Zucker in die flüssige Butter einrühren.
Den Hefeteig nochmals kurz durchkneten und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit der Rosinen-Butter-Mischung bestreichen. Den Teig von der langen Seite her kompakt aufrollen und in 12 etwa gleichbreite Scheiben schneiden. Auf zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen und weitere 20 Minuten ruhen lassen.
Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 170 Grad) vorheizen.
Rosinenschnecken auf mittlerer Schiene im Ofen ca. 15 Minuten goldbraun backen.
Für die Glasur die Zitrone auspressen und den Saft mit Puderzucker und 1 EL Wasser glattrühren. Rosinenschnecken aus dem Ofen nehmen und mit der Zuckerglasur verzieren. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.264 kj (15 %)
Kalorien
302 kcal (15 %)
Kohlenhydrate
47 g
Fett
11 g
Eiweiß
6 g
Bewertung
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Rosinenschnecken: Hefeteig als Basis
Teig auszurollen, um ihn mit einer cremigen Füllung zuerst zu bestreichen und danach wieder aufzurollen, folgt einer langen Tradition. Schnecken gehören zu Deutschlands Backkunst wie Brot und Kuchen. Die Teigbasis kann dabei verschiedene Formen annehmen: Plunder ist nur eine Option. Hefefeinteig ebenfalls – oder du gehst den Weg unseres Rosinenschnecken-Rezepts und setzt selbst einen Hefeteig an. Kompliziert ist das übrigens nicht. Sogar den Hefewürfel kannst du ersetzen, falls du gerade nur Trockenhefe im Haus hast. Statt des halben Würfels, den du brauchst, wenn du unsere Rosinenschnecken selber machst, nimmst du einfach ein Tütchen Trockenhefe. Dazu kommen entscheidende Rosinenschnecken-Zutaten für die Füllung: Das sind neben den getrockneten Weinbeeren intensive Gewürze. Du nutzt Zimt – der natürlich auch bei unseren Zimtschnecken mit Möhren eine zentrale Rolle einnimmt – und Kardamom, dazu kommt Zitrone. Gleichzeitig bereitest du die Füllung unserer Rosinenschnecken ohne Marzipan zu. Und hast du noch ein paar Sultaninen übrig, backst du zum Frühstück einfach unsere Rosinenbrötchen.
Rosinenschnecken-Rezept: Hefeteig rollen – aber wie?
Die Rosinenschnecken-Füllung bildet einen Teil unseres köstlichen Rezepts. Dazu kommen Glasur, Teig – und nicht zu vergessen die korrekte Rolltechnik. Für unsere Rosinenschnecken mit Zuckerguss rollst du den Teig von der langen Seite kompakt zusammen, um ihn danach in Scheiben zu schneiden. So entstehen gleichmäßige Rosinenschnecken. Experimentieren kannst du, wenn du den Teig von beiden Seiten aufrollst und dabei Doppelschnecken formst. Wofür du dich auch entscheidest, wenn du unsere Rosinenschnecken backst, genießt du sie am besten schnell. Denn Hefegebäck solltest du innerhalb weniger Tage essen. Das gilt natürlich auch für unsere Hefeschnecken, unsere Puddingschnecken sowie unsere Mohnschnecken – und auch unsere Eierlikör-Schnecken isst du schnellstmöglich. Wobei sich diese Herausforderung des möglichst raschen Verzehrs ohnehin in Grenzen hält: All unsere Schneckenvarianten schmecken einfach zu gut, um sie länger unangetastet zu lassen. Bleibt dennoch einmal etwas übrig, lagerst du sie kühl und trocken in einer luftdicht verschlossenen Box. Dort sind übrigens auch die Trockenbeeren gut aufgehoben – wir zeigen dir, wie du Rosinen selber machen und lagern. Hast du noch Blätterteig zuhause, kannst du unser Quarktaschen-Rezept ausprobieren.