Rosenkohl kommt als Wintergemüse bei festlichen Anlässen als Beilage zu Braten & Co. auf den Tisch. Die kleinen Röschen können aber noch viel mehr. Probiere sie als Salat.
Den Rosenkohl wie unter Tipps/Kochschule beschrieben zubereiten. Es bleiben ungefähr 500 g übrig. Die Kohlröschen abgießen, abschrecken und halbieren.
Zwiebeln und Knoblauch schälen. Zwiebeln vierteln und in Streifen schneiden, Knoblauch fein würfeln. Tomaten waschen, Stielansatz entfernen, vierteln, und jedes Viertel quer halbieren. Schafskäse in 1 cm große Würfel und Oliven in Streifen schneiden.
Speckscheiben in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Fett knusprig braten. Herausnehmen und in Stücke teilen.
Für das Dressing Kräuter fein hacken und mit den restlichen Zutaten in einer kleinen Schüssel verrühren.
Sämtliche Zutaten für den Salat in eine entsprechend große Schüssel geben, mit dem Dressing übergießen und vorsichtig vermengen.
Mindestens 30 Minuten durchziehen lassen und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.712 kj (20 %)
Kalorien
409 kcal (20 %)
Kohlenhydrate
10 g
Fett
32 g
Eiweiß
19 g
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Als Salat oder südländische Beilage – Rosenkohlsalat-Rezept
Rosenkohl kennst du vermutlich als klassische Beilage zu Wildgerichten oder zur Weihnachtsgans. Aber das Wintergemüse ist sehr viel wandlungsfähiger, als du denkst: In unserem Rezept erinnert er mit Schafskäse und Zwiebeln an einen typisch griechischen Bauernsalat bzw. griechischen Salat mit Feta oder – mit besonderem Twist beim Dressing – Tomatensalat mit Feta, eine überraschende Variante. Frischer Thymian und Rosmarin im Dressing unterstreichen die mediterrane Note des kalten Rosenkohlsalats. Möchtest du deinen Rosenkohl lieber warm genießen und auf südländische Gewürze nicht verzichten, probiere unseren Rosenkohl auf italienische Art. Tipp: Entferne ein paar einzelne Blätter von den kleinen Kohlköpfen, brate sie kurz in der Pfanne an und mische die gerösteten Blätter anschließend unter den Salat – feiner Knusper-Effekt garantiert.
Rosenkohl einkaufen und zubereiten: Tipps und Tricks
Saison hat Rosenkohl von September bis März, tiefgefroren erhältst du den leckeren Sprossenkohl aber das ganze Jahr über. Du kannst ihn kochen, dämpfen, sautieren, als deftigen Rosenkohleintopf servieren oder als gebratenen Rosenkohl genießen. Damit dein Rosenkohl auch schmeckt, solltest du auf die richtige Verarbeitung achten: Entferne die äußeren Blätter der Röschen und alle weiteren welken Blätter und schneide die Strünke zurück. Je weiter du sie herausschneidest, desto weniger bitter schmeckt der Rosenkohl, denn dort sitzen die meisten Bitterstoffe. Kochst du ihn mit einer großzügigen Prise Zucker oder Brühe im Salzwasser, mildert das den bitteren Geschmack ebenfalls. Mit etwas Anis, Kümmel oder Fenchel im Kochwasser wird er zudem bekömmlicher. Tipps: Schneide den Rosenkohl vor dem Kochen am Strunk kreuzweise ein, dann gart er gleichmäßiger. Solltest du keinen frischen Rosenkohl finden, nimm einfach tiefgekühlten Rosenkohl und lass ihn kurz antauen. Rosenkohl bereichert nicht nur Salate, sondern schmeckt auch köstlich in Aufläufen, zum Beispiel mit Ziegenkäse. Feta verwendest du alternativ wiederum für unseren Ofenkürbis mit Honig und Zimt.