Rouladen haben alles. Sie vereinen zartes, intensiv geschmortes Fleisch mit einer aromatischen Soße, würziger Füllung sowie leckeren Beilagen. Große Kochkunst, ganz leicht gemacht. Probiere unser Rouladen-Rezept aus.
Die Rouladen einzeln zwischen Frischhaltefolie platzieren und mit dem Plattiereisen gleichmäßig flach klopfen bis die Rouladen ca. 0,5 cm dick sind. Die Rouladen nebeneinanderlegen, salzen und pfeffern und mit dem Senf bestreichen.
Die Gewürzgurken längs in etwa 5 mm dicke Streifen schneiden. Die Zwiebel pellen, halbieren und in Scheiben schneiden. Die Rouladen mit je zwei Scheiben Speck, Gurken- und Zwiebelscheiben belegen.
Die Rouladen an den Seiten einschlagen und von der schmalen Seite her aufrollen. Die gefüllten, aufgerollten Rouladen mit Küchengarn binden.
Karotten und Petersilienwurzeln schälen, Staudensellerie und Lauch putzen, Gemüse klein würfeln.
In einem Schmortopf das Öl erhitzen und die Rouladen darin rundherum anbraten, dann aus dem Topf nehmen. Das klein gewürfelte Gemüse in den Topf geben und anschwitzen. Tomatenmark einrühren, alles leicht braun rösten, dann mit Rotwein ablöschen und diesen kurz einkochen lassen. Den Rinderfond zugießen, die Rouladen wieder einlegen und bei geringer Hitze zugedeckt 45-60 Minuten köcheln lassen.
Rouladen nach dem Ende der Garzeit wieder herausnehmen und im Ofen bei 80 °C warmhalten. Die Schmorflüssigkeit durch ein feines Sieb passieren, etwas einkochen lassen. Mit kalten Butterwürfeln leicht binden. Die Rouladen wieder einlegen.
Die Rouladen mit der Soße servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.916 kj (23 %)
Kalorien
458 kcal (23 %)
Kohlenhydrate
8 g
Fett
26 g
Eiweiß
43 g
Bewertung
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Rouladen-Rezept: am besten mit Fleisch aus der Oberschale
Sonntag ist Rouladentag. Nicht immer – aber ist es so weit, gestaltet sich das Wochenende noch ein kleines bisschen schöner. Wer Rouladen klassisch zubereiten möchte, verwendet dafür genau wie in unserem Rezept Rindfleisch. Aber auch mit Lamm, Kalb oder Pute schmecken sie. Schweinerouladen sind ebenfalls eine gern genommene Alternative. Der Begriff kommt übrigens aus dem Französischen und heißt so viel wie "Rollen". Eine Anspielung auf die Herstellung. Denn traditionell umwickelst du die Füllung aus Zwiebeln, Gemüse, Speck sowie die Gewürze wie Senf und Pfeffer mit einem Stück Fleisch. Eine Rouladen-Alternative sind wiederum Krautrouladen. Hierbei umhüllst du mit Weißkohlblättern eine Hackfleischfüllung. Immer mehr innovative Köch:innen experimentieren darüber hinaus mit vegetarischen Füllungen oder zaubern sogar Fischrouladen. Tipp: Besonders zart und damit am besten für zarte Rinderroulade geeignet ist das Fleisch aus der Oberschale. Das nutzen wir übrigens auch für unseren Rouladentopf. Zudem kannst du Stücke aus der Hüfte oder Unterschale verwenden. Lerne hier außerdem weitere Hauptgerichte für Sonn-, Fest- und Alltag kennen.
Die Rouladen gut verschließen
Sehr wichtig für das Gelingen ist neben der Rouladen-Soße richtiges Verschließen. Schließlich schmorst du Rouladen im Backofen. Die einfachste Methode ist der Einsatz von sogenannten Rouladen-Nadeln. Mit ihnen verschließt du die beiden Enden und das vom Rollen bzw. Einwickeln übrige Stück, so dass nichts von der Füllung mehr entweichen kann. Wenn du keine Nadeln zur Hand hast, benutzt du einfach Zahnstocher. Versierte Hausfrauen schwören auf den Verschluss mit Küchengarn, das du auch für unser Rouladen-Rezept verwenden kannst, oder mit einem Schweinenetz. Der Vorteil: Letzteres zerfällt beim Kochen von allein und du musst keine Nadeln oder Fäden mehr entfernen. Schweinenetze kannst du bei der Metzgerei vorbestellen. Als Beilagen zu deinem Sonntagsbraten eignen sich Kartoffeln, Knödel oder Spätzle. Als Gemüse-Begleiter passen Rotkohl oder Bohnen. Arrangiere das Rouladenfleisch so, wie es dir und deiner Familie am besten schmeckt, und serviere beispielsweise unsere Rouladen mit Kartoffeln oder unsere pikanten Rinderrouladen mit Bandnudeln. Entdecke zudem, vor allem für kalte Wintertage, unser Rezept für Pot-au-feu vom Rind sowie unseren Burgunderbraten.