Portwein-Baiser

Portwein-Baiser

Steif geschlagener Eischnee mit Zucker und Puderzucker liefert die traditionelle Basis. Hinzu kommen Portwein und Schokolade. Backe mithilfe unseres Baiser-Rezepts feines Schaumgebäck für den Kaffee mit Freunden oder der Familie.

  • Zubereitungszeit
    40 min.
  • Gesamtzeit
    3 h 10 min.
  • Schwierigkeit
    Mittel
  • Kalorien / Portion
    34 kcal

Zutaten

Portionen

30

3
Eiweiße
150 g
Zucker
3 EL
Portwein
Lebensmittelfarbe, rot
75 g
Schokolade, zartbitter
etwas
Puderzucker

Zubereitung

  1. Eiweiß steif schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen. So lange weiter schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat und die Masse glänzt. Vorsichtig den Portwein mit einem Löffel unterheben.

  2. Einige Tropfen rote Lebensmittelfarbe zu der Masse geben und diese leicht rosa einfärben.

  3. Baisermasse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und ca. 60 kleine Tupfen auf 2 mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen. Im vorgeheizten Backofen auf den untersten beiden Schienen bei 75 Grad (Umluft

  4. ca. 1,5 Stunden trocknen lassen. Im ausgeschalteten Backofen 1 Stunde weiter trocknen lassen.

  5. Schokolade im heißen Wasserbad schmelzen. Je zwei Baiserböden in die Schokolade tauchen und aneinanderkleben. Trocknen lassen. Mit etwas Puderzucker bestäuben.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 142 kj (2 %)
Kalorien 34 kcal (2 %)
Kohlenhydrate 6 g
Fett 1 g
Eiweiß 1 g

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Baiser-Rezept: Meringue mit Portwein backen

Baiser, auf Deutsch "Kuss", sind auch als Meringue, Meringe oder Spanischer Wind bekannt. Als Basis für das Schaumgebäck dienen dabei traditionell Eischnee und Puderzucker. Ebenso gut kannst du das Baiser-Grundrezept abwandeln und eine vegane Variante aus Aquafaba zubereiten. Die Kochflüssigkeit von Hülsenfrüchten wie Bohnen oder Kichererbsen eignet sich als Eiklar-Ersatz hervorragend und bildet als Schaummittel die perfekte Alternative für Veganer:innen. Für welche Variante du dich auch entscheidest, Meringe benötigen einige Zeit im Backofen, ehe sie verzehrfertig sind. Für unser Baiser-Rezept lässt du die Gebäckteilchen erst bei 75 Grad rund 1,5 Stunden trocknen, anschließend bleiben sie noch eine weitere Stunde im ausgeschalteten Ofen. Geschmack erhalten deine Baiser wie bei unserem Rezept beispielsweise durch die Zugabe von Portwein. Wer lieber Rotwein mag, kann unsere Rotweinplätzchen probieren. Lebensmittelfarbe ermöglicht wiederum optische Experimente. Eine andere Möglichkeit: Backe für den nächsten Geburtstag zarte Baisers in kreisrunder Form und setze mithilfe bunter Zuckerstreusel dabei Farbakzente. Die kleinen Meringe-Kringel haben aufgrund ihrer geringeren Größe eine kürzere Backzeit. Weitere Inspiration liefern unsere Baiser-Rezepte.

Tipp: Meringe lassen sich in abgekühltem Zustand auch wunderbar mit Schokoguss überziehen.

Baiser-Kuchen, Tartes und Rezepte mit Zitrusfrüchten

Baiser-Rezepte basieren nicht ausschließlich auf köstlichem Schaumgebäck. Auch als Torten-Topping und Kuchenhaube eignet sich die geschlagene Eiweißmasse sehr gut. Wenn du einen Baiser-Kuchen oder Baiser-Plätzchen backen willst, kannst du vorab etwas Zitronensaft an die Meringemasse geben. So quillt sie besser, wird fester und stabiler. Dieses Verfahren wendest du beispielsweise bei der Zubereitung unserer Zitronentarte mit Baiser an. Unsere Orangen-Baiser erhalten ihr Aroma wiederum durch die in die Schaummasse eingerührten Orangenzesten. Für unseren Rhabarber-Baiser-Kuchen bereitest du die Meringe dagegen ganz traditionell zu. Dafür schlägst du zunächst Eischnee und gibst danach Zucker hinzu. Neben der kalten Variante lässt sich eine Meringemasse auch warm herstellen: Hier kommt die Eischnee-Zucker-Mischung vor dem Backen in ein 50 Grad heißes Wasserbad und wird dort so lange weitergeschlagen, bis die Masse feinporig und fest ist. Achte penibel darauf, dass das Wasser dabei die 50-Grad-Marke nicht übersteigt, da das Eiweiß sonst gerinnen würde. Durch die Erhitzung wird die Baisermasse stabiler. Für einen Johannisbeer-Baiserkuchen kommt sowohl die warm geschlagene als auch die kalte Zubereitungsvariante infrage. Bei diesem Rezept wird die süße Meringeschicht auf die säuerlichen Johannisbeeren aufgetragen und mit Mandelsplittern bestreut – ein raffiniertes Topping mit Knuspereffekt. Du suchst nach weiteren knusprigen Backrezepten? Dann empfehlen wir dir auch unser Butterplätzchen-Rezept. Tipp: Wenn du Baiser backen möchtest, schlage das Eiweiß immer erst unmittelbar vor der Zubereitung. Fertig ist es, wenn ein Messerschnitt sichtbar ist. Prüfe ruhig regelmäßig. Denn tatsächlich kannst du Eiweiß auch zu lange schlagen. Dann entsteht ein fester und ein flüssiger Teil, und du müsstest von vorne beginnen. Vorbeugen kannst du dieser Reaktion, indem du dem Eiweiß vor dem Schlagen Zucker untermischst. Der bindet Flüssigkeit.

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