Porridge

Porridge

Porridge ist ein wahrer Alleskönner: unglaublich lecker, schnell zubereitet und mit zahlreichen Zutaten zu verfeinern. Ob mit Apfel und Birne wie in unserem Rezept, frischen Beeren oder Tiefkühlobst, der Haferbrei schmeckt immer köstlich!

Zutaten

Portionen

4

400 ml
Vollmilch
12 EL
Haferflocken, extra
2
Birnen
4 EL
Honig
2
Äpfel, klein
2 EL
Pistazien, gehackt

Zubereitung

  1. Die Milch mit den Haferflocken in einem kleinen Topf unter Rühren zum Kochen bringen. Nach ca. 1 Minute vom Herd nehmen und zugedeckt 3-4 Minuten quellen lassen.

  2. Währenddessen die Birne vierteln und entkernen. Den Honig in einem Topf erhitzen und die Birne hineingeben. Für 2-3 Minuten die Birne im Honig karamellisieren lassen, dabei gelegentlich umrühren. Mit ca. 2 EL Wasser ablöschen.

  3. Den Apfel waschen und auf einer Apfelreibe bis auf das Kerngehäuse und den Stielansatz fein abreiben.

  4. Den geriebenen Apfel unter den Haferbrei rühren. Die Karamellbirnen auf dem Porridge anrichten und mit Pistazien bestreuen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 1.415 kj (17 %)
Kalorien 338 kcal (17 %)
Kohlenhydrate 60 g
Fett 10 g
Eiweiß 10 g

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Porridge selber machen: warmer Sattmacher, köstliche Variationen

Porridge ist nichts anderes als Haferbrei. Hinter beiden Begriffen verbirgt sich ein äußerst schmackhaftes und bekömmliches Gericht – ideal, um mit einem guten Frühstück als Grundlage in den Tag zu starten und ein abführendes Lebensmittel bei Verstopfung zu genießen. Die Zubereitung ist denkbar einfach: Koche dein Porridge, indem du Haferflocken (zarte oder kernige, je nachdem, ob du es lieber cremiger oder bissfester magst) in heiße Milch (oder andere Flüssigkeit) einrührst und einige Minuten quellen lässt. Zum Erhitzen kannst du auch die Mikrowelle benutzen, achte aber darauf, dass die Milch nicht überkocht. Mische dann einfach geriebenen Apfel unter die Haferflocken und fertig ist eine warme Mahlzeit, die nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt. Karamellisierte Birne verleiht unserem Porridge-Rezept noch eine besondere Note, du kannst sie aber auch weglassen oder durch anderes Obst ersetzen. Im Sommer schmeckt ein Porridge mit Beeren fruchtig-frisch, im Winter kannst du tiefgekühltes Obst verwenden und in der Mikrowelle auftauen oder dein Porridge mit Bananen und Nussmus genießen. Ansonsten kannst du es nach Lust und Laune ergänzen: Gehackte, geröstete Nüsse, ein Klecks Joghurt, Honig oder Ahornsirup sowie Gewürze wie Zimt oder Minzblättchen sind nur ein paar Ideen. Und wenn es mal noch schneller gehen soll, verwende statt Haferflocken Breipulver wie bei unserem Frühstücksbrei. Besonders beliebt ist Porridge in Großbritannien. Welche Gerichte auf der Insel noch gern serviert werden, verraten wir dir durch unsere englischen Rezepte. Und wenn es etwas Ausgefallenes mit britischen Wurzeln sein soll: Probiere Kedgeree, ein Reisgericht mit Fisch, das ursprünglich zum Frühstück serviert wurde.

Übrigens: Der Unterschied zwischen Porridge und Overnight Oats ist, dass du letztere über Nacht (daher der Name) in kalter Milch einweichst und erst am nächsten Morgen isst, während Porridge frisch zubereitet wird.

Porridge-Grundrezept: gesundes Frühstück

Haferflocken bilden in der Regel die Grundzutat eines Porridge-Rezepts, du kannst aber auch andere Getreide- oder Pseudogetreidesorten wie Buchweizen verwenden. Bereite den Brei zum Beispiel mit Dinkelflocken zu, wie bei diesem Rezept für Getreide-Brei. Dinkel hat einen ähnlich hohen Anteil an Proteinen und Ballaststoffen wie Hafer. Das macht Porridge, ähnlich wie andere Gerichte mit Getreideflocken – zum Beispiel eine Haferflockensuppe –, zu einem wertvollen Frühstück. Und wenn du ein paar Kohlenhydrate einsparen möchtest, ersetze einen Teil des Weizens durch Flohsamenschalen. Weitere Ideen rund um dieses Superfood findest du in unserer Sammlung von Flohsamenschalen-Rezepten.

Schon gewusst? Die Schott:innen, die das Porridge erfunden haben, gaben etwas Salz in den feinen Getreidebrei und reichten dazu feine Sahne, kalte Milch oder Buttermilch. Gesüßt wurde nur für Kinder. Der Brei kam nicht nur zum Frühstück auf den Tisch, sondern auch als kraftspendendes, leckeres Mittagessen oder leicht verdauliches Abendessen.

Deftige Varianten des Getreidebreis

Porridge ist an sich schon kalorienarm (ca. 50 Kalorien pro Portion). Möchtest du trotzdem noch etwas Fett einsparen, lässt sich der Brei mit Wasser statt Milch oder einer Mischung aus beidem zubereiten. Veganer:innen greifen zum Haferdrink oder einer anderen Pflanzenmilch. Möchtest du deinen Haferbrei weniger süß genießen, verwende stattdessen Honig oder Ahornsirup. Das bringt nicht nur ein Plus an Geschmack, sondern auch an Vitamin K (Honig) und Zink und Mangan (Ahornsirup).

Haferflocken-Rezepte wie Porridge müssen nicht immer süß sein, probiere auch herzhafte Kochideen für das Getreide aus. So schmeckt der Brei auch mit Gemüse, Pilzen, Käse, Eiern, Fleisch, Fisch oder Tofu – auch hier gilt: Probieren geht bei den Zutaten über studieren! Mehr tolle Ideen und Inspirationen für deinen Start in den Tag findest du in unseren gesunden Frühstücks-Rezepten.

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