Ein fruchtiges Gelee für diverse Gelegenheiten, für das sommerliche Frühstück wie für das leckere Plätzchen: Unser Johannisbeergelee-Rezept hält dir mehrere Optionen offen, benötigt nur wenige Zutaten, nicht einmal eine halbe Stunde deiner Zeit und eignet sich sogar zum Verfeinern von Fleisch.
Johannisbeeren von den Rispen zupfen, waschen und zusammen mit dem Gelierzucker, dem Saft einer halben Zitrone sowie 4 EL Wasser in einem Topf erhitzen. Unter ständigem Rühren für 6-8 Minuten kochen lassen.
Marmelade durch ein sehr feines Sieb oder ein Sieb mit Passiertuch gießen. Das noch heiße Gelee sofort in sterilisierte Twist-off-Gläser füllen und fest verschließen. Für 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen, dann umdrehen und vollständig abkühlen lassen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Ein wenig süß, ein wenig sauer. Gekonnt vereint, ergibt die Kombination die perfekte Mixtur für einen sommerlichen Frühstückssnack. Unser Rezept für Johannisbeergelee passt hervorragend in die warmen Monate, und das nicht nur geschmacklich. Denn die Beere, die du natürlich auch zu Saft verarbeiten kannst, trägt ihren Namen nicht rein zufällig. Frühestmöglicher Erntetermin ist der 24. Juni, auch bekannt als Johannistag, und die Saison zieht sich hierzulande bis in den August. Beste Voraussetzung für ein leckeres Gelee aus Johannisbeeren, das du nach dem Kochen in ein sterilisiertes Glas füllst, es dabei durch ein feines Sieb rinnen lässt. So hält sich das Gelee über einen längeren Zeitraum und du kannst es später zum Beispiel für die Zubereitung unserer Linzer Törtchen verwenden.
Tipp: Ein Glas für unser Johannisbeergelee sterilisierst du, indem du es für eine Minute in kochendes Wasser gibst. Das Handtuch zur Nachbehandlung sparst du dir. Stattdessen lässt du die vorbereiteten Gläser einfach an der Luft trocknen. Danach kannst du das Gelee im Kühlschrank lagern und beispielsweise in unsere Husarenkrapfen füllen oder unsere Linzer Plätzchen damit bestreichen. Du kannst natürlich auch viele andere Früchte zu schmackhaften Gelees verarbeiten. Wie wäre es etwa mit unserem Traubengelee-Rezept oder unserem Weingelee mit einer besonderen feinherben Rotweinnote?
Rote, weiße oder schwarze Johannisbeeren für das Gelee?
Bekannt sind hierzulande drei Sorten Johannisbeeren, die sich auch fernab der Optik deutlich unterscheiden. Denn die Farbe gibt gleichzeitig Aufschluss über den Säuregehalt in der Frucht. Rote Johannisbeeren schmecken erfrischend und säuerlich, während ein schwarzes Johannisbeergelee eher in die saure bis herbe Richtung geht und die weiße Variante eine milde Süße aufweist. Für unser Johannisbeergelee-Rezept verwendest du rote Beeren und kochst dank Gelierzucker und etwas Zitronensaft ein süßlich-saures Gelee, das sich hervorragend als Brotaufstrich eignet. Ebenso gut kannst du unseren saftigen Schokoladenkuchen oder sogar Fleisch damit verfeinern. Gerade zu Wild passt Johannisbeergelee wunderbar. Kombiniere es daher beispielsweise mit unserer geschmorten Rehkeule.