Marmeladen-Rezepte sind eine gute Möglichkeit, die heimische Obstsaison zu verlängern. Starte mit unserem Heidelbeermarmelade-Rezept in einen endlosen Sommer und genieße auch im Winter den wunderbaren Geschmack der Blaubeere.
Heidelbeeren verlesen, in einem Sieb unter fließendem Wasser waschen und zusammen mit dem Gelierzucker in einen großen Topf geben. Zitrone heiß abwaschen, mit einer Zeste die Schale zur Hälfte abreiben und den Saft auspressen. Mit einem Kochlöffel kalt durchrühren.
Heidelbeeren unter Rühren zum Kochen bringen und für 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark auskratzen.
Hitze abstellen, mit einem Pürierstab fein pürieren. Vanillemark einrühren.
Heidelbeermarmelade in sterilisierte Twist-off-Gläser füllen und für 20 Minuten auf dem Deckel stehend abkühlen lassen. Anschließend umdrehen und vollständig auskühlen lassen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
837 kj (10 %)
Kalorien
200 kcal (10 %)
Kohlenhydrate
46 g
Fett
1 g
Eiweiß
500 g
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Heidelbeermarmelade-Rezept: den Sommer einfach einkochen
Die Beerensaison ist großartig! Im Sommer schmecken regionale Früchte und Beeren besonders aromatisch und intensiv. Auch die Blaubeere hat in den Sommermonaten von Juni bis September Saison und sollte in dieser Zeit ausgiebig genossen werden. Im Herbst und Winter ist es nämlich schwierig, frische und aromatische Beerenfrüchte zu bekommen. Mit unserem Heidelbeermarmelade-Rezept kannst du den Sommer aber kurzerhand einfach einkochen und auch in der kalten Jahreszeit einen Hauch davon genießen! Wenn du die Heidelbeeren sogar selber gesammelt hast, eigenhändig mit Zitrone und Gelierzucker eingekocht und viel Liebe in die Zubereitung deiner selbst gemachten Marmelade gesteckt hast, wird jeder Biss in das Marmeladenbrot ein echter Hochgenuss.
Übrigens: Heidelbeeren oder Blaubeeren sind tatsächlich lediglich unterschiedliche Namen für dieselbe Beerenfrucht. Je nach Region wird sie mal so, mal so bezeichnet. Im Handel erhältlich ist meist die Kultur-Heidelbeere, die größer als die Wildform ist und sich durch ein festeres, weißes Fruchtfleisch auszeichnet. In lichten Wäldern kann die Wald-Heidelbeere auch selbst gesammelt werden. Sie ist noch geschmacksintensiver und hat ein dunkelblaues Fruchtfleisch, was das Ergebnis unseres Heidelbeermarmelade-Rezepts optisch noch etwas ansprechender macht.
Es lohnt sich, Blaubeeren nicht nur pur zu genießen!
Zugegeben: Es ist nicht leicht, eine Portion frisch gepflückter Heidelbeeren vor sich zu haben und sie nicht einfach so aufzuessen. Zu verlockend sind das Aroma, die angenehme mundgerechte Größe und die ansprechende Farbe der Frucht. Aber es lohnt sich tatsächlich, die Beere zum Kochen oder Backen zu verwenden. Unser Heidelbeermarmelade-Rezept ist dabei nur eine von vielen Möglichkeiten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem sommerlichen Kuchentraum? Mit unserem Heidelbeer-Käsekuchen zauberst du ein optisch wie geschmacklich äußerst ansprechendes Gebäck auf die Kaffeetafel.
Oder du bereitest ein veganes Dessert aus echtem Superfood zu? Mit unserem Rezept für Chia-Pudding mit Heidelbeere bereicherst du die wertvollen Inhaltsstoffe der Blaubeere mit der vollen Superfood-Power der Chiasamen.
Unser Heidelbeermarmelade-Rezept hat natürlich den Vorteil, dass du damit vielfältigen Genuss bereiten kannst. So verfeinert ein Klecks von dem Brotaufstrich jeden Naturjoghurt. Etwas Butter und eine dicke Schicht Marmelade machen aus einem Hefezopf eine fruchtige Köstlichkeit. Auf einer Scheibe frischem dunklem Brot macht sich die fast ins Schwarze changierende Marmelade natürlich besonders gut. Egal wie du deinen Fruchtaufstrich genießen möchtest, mit unserem Heidelbeermarmelade-Rezept schaffst du die beste Voraussetzung für süße Gaumenfreuden. Mehr Inspirationen findest du bei unseren Heidelbeeren-Rezepten. Gleich mal ausprobieren!