Wenn es einmal schnell gehen soll, ist unser Brathering-Rezept mit Pellkartoffeln und Salat genau das Richtige für Sie! Traditionelles einfach zubereitet!

Brathering

Ein echtes Traditionsgericht, ohne großen Zeitaufwand selbst gemacht. Für unser Brathering-Rezept würzt du den berühmten Fisch mit intensiven Aromen und kombinierst alles mit Salat, Kürbis und Kartoffeln – dafür brauchst du nicht einmal eine halbe Stunde.

  • Zubereitungszeit
    10 min.
  • Gesamtzeit
    25 min.
  • Schwierigkeit
    Mittel
  • Kalorien / Portion
    450 kcal
  • Bewertung
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  • Ernährungsform
    Vegetarisch
    Ernährungsform
    Laktosefrei

Zutaten

Portionen

2

500 g
Kartoffeln
1 Zweig
Rosmarin
Salz
100 g
Kopfsalate, rot
2
Zwiebeln, rot
200 g
Bratheringe, aus der Dose
100 g
Hokkaido-Kürbis
1
Limette, unbehandelt
1 EL
Rapsöl
2 Zweige
Estragon
Pfeffer, grob, bunt

Zubereitung

  1. Kartoffeln gut bürsten und mit Schale in wenig Salzwasser mit dem Rosmarin stichfest garen.

  2. Kopfsalat in mundgerechte Streifen schneiden und auf Tellern anrichten. Zwiebeln in Ringe schneiden und die Hälfte der Zwiebeln auf dem Salat anrichten. Die Lake vom Hering zur Hälfte über dem Salat verteilen. Bratheringsfilets auf den Salat legen. Restliche Zwiebelringe darauf anrichten.

  3. Kürbis sehr fein würfeln und zur restlichen Lake geben. Limette heiß abspülen. Abgeriebene Limettenschale und ausgepresster Saft mit Rapsöl und Estragonblättchen zum Kürbis geben und alles gleichmäßig über Brathering und Salat verteilen. Mit Pfeffer bestreuen. Kartoffeln dazu reichen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 1.884 kj (22 %)
Kalorien 450 kcal (22 %)
Kohlenhydrate 52 g
Fett 17 g
Eiweiß 19 g

Bewertung

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Brathering-Rezept mit Rosmarin-Kartoffeln und Salat

In Deutschlands Küchen hat Hering seinen festen Platz. Das liegt einerseits an seinen vielseitigen Zubereitungsmöglichkeiten, andererseits auch an seinem hohen, die Aromenintensität fördernden Fettgehalt. Der kleine Haken: Als Fettfisch verdirbt Hering schneller, weshalb er zur Konservierung direkt nach dem Fang häufig in Salzlake eingelegt wird. Frischer Hering ist dagegen eher eine Seltenheit, darum verwendest du auch für unser Brathering-Rezept die eingelegte Variante. Die kommt aus der Konserve, und in Sachen Haltbarkeit sowie Lagerung orientierst du dich an den dort aufgeführten Angaben des Herstellers. Gleichzeitig spart es natürlich Zeit, wenn du bereits eingelegten Brathering brätst. Sonst müsstest du die frischen oder "grünen" Heringe zunächst in Mehl wenden, danach in der Pfanne knusprig braten, um sie schließlich in einer sauren Marinade mit Zwiebeln und Gewürzen einzulegen. Unser Brathering-Rezept verlangt dagegen nur zehn Minuten deiner Zeit. Eine individuelle Note erhält der Fisch durch die Beilagen: Unsere mit Rosmarin gegarten Pellkartoffeln sorgen für das gewünschte Aroma und der Salat schmeckt mit kleinen Stückchen Hokkaido-Kürbis und Limette wunderbar fruchtig. Je nach regionaler Eigenart variieren die Rezepte und die Brathering-Beilagen unterscheiden sich. So werden Bratheringe gerne mit Kartoffeln, auch gebratenen, oder Brot gereicht. Hervorragend passt außerdem ein warmer Kartoffelsalat oder ein frischer grüner Salat dazu.Kartoffeln sind neben Lachsfilets übrigens auch die Hauptzutat von Lohikeitto, einer cremigen finnischen Lachssuppe.

Übrigens: Wie es der Name sagt, wurde der Fisch bereits durcherhitzt. Daher kannst du Brathering auch in der Schwangerschaft essen. Anders sieht es bei unseren unverwechselbar leckeren Heringshäckerle aus. Die bereitest du mit Matjesfilet zu, das du grundsätzlich ungegart genießt.

Brathering selbst einlegen statt Brathering aus der Dose

Hast du etwas Vorlauf, lohnt es sich auch, den Fisch für unser Rezept selber zu machen. Dafür stellst du eine Marinade aus Essig, Wasser, Zwiebeln und einer Brathering-Gewürzmischung aus Pfeffer, Salz, Senfsaat, Dill, Wacholderbeeren, Koriander, Piment, Lorbeer und Nelken her und kochst diese kurz auf. Darin wird das Bratheringsfilet unmittelbar nach dem Garen – also noch in heißem Zustand – wenigstens zwei Tage lang eingelegt. Dabei solltest du vor allem zwei Dinge beachten: Das Wenden in Mehl sollte erst direkt vor dem Anbraten stattfinden, denn sonst wird der Fisch nicht knusprig. Für das Anbraten empfiehlt es sich, auf hochwertiges Öl zurückzugreifen, da es sich beim Einlegen und Erkalten nicht so stark absetzt. Probiere außerdem weitere tolle Rezepte mit Hering und leckere Rezepte aus Dänemark aus. Einen besonderen Klassiker aus Skandinavien bereitest du mit unserem Smörrebröd-Rezept zu. Ebenfalls immer einen Versuch wert: unsere Matjes-Rezepte.

Übrigens: Der Unterschied zwischen Hering und Matjes ist relativ einfach erklärt. Bei Letzteren handelt es sich um Heringe, die noch nicht geschlechtsreif sind. Auf die Fortpflanzung vorbereitet haben sie sich allerdings bereits und besitzen daher einen hohen Fettgehalt.

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