Mit unserem Béchamelsauce-Rezept gelingt dir der Soßen-Klassiker aus Butter, Mehl und Milch im Handumdrehen. Und du nimmst damit eine wandelbare Basissoße in dein Repertoire auf, die zu Fleisch, Fisch und Pasta schmeckt. Gleich probieren, die Zutaten hast du sicher im Haus!
Butter bei mittlerer Hitze in einem Topf schmelzen.
Mehl nach und nach zugeben und mit einem Schneebesen unterrühren. Mehlschwitze unter ständigem Rühren 2–3 Minuten hell anschwitzen.
Milch nach und nach unter Rühren zugießen und mit dem Schneebesen glattrühren. Alles aufkochen und unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze für 8–10 Minuten köcheln lassen, bis die Soße die gewünschte cremige Konsistenz hat.
Die Béchamelsauce mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
620 kj (7 %)
Kalorien
148 kcal (7 %)
Kohlenhydrate
11 g
Fett
10 g
Eiweiß
4 g
Bewertung
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Béchamelsauce-Rezept: zu Fleisch, Gemüse & Co.
Lust, mal wieder eine leckere Lasagne selber zu machen? Dann benötigst du dazu nicht nur hochwertiges Hackfleisch, sonnengereifte Tomaten, frische Kräuter und Gewürze, sondern auch eine Béchamelsauce. Denn ohne die sahnige Soße aus Milch, Butter und Mehl wäre der italienische Pasta-Auflauf einfach nicht vollständig. Mit unserem Rezept kannst du sie ganz leicht selber machen: So sparst du dir Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker, die meist in den Fertig-Varianten von Soßen enthalten sind. Und du hast damit ein Rezept im Repertoire, das nicht nur zu Lasagne passt!
Mit der hellen Soße kannst du überbackenes Gemüse und Aufläufe verfeinern. Béchamel-Kartoffeln schmecken als Beilage zu Frikadellen oder Fisch. Oder du gibst Kartoffeln mit der Basissoße und einem Topping aus geriebenem Käse in den Ofen und genießt sie als Gratin. Mit Speck und Kräutern kannst du die Soße zudem ganz nach Geschmack verfeinern und zu Pasta oder Geflügel servieren.
Der Unterschied zwischen Béchamel und Mehlschwitze
Falls du dich beim Vorbereiten der Béchamelsauce fragst, worin genau eigentlich der Unterschied zu einer Mehlschwitze liegt: Die Mehlschwitze bildet die Basis für ein Béchamelsauce-Rezept. Dafür kommen Mehl und Butter zu gleichen Teilen zum Einsatz, das Mehl wirkt als Bindemittel. Bei der Zubereitung ist es daher wichtig, dass du fleißig rührst, damit sich beim Bindeprozess keine Klümpchen bilden. Für die Weiterverarbeitung gibst du zur Mehlschwitze reichlich Milch hinzu. Je nach gewählter Menge wird die Soße dadurch mehr oder weniger dickflüssig.
Das Beste: Jetzt verfügst du über die perfekte Grundlage für einige bekannte Variationen des Soßen-Klassikers: Für eine Sauce Lyonnaise verfeinerst du sie mit fein gehackten Zwiebeln, für eine Sauce Mornay gibst du geriebenen Käse dazu. Auch in die Sauce Soubise, eine Art Zwiebel-Püree, kommt Béchamel-Sauce hinein. Viel Spaß beim Ausprobieren! Und wenn du gerade dabei bist, nimm auch gleich einen anderen wandelbaren Saucen-Klassiker in dein Repertoire auf – die Beurre blanc.