Spätzleteig bildet nur die Basis. Denn du kannst diesen nahezu beliebig verfeinern – mit aromatischen Kräutern zum Beispiel. Für unser Rezept für Bärlauchspätzle mischst du das intensive Kraut einfach unter. Im Anschluss servierst du alles mit Käse und einer herrlich leckeren Walnussbutter.
Bärlauch waschen, klein schneiden und mit Olivenöl und 220 ml Wasser in ein hohes Rührgefäß geben. Mit einem Pürierstab homogen pürieren.
Mehl, Eier und Salz in eine Schüssel geben. Bärlauchmischung zugeben und alles mit den Schneebesen eines Handrührgerätes aufschlagen, bis der Teig Blasen wirft. Sobald ein homogener, zähflüssiger Teig entstanden ist, diesen ca. 20 Minuten ruhen lassen.
Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Den Teig portionsweise mit einem Spätzlehobel oder einer Spätzlepresse in das heiße Wasser drücken. Sobald die Spätzle an der Oberfläche schwimmen, können sie mit einer Schaumkelle entnommen und unter kaltem Wasser abgeschreckt werden. Anschließend gut abtropfen lassen.
Walnüsse zerkleinern. Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Walnüsse hineingeben und unterrühren. Die Butter leicht braun werden lassen, dann den Topf von der Herdplatte ziehen. Parmesan fein hobeln.
Bärlauchspätzle mit Walnussbutter und Parmesan anrichten und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
3.333 kj (40 %)
Kalorien
796 kcal (40 %)
Kohlenhydrate
78 g
Fett
44 g
Eiweiß
23 g
Bewertung
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Bärlauchspätzle: was dazu?
Frühling ist Bärlauchzeit – und damit auch der optimale Zeitpunkt, um unser Rezept für Bärlauchspätzle auszuprobieren. Im Grunde hältst du dich dabei an traditionelle Zutaten, nur dass du dem Teig das aromatische Kraut hinzufügst. So bekommen unsere Bärlauchspätzle das charakteristische Knoblaucharoma – ohne, dass du danach zu intensiv danach riechst –, zudem eine ansprechend grüne Farbe. Ohne weitere Zutaten möchtest du die kleinen Teigrollen natürlich nicht essen. Daher verfeinerst du unsere Bärlauchspätzle mit Käse. Und zwar mit Parmesan. Als Soße zu unseren Bärlauchspätzle bereitest du eine Walnussbutter zu. Auch das passt perfekt. Als Beilage eignet sich ein frischer Salat, der übrigens genauso hervorragend mit unseren Spinatspätzle oder diesem saftigen, selbst gebackenen Bärlauchbrot harmoniert.
Übrigens können die Spätzle auch als Beilage gereicht werden. Etwa zu feinem Rehgulasch. Außerdem klappt die Zubereitung auch ohne Produkte tierischen Ursprungs: Verwende dafür einfach dieses Rezept für vegane Spätzle – und ergänze es um den Bärlauch.
Selbst ernten solltest du Bärlauch trotz seiner gefühlten Omnipräsenz in Frühlingswäldern ohne Vorkenntnisse nicht. Schnell hast du ihn mit Herbstzeitlosen und Maiglöckchen verwechselt – und beide sind giftig. Theoretisch kannst du das Kraut selbst ziehen oder natürlich kaufen. In jedem Fall lohnt es sich, auch unsere anderen Bärlauch-Rezepte wie unsere Linsen mit Spätzle wie unsere leckeren Krautspätzle auszuprobieren.
Das Werkzeug – damit das Rezept für Bärlauchspätzle gelingt
Bevor du unsere Bärlauchspätzle mit Soße verfeinerst, stehst du vermutlich vor der Frage nach dem passenden Werkzeug, um Spätzle selber machen zu können: Presse, Hobel oder Brett? Traditionell kommt letzteres in Zusammenarbeit mit einem schmalen Messer zum Einsatz. Dabei lässt du den Teig über das schräg gehaltene Schneidebrett in Richtung Topf mit sprudelndem Wasser rutschen. Die einzelnen Spätzle trennst du dabei mithilfe des Messerrückens ab. Da diese Zubereitungsart nicht ganz einfach ist und etwas Übung erfordert, nutzt du für unser Bärlauchspätzle-Rezept am besten die Presse oder den Hobel. So bekommst du schmale, relativ gleichmäßige Spätzle hin. Diese Technik lässt sich auch wunderbar nutzen, wenn du noch mehr leckere und abwechslungsreiche Spätzle-Rezepte ausprobieren möchtest.
Schon gewusst? Roh ist Bärlauch übrigens reich an Vitamin C. Das Vitamin ist jedoch nicht hitzebeständig. Anders ergeht es unserem Gericht: Die Spätzle kannst du locker noch am nächsten Tag aufwärmen und essen.