Eine Tarte mit knusprigem Mürbeteig, getoppt mit Apfelringen und gehackten Walnüssen, bestreut mit Puderzucker

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Apfel-Tarte

Stell dir vor, du machst den Backofen auf – und in der Luft liegt der himmlisch süße Duft von saftigem Apfelkuchen. Mit unserem Apfel-Tarte-Rezept aus der französischen Küche kommt dank Walnüssen, Zimt, Preiselbeer-Konfitüre und einem feinen Zuckerguss leckere Abwechslung auf den Tisch!

Zutaten

Portionen

12

Für den Guss:

1
Zitrone, unbehandelt
100 g
Zucker
3
Eier
130 g
Sahne

Für den Belag:

600 g
Äpfel
2 EL
Preiselbeerkonfitüre

Für den Walnuss-Mürbeteig:

200 g
Weizenmehl, Type 405
100 g
Walnusskerne, gemahlen
150 g
Butter
100 g
Puderzucker
1
Ei
1 Prise
Salz

Außerdem:

50 g
Walnusskerne
60 g
Zucker
1 Msp.
Zimt
etwas
Puderzucker

Zubereitung

  1. Für den Mürbeteig das Mehl auf eine Arbeitsfläche sieben, mit den gemahlenen Walnüssen mischen und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Butter in Stücken, den Puderzucker, das Ei und das Salz hinein geben und alles schnell zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zu einer Kugel formen und zugedeckt mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Wie du Mürbeteig ganz einfach selber machst, erfährst du auch in unserem "Gewusst wie!"-Video.

    • YouTube Platzhalterbild für ein Video mit dem Titel 'Mürbeteig selber machen'.

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  2. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig dick zu einem Kreis (ca. 32 cm Durchmesser) ausrollen und in eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser legen. Dabei einen kleinen Rand formen, mit den Fingern andrücken und gegebenenfalls überstehenden Teig mit einem Messer abschneiden. Einen Bogen Backpapier auf den Teig legen, mit getrockneten Hülsenfrüchten beschweren und für 10 Minuten im vorgeheizten Ofen (190 Grad Ober-/Unterhitze oder Umluft 170 Grad) blindbacken.

  3. Inzwischen Äpfel waschen, abtrocknen. Aus den Äpfeln das Kerngehäuse ausstechen. Äpfel in ca. 3 mm dünne Ringe schneiden.

  4. Vorgebackenen Boden aus dem Ofen nehmen. Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen. Teigboden mit den Preiselbeeren bestreichen. Die Apfelringe kranzförmig auf dem Teig anordnen.

  5. Für den Guss die Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen und Schale abreiben. Den Zucker mit den Eiern, der Sahne und dem Zitronenabrieb in einer Schüssel gut miteinander verquirlen. Gleichmäßig auf den Äpfeln verteilen. Im heißen Ofen bei gleicher Temperatur ca. 30-35 Minuten backen.

  6. In der Zwischenzeit Walnüsse grob hacken. Zucker mit dem Zimt in einer kleinen Kasserolle erhitzen, bis der Zucker schmilzt. Walnüsse zugeben und kurz weiter köcheln lassen, bis sie leicht karamellisieren. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, abkühlen lassen und grob zerbrechen.

  7. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und die Walnüsse darauf verteilen. Den Kuchen auf ein Kuchengitter stellen und auskühlen lassen. Kuchen aus der Form lösen, auf einer Kuchenplatte anrichten und mit Puderzucker besieben.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 1.766 kj (21 %)
Kalorien 422 kcal (21 %)
Kohlenhydrate 41 g
Fett 24 g
Eiweiß 7 g

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Apfel-Tarte-Rezept mit Walnüssen und Zimt

Das Charakteristische an einer Tarte ist ihre runde Form – zumeist mit geriffeltem Rand. Die Basis bildet eine spezielle Art von Mürbeteig: Der Tarte-Teig ist in der Regel geschmacksneutral und wird ohne Zugabe von Zucker oder Salz hergestellt. Eine französische Tarte kann daher herzhaft oder süß zubereitet werden. Bei unserer Apfel-Tarte mit Mürbeteig wird die Masse zusätzlich mit gemahlenen Walnüssen veredelt. Und auch bei den berühmten kanadischen Butter Tarts landen Walnüsse in der Füllung.

Praktisch: Den Teig kannst du bei Bedarf bereits am Vortag vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank lassen. Durch Blindbacken wird er wunderbar knusprig und formschön. Davon profitieren auch unsere Quitten-Tarte und unsere Feigentarte mit Mandeln.

Den Boden bestreichst du nach unserem Rezept außerdem mit Preiselbeer-Konfitüre. Erst danach kommen die Ringe aus saftigen Äpfeln kranzförmig obendrauf. Ein Guss aus Zucker, Eiern, Sahne und Zitronenabrieb macht den Kuchen perfekt – und die mit Zimt karamellisierten Walnüsse sorgen für eine süße, knusprige Krönung.

Tipp: Benutze zum Karamellisieren am besten eine Kasserolle oder alternativ eine beschichtete Pfanne. Auf einer Kuchenplatte serviert und mit Puderzucker bestäubt, sieht der Apfelkuchen besonders appetitlich aus. Ebenfalls lecker und typisch französisch ist übrigens die Zitronen-Tarte. Wer es am liebsten fruchtig mag, sollte unsere Brombeer-Tarte und unsere Birnen-Tarte probieren!

Backen mit Äpfeln: die passenden Apfelsorten

Du liebst Äpfel und alles, was damit zubereitet werden kann? Dann backe unseren raffinierten Apfelstrudel nach. Zugegeben: Das Rollen des befüllten Strudels ist nicht ganz einfach. Aber mit unseren Tipps, ein wenig Übung und Geduld gelingt dir das österreichische Dessert. Oder du nimmst es mit unserem Rezept für Apfel-Käsekuchen auf, das geht ganz einfach.

Extra-Tipp: Du suchst nach der richtigen Apfelsorte zum Backen? Für Kuchen, Tartes und Strudel sind insbesondere säuerliche Apfelsorten geeignet. Dazu zählen zum Beispiel Jonagold, Elstar, Boskop, Jonagored und Gloster, Cox Orange oder Ingrid Marie. Weil die Sorten festeres Fruchtfleisch haben, halten sie den hohen Backtemperaturen besser stand – und die säuerliche Note harmoniert perfekt mit den süßen Zutaten. Übrigens: Unser Apfelküchle-Rezept mit Vanilleeis lässt sich mit allen Apfelsorten zubereiten!

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