Äpfel in Ringe schneiden, kurz durch einen einfachen Teig ziehen, goldgelb ausbacken und mit Vanilleeis servieren: So einfach kann es sein, vom heiklen Kindergeschmack bis zum geschulten Gourmetgaumen wirklich jeden zu entzücken. Unser Apfelküchle-Rezept zeigt dir genau, wie das geht!
Äpfel schälen, Kerngehäuse ausstechen. Äpfel in etwa einen Zentimeter breite Ringe schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln.
Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Butter in einem Topf schmelzen und anschließend etwas abkühlen lassen. Vertiefungen des Backblechs mit Butter einfetten. Restliche Butter, Milch und Eigelb verquirlen. Mehl mit Backpulver und Salz mischen, dazugeben und verrühren. Eiweiß zusammen mit Vanillezucker steif schlagen und unter den Teig heben.
Apfelringe auf die Mulden verteilen und Teig darüber gießen. Im Backofen auf der mittleren Schiene binnen etwa 20 Minuten goldbraun backen. Serviere die Apfelküchle warm mit Kakaopulver bestäubt und mit Minzeblättchen dekoriert zusammen mit Vanilleeis.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.461 kj (17 %)
Kalorien
349 kcal (17 %)
Kohlenhydrate
40 g
Fett
17 g
Eiweiß
9 g
Bewertung
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Apfelküchle-Rezept: das Beste aus jedem Apfel
Es gibt Gerichte, die sind in ihrer Einfachheit, ihren klaren Aromen und ihrem unglaublich leckeren Geschmack schlichtweg genial. Einfache Pasta mit Tomatensoße ist zum Beispiel so ein Gericht. Oder auch ein Butterbrot aus frischem Bauernbrot mit knuspriger Kruste. Oder eben Apfelküchle ...
Unser Apfelküchle-Rezept ist dabei ganz bewusst puristisch, klassisch und ganz einfach gehalten. Äpfel in Ringe geschnitten, gewöhnlicher Rührteig, Vanilleeis – fertig! So simpel kann ein perfektes Dessert sein. Tatsächlich tricksen wir bei unserem Apfelküchle-Rezept doch ein wenig und trennen das Ei für den Teig, damit der Eischnee extra untergehoben werden kann, was unsere Apfelküchlein besonders luftig macht.
Welche Apfelsorte du für deine Küchlein verwendest, bleibt übrigens ganz dir überlassen. Für knusprige Apfelküchle solltest du knackige Sorten wie Elstar oder Braeburn verwenden, aber auch weichere Sorten eignen sich für ein Apfelküchlein, da der Teigmantel für ausreichend Stabilität sorgt, auch wenn der Apfel im Inneren beim Ausbacken ein wenig zerfallen sollte. In unserem Expert:innenwissen über die richtigen Apfelsorten für Kuchen und Co. kannst du noch jede Menge weitere interessante Informationen rund um den Apfel nachlesen. Und wenn du Rezepte mit dem knackigen Obst magst, solltest du unbedingt auch das für Bratapfel mit Vanillesoße probieren. Und zwar ganz gleich, ob es draußen schneit oder die Sonne scheint!
Glutenfreie Apfelküchle mit Teffmehl
Viel Mehl kommt ja nicht gerade in den Teig. Aber selbst diese geringe Menge kann bei an Zöliakie Erkrankten bereits für das Auftreten von Symptomen ausreichen. Deswegen haben wir uns bei unserem Apfelküchle-Rezept für die Verwendung von Teffmehl entschieden. Teff stammt ursprünglich aus Äthiopien, wird dort schon seit Jahrhunderten genutzt und ist die Entdeckung, um auch hierzulande gesund, lecker, vielseitig und glutenfrei backen zu können. Teffmehl hat einen aromatischen, leicht nussigen Eigengeschmack, der sehr gut in einen Apfelküchle-Teig passt. Auch unser Holunderküchle-Rezept kannst du glutenfrei zubereiten, indem du das Weizenmehl einfach durch Teffmehl ersetzt.
Vor dem Servieren bestreuen wir unsere Küchlein mit Kakaopulver. Du kannst aber auch ganz klassisch Zimt und Zucker zum Verfeinern verwenden. Schließlich ist die Kombination aus Apfel und Zimt sehr beliebt, wie auch unser Rezept für Bratapfeltiramisu zeigt. Und wenn du gar nicht genug von leckeren Backwaren mit Äpfeln bekommen kannst oder deine Apfelernte so überreich ausfällt, dann probiere auch einmal unser Apfel-Tarte-Rezept aus! Oder serviere Pfitzauf, das schwäbische Traditionsgebäck, mit Apfelmus.