Kaum eine andere Frucht verkörpert so die Exotik wie die Mango. Sonnenverwöhntes, cremig-süßes Fruchtfleisch, ein zauberhafter Geruch und ein unvergleichlicher Geschmack wecken beim Genuss einer Mango das Fernweh. Mit unserem Mangokuchen-Rezept kannst du ein wenig Exotik zu dir nach Hause holen.
Für den Teig das Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hineinbröckeln und mit der Milch auflösen. Den Vorteig mit etwas Mehl bestauben. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis die Oberfläche Risse zeigt.
Die Butter zerlassen und zum Vorteig geben. Ei, Zucker und Salz zufügen. Von der Mitte aus mit dem Mehl zu einem trockenen Teig verschlagen, bis er glatt ist und sich von der Schüsselwand löst. Erneut zudecken und an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen, bis er das doppelte Volumen erreicht hat.
Für die Streusel Mehl, Kokosraspeln, Butter und Zucker vermengen und zwischen den Fingern krümelig reiben.
Für den Belag die Mango längs in 3 Teile schneiden, dabei mit dem Messer dicht entlang der beiden Seiten des im mittleren Teil liegenden Steins fahren. Aus den beiden äußeren Teilen der Frucht mit einem Esslöffel in einem Stück herauslösen, dabei mit einem Löffel dicht an der Schale bleiben. Das Mangofruchtfleisch quer in 1,5 cm breite Scheiben schneiden. Das Fruchtfleisch am Stein so gut wie möglich mit einem Messer lösen und klein schneiden. Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Viertel in Spalten schneiden. Diese mit dem Zitronensaft beträufeln.
Crème fraîche mit Ei und Vanillezucker glattrühren.
Das Backblech (30x40 cm) fetten. Den Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche etwas größer als das Blech ausrollen, auf das Blech legen einen kleinen Rand formen, mehrmals mit einer Gabel einstechen. Den Teig gleichmäßig mit der Crème fraîche-Mischung bestreichen. Die Mangoscheiben und die Apfelspalten darauf verteilen.
Kokosstreusel gleichmäßig auf den Früchten verteilen. Nochmals 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
In den auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 160 Grad) vorgeheizten Ofen schieben und ca. 35-40 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen. In Stücke teilen und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.030 kj (12 %)
Kalorien
246 kcal (12 %)
Kohlenhydrate
33 g
Fett
10 g
Eiweiß
5 g
Bewertung
Begeistert vom Rezept? Jetzt bewerten
Apfel-Mangokuchen-Rezept: Fernweh zum Essen
Schön weich und duftend sollte sie sein: eine reife Mango. Durch verbesserte Lieferbedingungen sind die Zeiten vorbei, in denen es hierzulande nur harte, säuerliche, fast noch grüne Mangos gab. Heute bekommst du auch bei uns herrlich reife exotische Früchte und kannst so ein wenig "große weite Welt" zu Hause genießen. Mit unserem Mangokuchen-Rezept verarbeitest du heimische Äpfel zusammen mit der exotischen Frucht und Kokosstreuseln zu einem leckeren Kuchen und machst so eine kleine kulinarische Reise in wärmere Gefilde.
Unser Apfel-Mangokuchen-Rezept mit Streuseln und Hefeteig ist also viel mehr als nur ein exotisch angehauchter Apfelkuchen. Es ist eher eine Möglichkeit, das Fernweh nach Sonne, Strand und Meer daheim zu bedienen. Da reife Südfrüchte das ganze Jahr über erhältlich sind, kann man so bis in den Winter hinein Tropenfeeling in den eigenen vier Wänden genießen. Unser Rezept für Mango-Ananas-Schichtdessert verbindet dabei die Aromen von Ananas und Mango mit dem weihnachtlichen Duft von Spekulatius.
Wenn unser Mangokuchen vom Blech für ganz besondere Anlässe nicht schick genug ist, haben wir auch ein Kokos-Mango-Torte-Rezept für dich auf Lager. Auch hier kommen die exotischen Aromen von Mango und Kokosnuss schön zur Geltung. Durch den luftigen Biskuitteig, Kokos-Sahne-Füllung und Mangosoße sind die gleichen Genussmomente wie bei unserem Mangokuchen-Rezept zu erwarten.
Mangos: Tipps und Tricks
Bei der Zubereitung unseres Mangokuchen-Rezepts und bei der Verarbeitung von Mango generell stellst du schnell fest, dass der große Kern der Frucht ein bisschen Fingerspitzengefühl verlangt. Um möglichst viel von dem wunderbaren Fruchtfleisch nutzen zu können, schneidest du die Frucht möglichst nahe des Kerns rechts und links einmal durch. Dann kratzt du mit einem Löffel eng an der Schale entlang möglichst in einem Stück das Fruchtfleisch aus der Schale heraus. Je reifer die Frucht ist, desto leichter sollte sich das Fleisch von der Schale lösen lassen. Noch besser als mit einem Löffel funktioniert die Prozedur übrigens mit einem ganz normalen Wasserglas. Streife einfach die Frucht mit der Schalenseite nach außen am Glasrand entlang. So landen das Fruchtfleisch und eventuell austretender Saft im Glas und die Schale kann entsorgt werden.
Vor allem wenn du die Mango einfach pur genießt und nicht zu einem Mangokuchen oder Ähnlichem weiterverarbeiten möchtest, gibt es noch einen weiteren Trick: Nimm die vom Kern abgetrennten Hälften und schneide das Fruchtfleisch würfelförmig ein. Achte darauf, dabei die Schale nicht zu verletzen. Dann stülpe einfach die Schale nach innen ein und presse dabei die gewürfelten Mangostücke nach außen. So kann die Mango in mundgerechten Stücken von der Schale gezupft und verzehrt werden – einfach und appetitlich.
Mit derartigen Tricks gerüstet, ist deine Lust auf Südfrüchte auch nach unserem Apfel-Mangokuchen-Rezept noch nicht gestillt? Dann versuche doch einmal unser Rezept für Mango-Dattel-Brownies! Oder du backst den nächsten Apfelkuchen doch wieder ohne Mango – und hältst dich dafür an unser Apfel-Käsekuchen-Rezept mit einem leckeren Boden aus Butterkeksen und Kakao! Als extra cremige, fluffige Variante empfiehlt sich unser Apfel-Rahm-Kuchen.