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Essen servieren: So umschiffen Sie Fettnäpfchen beim Auftragen

Sie kommen mit dem Teller von links, Ihr Gast dreht sich gerade zum Tischnachbarn und schon landet das Rinderfilet auf dem Teppich, die Soße auf dem Hemd. Werden Speisen serviert, kann es zu manchem Malheur kommen. Mit ein wenig Know-how lässt sich das leicht vermeiden.

Wie ein Profi das Essen servieren

Steinpilzrisotto
Beim Servieren gibt es feste Regeln
Das Wichtigste bei einem guten Essen für Gäste sind natürlich die Speisen selbst, aber auch das Ambiente sollte stimmen. Dazu gehört neben der Tischdeko auch das korrekte Bedienen. Gut ausgebildetes Servicepersonal in der Gastronomie folgt dabei festen Regeln, um Malheurs zu vermeiden. So werden Speisen auf dem Teller und Suppen immer von rechts serviert, auch das Einschenken aus der Flasche erfolgt von dieser Seite. Das Glas bleibt dabei auf dem Tisch stehen und wird niemals angehoben. Servieren Sie das Essen am besten auf die gleiche Art, denn Ihre Gäste sind daran gewöhnt und Kollisionen lassen sich leichter vermeiden. Etwas anders sieht die Sache aus, wenn Sie eine Platte oder Schüssel anbieten und daraus vorlegen – dann stellen Sie sich links auf. Auch alles, was auf dem Tisch links von Ihrem Gast platziert wird, wie etwa das Salatschälchen oder der kleine Teller mit dem Brot, reichen Sie von dieser Seite. So kommen Festessen-Rezepte mit mehreren Gängen nach mühevoller Zubereitung am Tisch nicht nur kulinarisch voll zur Geltung.

Eine Frage des Zeitpunkts – korrekt Abservieren

Richtig servieren ist aber nur die halbe Miete, auch beim Abräumen gibt es Regeln. Die wichtigste: Warten Sie, bis alle fertig sind. Erst dann erfolgt das Entfernen des Geschirrs und Bestecks, ebenfalls von rechts. Die Ausnahme bilden wiederum die links stehenden Utensilien, schließlich möchten Sie nicht quer vor Ihrem Gast herumhantieren. Ist der Tisch komplett leer inklusive Gewürzstreuer und Öl-Essig-Kännchen, können Sie das Dessert mit Kaffee, Espresso oder Tee nach dem bewährten Schema servieren.
Iskander Madjitov: Koch-ExperteNoch mehr Kochtipps von Iskander Madjitov

Kochen für Gäste: Wie organisiert man sich am besten?

Das Kochen für Gäste läuft mit der richtigen Organisation stressfrei und entspannt ab. Beginnen Sie bereits ein paar Wochen vor dem Termin mit der Recherche, welche Rezepte Sie zubereiten wollen. Lesen Sie die Rezepte jeweils bis zum Ende durch, damit Sie sehen, ob Sie sich das zutrauen, ob Sie alle benötigten Geräte da haben und ob Sie die Zutaten leicht beschaffen können.
Berücksichtigen Sie bei der Auswahl, wer Ihre Gäste sind, was sie mögen und was der Anlass ist. Für einen ungezwungenen Abend unter Freunden kann ein unkomplizierter Hauptgang wie Pasta mit Soße bereits ausreichend sein. Dazu passt ein einfaches Dessert wie Quarkspeise sowie Knabbersnacks für zwischendurch. Soll es festlicher zugehen, ist mindestens ein Drei-Gänge-Menü mit Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise angebracht. Erkundigen Sie sich rechtzeitig, ob die erwarteten Gäste bestimmte Allergien haben und ob Vegetarier oder Veganer darunter sind. Sie müssen nicht die gesamte Menüauswahl nach einzelnen Gästen ausrichten, aber alle sollten satt werden und Spaß haben.
Sie ersparen sich Stress und Hektik, wenn Sie bei der Rezeptauswahl weiterhin darauf achten, ob sich die Gerichte gut vorbereiten lassen. Praktisch sind auch längere Wartezeiten, die Sie mit der Zubereitung weiterer Gänge überbrücken können. Viele Desserts wie Torten, Tiramisu, Eiscremes und Sorbets können problemlos am Vortag zubereitet werden und im Kühlschrank beziehungsweise im Tiefkühlfach ruhen. Auch Suppen und Eintöpfe können Sie bereits am Vortag kochen und am nächsten Abend für die Gäste aufwärmen. Braten und andere Schmorgerichte benötigen meist eine längere Garzeit bei niedrigen Temperaturen im Ofen. In der Zwischenzeit können Sie zum Beispiel Salate oder Beilagengemüse zubereiten. Sollten sich Gäste verspäten, lässt sich ein Braten bei ausgeschaltetem Ofen und mit Folie bedeckt noch eine Weile warm halten.
Beim Kochen ist es sinnvoll, alle Zutaten in der Reihenfolge ihrer Verwendung zurechtzulegen. Gemüse und viele Obstsorten lassen sich im Vorfeld schon klein schneiden und in Schüsseln bereitstellen. Manche Zutaten müssen Sie vor dem Kochen auftauen oder marinieren, planen Sie dies unbedingt mit ein.
Haben Sie sich für eines oder mehrere Rezepte entschieden, machen Sie sich eine Einkaufsliste und besorgen die Zutaten am besten schon ein paar Tage vorher. Dann können Sie zur Not noch einmal etwas nachträglich kaufen. Fisch und Fleisch sollten Sie jedoch am besten so frisch wie möglich besorgen.
Vergessen Sie beim Einkaufen die Getränke nicht. Ausreichend Wasser sollte vorhanden sein, ebenso passende Weine. Als Faustregel gilt: Der Wein, der für die Soße verwendet wird, passt auch zum Gericht. Zu Rind, Lamm und anderem roten Fleisch passt in der Regel Rotwein, zu Fisch, Schwein und Geflügel eher Weißwein. Darüber hinaus ist eine kleine Auswahl an Limonaden und Fruchtsäften nicht verkehrt. Planen Sie lieber zu viel als zu wenig ein, schließlich werden die Getränke nicht so schnell schlecht und lassen sich problemlos lagern.
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Essen servieren nach Knigge: weitere Tipps

Kalbsfilet auf Erbsenpüree
Die Portionsgrößen sollten passend gewählt werden
Aufmerksame Gastgeber behalten während des gesamten Essens die Gläser ihrer Gäste im Auge und schenken bereits nach, wenn der Inhalt zur Neige geht. So sitzt niemand "auf dem Trockenen". Füllen Sie die Gläser nie randvoll, sondern nur zu zwei Dritteln (Rotwein) bzw. drei Vierteln (Weißwein). Aus Wasserflaschen können sich die Gäste selbst bedienen, auch Bier können Sie in der Flasche zum Selber-Einschenken reichen. Die Portionsgrößen beim Essen sollten ebenfalls so gewählt werden, dass auf dem Teller noch Luft ist. Bei der Bedienreihenfolge gilt: Es geht reihum im Uhrzeigersinn, angefangen beim Ehrengast und der ersten Dame.
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Tomaten mit Mozzarella
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