Bei Seetang handelt es sich um Algen, die vorwiegend an den Meeresküsten wachsen und bis zu 50 Meter lang werden können. Das Aussehen ist sehr vielfältig und reicht von voluminösen Seetang-Blättern bis zu krautförmigen
Algen. Auch farblich deckt Seetang ein breites Spektrum ab und umfasst Rot-, Grün- und Braunalgen. Davon abzugrenzen sind Blaualgen wie
Spirulina, die genau genommen zu den Bakterien gehören. Essbarer Seetang lässt sich zu zahlreichen leckeren Gerichten verarbeiten: Der bekannteste Verwendungszweck ist sicherlich, wenn du dein
Sushi selber machst. Dabei rollst du Reis, Fisch und Gemüse in ein geröstetes Seetang-Blatt (Nori) ein. Auch der japanische Algensalat Wakame steht oft auf der Speisekarte asiatischer Restaurants und lässt sich aus getrocknetem Seetang einfach selber machen. Dazu übergießst du die Blätter mit heißem Wasser, lässt sie zehn Minuten quellen und vermischst den abgetropften Seetang mit dem Dressing. Die Konsistenz ist ähnlich wie Gurke, der Geschmack würzig-salzig.