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Karottensaft: Gemüse als schneller Trinkgenuss zwischendurch

Gemüse steckt voller gesunder Nährstoffe und soll möglichst oft auf dem Speiseplan stehen. Häufig fehlt aber die Zeit zum Einkaufen und Zubereiten der Pflanzenkost. Die Lösung: Genieße sie in flüssiger Form. Gerade Karottensaft schmeckt durch die natürliche Süße äußerst lecker!

Köstlich und gesund: Karottensaft

Karottensaft ist ein Lieferant von Beta-Carotin (Vitamin A)
Kinder lieben Karotten als Brei oder Saft, schmeckt er doch von Natur aus angenehm süß. Und oft wird gesagt, dass er sich positiv auf die Sehkraft auswirke. Sind Karotten wirklich gut für die Augen? Jein. Denn das reichlich enthaltene Beta-Carotin (Provitamin A) trägt als Vorstufe von Vitamin A tatsächlich zur Erhaltung normaler Sehkraft bei, kann aber keine Augenkrankheiten heilen, die nicht durch einen Vitamin-A-Mangel verursacht werden. Auch wenn die Wirkung von Karottensaft in dieser Hinsicht also begrenzt ist, lohnt es sich, zu dem Getränk zu greifen – am besten abwechselnd mit anderen Gemüsesäften, etwa Selleriesaft oder Tomatensaft. So profitierst du von einem breiten Nährstoffspektrum und verbesserst deine Vitaminbilanz.
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Karottensaft selber machen

Karottensuppe mit Ingwer
Karotten eignen sich außerdem als Zutat in Suppen
Frisch schmeckt Möhrensaft am besten. Es lohnt sich aber nicht nur aus geschmacklichen Gründen, ihn selber zu machen. Du weißt dann auch genau, was drinsteckt und musst weder Konservierungsstoffe noch Zuckerzusatz befürchten. Hast du einen Entsafter oder Mixer, lässt sich das orangefarbene Gemüse leicht verarbeiten. Saft aus dem Mixer muss gegebenenfalls noch durch ein Tuch passiert werden, um feste Stückchen zu entfernen. Trinke ihn möglichst bald und lagere ihn höchstens zwei Tage im Kühlschrank. Ist weder das eine noch das andere Küchengerät vorhanden, kannst du auch eine Karottensuppe mit Ingwer kochen – sie schmeckt warm und kalt sehr gut.

In Maßen genießen statt in Massen trinken

Karotten-Shake
Bei übermäßigem Verzehr von Karotten kann sich die Haut verfärben
Karottensaft trägt zu einer ausgewogenen Ernährung bei, täglich literweise solltest du ihn aber nicht trinken. Sonst kann sich die Haut bräunlich verfärben. Bei einer dauerhaften Überversorgung mit Beta-Carotin stoppt der Körper die Umwandlung in Vitamin A und deponiert das überschüssige Beta-Carotin unter anderem unter der Haut, die dann den Farbton ändert. Stellst du solche Veränderungen fest und möchtest sie wieder loswerden, verzichte einfach für eine Weile auf den Möhrensaft und die Färbung geht zurück. Leberschädigungen, vor denen im Zusammenhang mit dem Genuss von Karottensaft manchmal die Rede ist, sind bei einem normalen Konsum von Provitamin-A-reichen Lebensmitteln in der Regel nicht zu befürchten. Sie können allerdings beim Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln auftreten.

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