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Wenn Sie Tofu richtig zubereiten möchten, sind Sie nicht auf eine Zubereitungsmethode festgelegt. Sie können ihn braten, backen, frittieren, grillen, kochen oder dämpfen. Sie können ihn asiatisch zubereiten oder mediterran würzen. Sogar roh lassen sich manche Sorten essen. Auch dank seiner Vielseitigkeit ist Tofu in vielen asiatischen Ländern seit Jahrhunderten ein Grundnahrungsmittel. Hierzulande gilt er dagegen als Fleischersatzprodukt, das ausschließlich für Vegetarier und Veganer geeignet ist. Dabei ist Tofu so vielseitig, dass auch Fleischesser einmal probieren sollten. Zudem können Sie den sogenannten Sojaquark, der aus einem durch die Gerinnung von Sojamilch gewonnenen Sojabohnenteig entsteht, einfrieren und in der Tiefkühltruhe rund fünf bis sechs Monate lagern. Wichtig zu wissen: Dabei öffnen sich die Poren und die Konsistenz verändert sich, was einen bestimmten Vorteil hat. Denn größere Poren erleichtern die Aufnahme von Gewürzen und Marinade.

Tofu zubereiten: Seiden-, Räucher- und Naturtofu

Tofu ist nicht gleich Tofu. Es gibt neben Natur- noch Räucher- und Seidentofu. Ersterer ist geschmacksneutral und in seiner Konsistenz formfest. Räuchertofu hat bereits ein würziges Aroma und ist etwas fester. Seidentofu ist die weichste Sorte und ebenfalls neutral im Geschmack. Naturtofu eignet sich hervorragend, wann immer Sie Fleisch in einem Gericht ersetzen wollen. Da er nur sehr wenig Eigengeschmack mitbringt, sind Sie hier kulinarisch aber viel flexibler als bei der Fleischzubereitung. Durch Marinaden und trockene Gewürze können Sie ihm die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen verleihen. Orientieren Sie sich hierfür am besten an den Lebensmitteln, die Sie gemeinsam mit dem Tofu zubereiten möchten. Inspiration liefern beispielsweise unsere Tipps rund um vegetarische Ernährung sowie unser Rezept für Tofu-Rührei.

Zubereitung von Tofu – auspressen und aromatisieren

Vor der Zubereitung sollten Sie Naturtofu immer erst auspressen. Er verliert dadurch Flüssigkeit und kann Gewürze besser aufnehmen. Wickeln Sie den Tofu hierfür in Küchenkrepp und legen Sie einen schweren Gegenstand darauf. Nach einigen Minuten ist er deutlich weniger feucht und in der Konsistenz fester. Das wiederum hilft Ihnen, den Tofu knusprig zu bekommen. Zusätzlich verbessern können Sie das Ergebnis, indem Sie den Tofu vor dem Braten in Speisestärke, beispielsweise aus Mais oder Kartoffeln, wenden. Die entzieht ihm Flüssigkeit und die äußere Hülle wird in der Pfanne schön knusprig. Das gilt auch für den Backofen. Würzen oder marinieren Sie den Tofu nun nach Belieben. Hier bietet sich zum Beispiel Sojasoße an, auch Öl in Verbindung mit Kräutern ist denkbar. Geschmacksintensive Gewürze wie Knoblauch, Ingwer oder Koriander lassen sich ebenfalls gut mit der Marinade verbinden. Mindestens eine halbe Stunde sollte der Tofu in der Würzsoße liegen. Anschließend können Sie ihn braten oder backen. Auch in Eintöpfe passt der Alleskönner gut! Noch intensiver nimmt er Aromen auf, wenn Sie ihm mehrere Stunden in der Marinade geben. Davon profitieren auch unsere veganen Rezepte.

Wie Seiden- und Räuchertofu verwenden?

Räuchertofu bringt ein würziges Aroma mit und muss deshalb nicht mehr mariniert oder gewürzt werden. Sie können den Geschmack natürlich noch ergänzen, zum Beispiel durch Chiliflocken. Räuchertofu ähnelt im Geschmack geräuchertem Schinken. Entsprechend gut passt er als würzige Komponente zu herzhaften Gerichten, etwa einer Gemüsepfanne oder auch in Salate. Scharf angebraten wird Räuchertofu knusprig. Sie können ihn auch in Streifen im Ofen backen und dann Brote damit belegen. Seidentofu eignet sich aufgrund seiner sehr feinen Konsistenz besonders gut als Zutat in Desserts, beispielsweise püriert in Puddings, oder auch für die Zubereitung von Smoothies. Außerdem ist Seidentofu eine wichtige Zutat in japanischer Misosuppe.

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