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Kaliumarme Ernährung: Nutzen, Lebensmittel und Kochmethoden

Grundsätzlich ist es für zahlreiche Körperfunktionen wichtig, dass wir ausreichend Kalium zu uns nehmen. Zu viel Kalium kann aber manchmal schädlich sein. Wann das der Fall sein kann und welche kaliumarmen Lebensmittel dann zur Verfügung stehen, erfährst du hier.

Wie senkt man den Kaliumwert?

Der Mineralstoff Kalium spielt eine wichtige Rolle für die Funktion der Muskeln und des Nervensystems. Auch an der Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks ist er beteiligt. Erfahre im Detail, warum wir ausreichend Kalium zu uns nehmen müssen und wie hoch der Tagesbedarf ist. Bei einigen Erkrankungen kann aber eine kaliumarme Ernährung angezeigt sein – etwa bei Störungen der Nierenfunktion. Bestimmte Medikamente erfordern ebenfalls, dass du deinen Kaliumspiegel im Blut senkst. Dein Arzt wird dich dann auffordern, zumindest kaliumreiche Lebensmittel zu meiden oder gezielt auf Nahrung zurückzugreifen, die den Mineralstoff nicht oder kaum enthält. Du kannst die Kaliumzufuhr außerdem durch bestimmte Zubereitungsmethoden und die Portionsgrößen reduzieren und so deinen Spiegel gut über die Ernährung steuern.
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Kaliumarme Ernährung: Liste der Lebensmittel

Sollest du Kalium weitestmöglich meiden, orientiere dich am besten an einer Liste kaliumarmer Nahrungsmittel und bauen diese in deinen Speiseplan ein. Stark verarbeitete Produkte sind allgemein kaliumarm, während Obst, Gemüse, Nüsse und Vollkornprodukte viel von dem Mineralstoff enthalten. Hier ist also eine gezielte Auswahl besonders wichtig. Neben Hirse, Reis und Weißmehlprodukten gelten folgende Lebensmittel als kaliumarm:

Gemüse

Zu kaliumarmen Gemüse zählt beispielsweise Lauch.
  • Aubergine
  • Blattsalat
  • Frühlingszwiebel
  • Grüne Bohnen
  • Gurke
  • Lauch
  • Mais
  • Paprika
  • Radieschen
  • Rotkohl
  • Tomaten
  • Weißkohl
  • Wirsing
  • Zucchini
  • Zwiebel
Porreegemüse
Porreegemüse
  • 20 min.

  • Leicht

  • Vegetarisch

Obst

Zu kaliumarmen Obst zählen zum Beispiel Beerenfrüchte.
  • Ananas
  • Apfel
  • Birne
  • Beerenfrüchte
  • Mango
  • Pfirsich
  • Pflaumen
  • Sauerkirschen
  • Wassermelone
  • Weintrauben
  • Zitrusfrüchte

Empfohlene Kochmethoden für eine kaliumarme Ernährung

Beim Kochen mit viel Wasser kann der Kaliumgehalt gesenkt werden.
Da Mineralstoffe wie Kalium beim Kochen ins Wasser übergehen, lässt sich der Gehalt entsprechend reduzieren. Gare geschälte Kartoffeln in reichlich Flüssigkeit und wechselst du diese, sinkt der Kaliumgehalt der Knollenfrüchte erheblich. Schütte zudem bei Konserven immer den Saft weg, da er viel Kalium enthalten kann. Vermeide bei einer kaliumarmen Ernährung Zubereitungsarten wie Dünsten, Dämpfen, Braten, Backen oder Frittieren, die den Gehalt des Mineralstoffs kaum reduzieren.
Salz auf Löffeln
Wie viel Salz pro Tag ist gesund?

Salz ist lebenswichtig, doch zu viel Salz ist ungesund. Welche Menge des Minerals pro Tag empfohlen wird und wann eine salzarme Ernährung sinnvoll ist, erklären wir hier.