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Auberginen-Curry

Scharf essen: Das machen starke Gewürze mit dem Körper

In heißen Ländern ist die scharfe Küche selbstverständlich. Aber warum eigentlich und was bewirken Chili, Pfeffer, Ingwer & Co.? Gibt es ein Zuviel des Guten? Wir haben die Antworten für Sie!

Gesund oder ungesund? Scharf essen

Verschiedene Gewürze

Wer es beim Essen gerne scharf mag, kann beispielsweise mit Curry, Chili, Ingwer, Knoblauch oder Cayennepfeffer würzen.

Je heißer das Klima, desto beliebter ist scharfes Essen. Ob in Indien, Thailand, Griechenland oder Marokko – Curry, Chili, Ingwer, Knoblauch, Zwiebeln, Cayennepfeffer und andere Gewürze sorgen für eine gute Dosis Schärfe in den Gerichten. Was zunächst wie ein Widerspruch klingt, hat einen ganz praktischen Hintergrund. Viele scharfe Geschmacksgeber haben antimikrobielle Eigenschaften, die das Essen vor Verderben schützen. Die Menschen in diesen Ländern sind in der Regel an das teils sehr scharfe Essen gewöhnt. So mancher Urlauber hat dagegen Probleme, die scharfe Soße zum Fleisch oder das Chili con carne zu verdauen und reagiert mit Magenschmerzen, Sodbrennen und Durchfall. Wie so oft entscheidet die Dosis bzw. in diesem Fall der Schärfegrad darüber, ob das Essen noch gesund ist.

Macht scharf essen glücklich und schlank?

Grundsätzlich hat Schärfe Vorteile für die Gesundheit, solange man es nicht übertreibt. Scharfes Essen wirkt anregend auf den Kreislauf und die Verdauung. Fette Speisen etwa liegen dadurch weniger schwer im Magen. Capsaicin, dem scharfen Inhaltsstoff in Chilis, wird eine positive Wirkung auf hohen Blutdruck nachgesagt. Wissenschaftliche Studien deuten zumindest auf eine blutdrucksenkende Wirkung hin. Dass Sie automatisch abnehmen, wenn Sie würzig speisen, gehört dagegen ins Reich der Legenden. Zwar verbrennt man durch scharfes Essen mehr Kalorien, aber die Menge ist verschwindend gering. An der Aussage, dass scharfes Essen glücklich macht, ist hingegen etwas dran. Denn Scharfstoffe lösen einen Schmerzreiz aus, der wiederum zur Ausschüttung von Endorphinen führt – und diese Hormone machen glücklich. Auch hier sollte man sich aber nicht zu viel versprechen, der Effekt ist begrenzt.

Scharfes Essen mildern

Scharf essen in der Schwangerschaft ist bei den meisten Gewürzen kein Problem, solange nicht raue Mengen verzehrt werden. Es gibt aber Sorten wie Koriander, die Sie besser vom Speiseplan streichen, da sie stimulierend auf die Gebärmutter wirken können. Fragen Sie im Zweifel Ihren Gynäkologen. Feinschmeckern empfiehlt es sich, Schärfe eher moderat zu dosieren, denn Chili kann beispielsweise die Wahrnehmung anderer Aromen beeinträchtigen.

Fazit: In Maßen ist es grundsätzlich empfehlenswert, feurig zu essen. Am besten tasten Sie sich vorsichtig an Ihre persönliche "Schmerzgrenze" heran. Haben Sie ein zu scharfes Essen gekocht, können Sie es mildern, indem Sie einen Löffel Honig hineingeben. Auch milde Gemüsesorten wie Karotten, Kartoffeln sowie Milch entschärfen Gerichte.