
Roter Pfeffer hat ein süßlich-scharfes Aroma. Von schwarzem bis zu Cayennepfeffer: Die Sortenvielfalt des beliebten
Gewürzes ist groß. Dabei gehen die meisten auf nur eine Pflanze zurück, die als Kletterstrauch vor allem in Indien, Vietnam, Malaysia und Brasilien angebaut wird. Als besonders edel gilt der Pfeffer aus Kampot, einer Provinz in Kambodscha. Die unterschiedlichen Farben des Gewürzes resultieren aus den Reifegraden und der Verarbeitung:
• Schwarzer Pfeffer wird kurz vor der Reife grün geerntet, die dunkle Farbe nimmt er durch die anschließende Trocknung an. Sein Geschmack ist intensiv scharf.
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Grüner Pfeffer ist unreif und wird nach der Ernte durch ein Bad in Essig- oder Salzlake bzw. durch Trocknung konserviert. Das Aroma ist milder und frisch – und eignet sich damit optimal für unsere
grüne Pfeffersauce.
• Weißer Pfeffer reift voll aus, bevor er geerntet und geschält wird. Er ist der schärfste Pfeffervertreter und sparsam zu dosieren.
• Roter Pfeffer wird fast schon überreif vom Strauch genommen und danach sofort in Essig- oder Salzlösung eingelegt. Er weist einen süßlich-scharfen Geschmack auf.
• Rosa Pfeffer ist genau genommen gar kein Pfeffer, denn er stammt von einer anderen Pflanze und schmeckt bittersüß. Oft ist er buntem Pfeffer beigemischt.
• Cayennepfeffer hat ebenfalls nur den Namen gemein – er wird aus gemahlenen Chilischoten gewonnen und ist im Vergleich zu Chilipulver schärfer.
Darüber hinaus gibt es aromatisierten Pfeffer. Zitronenpfeffer etwa wird granulierte Zitronenschale beigemischt.