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Lupinen: proteinreiche Pflanze für die vegane Ernährung

Lupinen sind vielleicht der Soja-Ersatz der Zukunft. Bratlinge aus den geschroteten Saaten der Pflanze dienen als eiweißreicher Fleischersatz. Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit ist Lupinenmehl eine gute Alternative zu Weizen, Dinkel & Co.

Von Eis bis Filet: Lupinen

Die Saat der Süßlupine wurde schon im alten Ägypten wie Getreide gegessen. Gerade erlebt die schön blühende Pflanze in Europa ein Revival. Die kleinen hellgelben Lupinenkerne sehen ähnlich aus wie Mais. Sie enthalten vergleichbar viel Protein wie Soja und können zu Mehl, Lupinenflocken oder Schrot verarbeitet werden. Auch Lupinenkaffee, Lupineneis, Lupinenfilet, Lupinenmilch und -joghurt gibt es, sodass sich Vegetarier und Veganer eine reich gedeckte Tafel mit der Proteinquelle zusammenstellen können.

Botanisch gehört die Lupine mit den auffällig bunten Blütenkerzen zu den Hülsenfrüchten, genau wie Erbsen und Bohnen. Sie stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Seit ihrer Wiederentdeckung Ende der 1990er Jahre wird sie aber zum Beispiel auch in Frankreich und Norddeutschland wieder angebaut. Produkte aus Lupinenkernen können Sie das ganze Jahr über im Supermarkt kaufen und für Hülsenfrüchte-Rezepte verwenden.

Die Süßlupine ist eine Eiweißbombe

Mit Hülsenfrüchten kommen Sie auf den täglichen Eiweißbedarf

Aufgrund ihres hohen Proteingehalts (um die 40 Prozent Eiweiß pro 100 Gramm Lupinensamen) werden Produkte aus der Hülsenfrucht für die vegetarische und vegane Ernährung vermarktet. Ähnlich wie Soja kann Lupineneiweiß tierisches Eiweiß ersetzen. Lupinen haben außerdem den ökologischen Vorteil, dass sie nicht aus Übersee importiert werden müssen wie Produkte aus tropischer Soja. Sogar im eigenen Garten können Sie die Blühpflanze anbauen. Achten Sie aber unbedingt darauf, die essbare Süßlupine auszusäen und nicht eine der giftigen Arten.

Für viele Speisen geeignet: Kochen mit Lupinen

Wenn Sie sich vegan ernähren oder ab und zu auf tierische Produkte verzichten möchten, liegen Sie mit Lupinenprodukten genau richtig. Im Tiefkühlfach von gut sortierten Supermärkten oder Reformhäusern finden Sie fertige Bratlinge, Würstchen sowie Milchersatzprodukte aus Lupinen.

Auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit bietet die Hülsenfrucht das Richtige: Brot und Gebäck gelingt mit Lupinenmehl genauso gut, es macht die Backwaren sogar länger haltbar als Weizenmehl, enthält aber kein Klebereiweiß.

Und der Geschmack? Lupinen schmecken neutral bis leicht nussig, ideal zum Weiterverarbeiten in Gemüsepfannen, vegetarischen Burgern, Shakes und Gebäck. Inspiration für Gerichte liefern unsere Linsen-Rezepte, für die sich alternativ auch Lupinensamen verwenden lassen.