Lachsforelle
Bei der Lachsforelle ist das Fleisch nicht weiß, sondern rosa. Dabei handelt es sich bei dem Fisch nicht um eine eigene Art, sondern um Forellen. Wir erklären, wie sie ihre Farbe bekommen und worauf du bei Einkauf und Zubereitung achten solltest.
Wissenswertes über Lachsforelle
Die Lachsforelle hat nichts mit dem Lachs (Salm) zu tun, der in Atlantik und Pazifik gefischt und gerne als geräuchertes Lachsfilet auf Schnittchen oder in Lachsnudeln serviert wird. Es handelt sich um eine Forelle, die lediglich durch die Nahrung ihre rosarote Fleischfärbung erhält und insofern farblich an Lachs erinnert. Bachforellen, Regenbogenforellen und Seeforellen aus Aquakulturen werden dazu mit carotinoidhaltigem Futter gefüttert. Carotinoide sind sekundäre Pflanzenstoffe, die für eine rötlich-gelbe Färbung sorgen. Da sie auch im Chitinpanzer von bestimmten Krebsarten stecken, können auch Forellen in der Natur die rosa Farbe annehmen. Diese Lachsforellen leben in tieferen Gewässern, wo Kleinkrebse einen Großteil ihrer Ernährung bilden.
Einkauf und Lagerung
Frische Lachsforelle gibt es beim Fischhändler oder an der Fischtheke im Supermarkt zu kaufen. In der Regel handelt es sich um Regenbogenforellen aus Teichzucht. Sie erreichen ein Gewicht von bis zu 10 Kilogramm und eine Länge von 80 Zentimetern, meist werden jedoch kleinere Exemplare angeboten. Achte beim Einkauf darauf, dass der Fisch glänzende Augen und Kiemen hat und das Fleisch noch fest ist. Wie jeder Fisch bleibt Lachsforelle nicht lange frisch und sollte möglichst rasch verzehrt werden. Bewahre Frischware höchstens zwei Tage lang lose abgedeckt im Kühlschrank auf. Länger haltbar sind Tiefkühlprodukte und geräucherte Lachsforelle. Beachte hier das Verbrauchsdatum auf der Verpackung. Verwenden kannst du den Fisch auch als Variante unseres Rezepts für geräucherte Forelle.
Küchentipps für Lachsforelle
Das aromatische, zarte und zugleich feste Fleisch der Lachsforelle macht sie zum idealen Fisch für Bratpfanne und Backofen. Gebratene Forellen sind schnell fertig und werden im Ganzen mit Mehl bestäubt außen schön knusprig. Möchtest du dir das Entgräten der Lachsforelle auf dem Teller ersparen, empfiehlt sich als Rezept Lachsforellenfilet gebraten. Zum Braten eignen sich eher kleine Fische, im Ofen kannst du dagegen auch große Fische garen. Spüle die Lachsforelle gründlich unter fließendem kaltem Wasser ab und tupfe sie gründlich trocken. Anschließend würzt du den Bauchraum mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft oder legst Zitronenscheiben hinein. Zum Backen platzierst du die Fische am besten mit dem Bauch nach oben in einer ofengeeigneten, eingefetteten Form. Zusammengerollte Alufolie kann hierbei als Stütze dienen. Alternativ lässt sich Lachsforelle dünsten oder dämpfen, sauer einlegen oder grillen. Möchtest du Lachsforelle roh essen, etwa als Carpaccio oder Sushi, solltest du den Fisch zunächst für mindestens 24 Stunden einfrieren, um eventuell vorhandene Parasiten abzutöten.