Glutenfreie Plätzchen: alternative Rezepte für süßen Genuss
Heutzutage gibt es viele Alternativen zum klassischen Weizenmehl, mit denen glutenfreie Plätzchen ein wahres Geschmackserlebnis werden. Wir haben zusätzlich zu unseren Rezepten ein paar hilfreiche Tipps für Sie, worauf Sie bei der Zubereitung von alternativen Mehlmischungen achten sollten.
Unsere besten Rezepte für glutenfreie Plätzchen
Glutenfreie Plätzchen leicht gemacht
Glutenfreie Plätzchen-Rezepte eignen sich perfekt für Menschen mit einer Gluten- oder Weizenunverträglichkeit. Gerade an Weihnachten sollten sie nicht auf Weihnachtsgebäck oder - kekse verzichten müssen. Die glutenfreie Variante schmeckt wie normale Plätzchen, enthält allerdings kein klassisches Weizen-, Roggen- oder Dinkelmehl. Da Mehl meistens die Hauptzutat im Plätzchenteig ist, muss es bei einigen Rezepten entsprechend ersetzt werden – jedoch nicht eins zu eins. Für eine optimale Bindung des Teiges sollten Sie alternative Mehle oder Mehlmischungen genau wie im Rezept vorgegeben verwenden, andernfalls werden die Plätzchen trocken und brüchig.
Zu den glutenfreien Weihnachtsplätzchen zählen etwa unsere Rezepte für Kokosmakronen, Schokomakronen und Zimtsterne, die von Natur aus kein Mehl enthalten. Lassen Sie sich gerne auch von unseren Plätzchen ohne Zucker inspirieren.
Welcher Mehlersatz für glutenfreie Plätzchen?
Glutenfreie Mehlmischungen gibt es häufig fertig zu kaufen. Diese bestehen aus drei Komponenten: einer Mehlsorte als Basis, einem Stärkemehl zum Auflockern und einem Bindemittel für Volumen und guten Zusammenhalt des Teiges. Diese drei Teile werden im Verhältnis zwei zu eins zu eins gemischt.
Der Nachteil bei gekauften Mehlmischungen ist die fehlende Geschmacksvariation, wenn Sie immer dieselbe Mehlmischung verwenden. Tipp: Variieren Sie jeden Teig individuell mit Gewürzen, um den Plätzchen eine eigene Geschmacksnote zu verleihen.
Sie können auch selbst eine glutenfreie Mehlmischung zubereiten. Als Grundlage hierfür dient Buchweizen-, Mais-, Leinsamen-, Reis-, Kichererbsen-, Lupinen- oder Hafermehl sowie Amaranth, Hirse, Quinoa oder Teff. Für die stärkehaltige Komponente nehmen Sie am besten Tapioka, Maisstärke, Mandel-, Kokos- oder Sojamehl. Guarkernmehl und Johannisbrotkernmehl eignen sich gut als Bindemittel.
Wofür Sie Maismehl noch verwenden können, sehen Sie bei unseren Maismehl-Rezepten.
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Nützliche Tipps: Glutenfreie Plätzchen selber backen
Bearbeiten Sie den Teig nicht zu lange mit den Händen, sonst wird er weich und kann beim Backen auseinanderlaufen.
Wenn im Rezept angegeben ist, dass der Teig vor dem Backen ruhen soll, darf er das gerne auch mehrere Stunden oder über Nacht.
Bewahren Sie Plätzchen am besten immer in einer Tupper- oder Blechdose luftdicht auf. Die besten Tipps dazu lesen Sie im Beitrag "Plätzchen aufbewahren".
Backen Sie Ihre Plätzchen auf mittlerer Schiene im Ofen und nehmen Sie sie heraus, wenn sie an den Rändern goldbraun sind.
Erfahren Sie mehr über glutenfreies Backen und die verschiedenen Mehlsorten.
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