Du hast noch nie von Schneewittchenkuchen gehört? Dann bist du sicher nicht allein. Der Kuchen ähnelt der Donauwelle und war in der DDR ein echter Klassiker. Der Geschmack ist auf jeden Fall ein Märchen!
Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben, die Tasse Zucker hinzufügen. Parallel den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Eine Tasse Öl zum Mehl-Zucker-Gemisch geben. Die Schale einer Zitrone hineinreiben. Eier aufschlagen und in die Schüssel geben. Milch mit einem Esslöffel abmessen und hinzufügen.
Alle Zutaten in der Schüssel zu einem mürben Teig verkneten. Tipp: Wenn der Teig zu trocken ist, kann noch etwas Öl hinzugegeben werden.
Den Teig zu einer Kugel formen und auf der Arbeitsplatte ausrollen. Verwende etwas Mehl, damit der Teig nicht an der Arbeitsplatte und am Nudelholz klebt. Den ausgerollten Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.
Johannisbeeren von den Stielen befreien und auf dem Teig verteilen. Blech in den vorgeheizten Ofen auf die unterste Schiene schieben und bei 175 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 35 Minuten backen.
Den Vanillepudding nach Packungsanweisung zubereiten und mit Klarsichtfolie abgedeckt auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Kuchen aus dem Ofen nehmen und erkalten lassen. Butter mit 2 EL Zucker weißschaumig aufschlagen und den abgekühlten Pudding nach und nach unterziehen. Die Creme auf den erkalteten Kuchen streichen. Noch einmal 20 Minuten auskühlen lassen.
Kuchenglasur in einem Wasserbad langsam erhitzen, auf dem Kuchen verteilen und glatt streichen. Kuchen nochmals eine Stunde ruhen lassen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.761 kj (33 %)
Kalorien
660 kcal (33 %)
Kohlenhydrate
84 g
Fett
30 g
Eiweiß
12 g
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Schneewittchenkuchen-Rezept: Donauwelle mit Johannisbeeren
Der Schneewittchenkuchen und die Donauwelle haben viel gemeinsam. Bei beiden Backkreationen bettet sich Obst auf einen Rührteig, gefolgt von einer Buttercreme mit Pudding und einer Schicht Kuvertüre. Während für das Donauwelle-Rezept in aller Regel Sauerkirschen zum Einsatz kommen, schmücken den Schneewittchenkuchen nach unserem Rezept rote Johannisbeeren – du kannst aber natürlich genauso gut Kirschen verwenden. Mit Johannisbeergelee verfeinerst du übrigens unsere Linzer Törtchen. Möchtest du das typische Wellenmuster im Teig erzeugen, fügst du einer Hälfte des Rührteigs einfach Kakao hinzu. Durch das Eindrücken der Kirschen bilden sich dann die Wellen. Auch die Form und die oberste Schicht dürfen variieren. Backe deinen Schneewittchenkuchen statt auf dem Blech wie eine Torte in einer runden Springform oder wähle als Finish nicht Schokolade, sondern Butterkekse für ein knuspriges Geschmackserlebnis. Soll der Kuchen festlicher wirken, kann auch ein roter Tortenguss den Abschluss bilden. Noch mehr fürs Auge bietet übrigens unsere Feigentorte, die mit Fondant, Mürbe- und Brandteig sowie einer feinen Creme optisch wie kulinarisch begeistert. Ein weiteres Backwerk für Liebhaber:innen säuerlicher Früchte ist unser Johannisbeerkranz aus Hefeteig.
Cremige Backrezepte: Schneewittchenkuchen & Co.
Für viele ist die Buttercreme mit Vanillepudding die entscheidende Zutat, die den Kuchen aus der DDR und die Donauwelle so unwiderstehlich macht. Gehörst du ebenfalls zu dieser Gruppe Leckermäuler, dann empfehlen wir dir als weiteres Backrezept unsere gefüllten Briocheschnecken. Eine Vanillecreme bildet hier das köstliche Herz eines Hefeteigs. Ein weiterer Kuchenklassiker mit dieser Füllung ist der Bienenstich, den du in Miniformen mit unserem Bienenstich-Cupcakes-Rezept für dich entdecken kannst. Bist du eher der fruchtigen Seite des Schneewittchenkuchen-Rezepts zugeneigt, treffen fruchtige Cookies mit Cranberries vielleicht deinen Geschmack. Die knusprigen Plätzchen erhalten durch Kokosraspeln eine an Makronen erinnernde Note.