Eine gusseiserne Auflaufform mit saftigem Rotkohl, ganzen blanchierten Mandeln und Zimtstange, auf einem Holzbrett

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Rotkohl

Ob zu Rinderrouladen, zur Weihnachtsgans oder einfach als winterliches Gemüse: Mit unserem besonderen Rotkohl-Rezept wird aus der traditionellen Beilage ein Highlight.

  • Zubereitungszeit
    45 min.
  • Gesamtzeit
    1 h 45 min.
  • Schwierigkeit
    Mittel
  • Kalorien / Portion
    381 kcal
  • Bewertung
    Rezept bewerten. Aktuelle Bewertung: 3.8 3.8 von 5 Sternen. Anzahl der Bewertungen: 19.
  • Ernährungsform
    Vegetarisch

Zutaten

Portionen

4

2
Zwiebeln
1
Rotkohl, mittelgroß
2 EL
Öl, zum Braten
100 ml
Orangensaft, mild
1 EL
Apfelessig
1 EL
Honig, flüssig
Salz
Pfeffer
1
Zimtstange
100 g
Cranberries, getrocknet
50 g
Zucker
125 g
Mandeln, blanchiert, ganze Kerne

Zubereitung

  1. Rotkohl putzen, in 8 gleichgroße Spalten schneiden und den Strunk zu 2/3 entfernen. Nicht zu viel vom Strunk herausschneiden, da er sonst auseinanderfällt. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in Ringe schneiden.

  2. Öl in einem großen Schmortopf erhitzen. Darin die Zwiebeln anbraten und anschließend die Mandeln hinzugeben. Die Zwiebeln und Mandeln unter Zugabe von Zucker karamellisieren.

  3. Die Rotkohlspalten dazu geben und unter Wenden anbraten. Danach mit Apfelessig und Orangensaft ablöschen. Anschließend den Honig dazugeben.

  4. Den Rotkohl mit Salz, Pfeffer, Zimtstange und den Cranberries vermengen. Das Ganze mit Deckel bei mittlerer Hitze für ca. 1 Stunde köcheln lassen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 1.595 kj (19 %)
Kalorien 381 kcal (19 %)
Kohlenhydrate 43 g
Fett 22 g
Eiweiß 8 g

Bewertung

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Rotkohl-Rezept: Klassiker im neuen Gewand

Das Spiel zwischen süß und sauer, die weihnachtlichen Gewürze wie Zimt und Nelken sowie fruchtige Noten durch Äpfel und Rotwein haben den traditionellen Rotkohl zur Lieblingsbeilage zum Festmahl an Weihnachten werden lassen. Traditionalisten genießen die klassischen Rotkohl-Rezepte aus Großmutter-Zeiten am liebsten unverändert. Hierbei bekommt das Gemüse durch Gänseschmalz, Rotwein, etwas Essig und Apfelstückchen seinen leckeren süß-sauren Geschmack.

Unser Rotkohl-Rezept präsentiert das Gemüse in einer etwas moderneren und raffinierteren Variante. Mandeln und Cranberrys, Honig und Orangensaft kitzeln noch mehr Geschmack aus dem Kohl. Gemäß dem Motto "Pimp my Rotkohl" kreierst du mit unserem besonderen Rotkohl-Rezept ein ganz besonderes Rotkohl-Gericht. Eigentlich ist dieser geschmorte Kohl fast zu schade, um lediglich als Beilage zu dienen. Unser Rotkohl-Rezept ist durchaus auch dafür geeignet, ein eigenständiges vegetarisches Hauptgericht zu servieren. Aber auch zu Rinderschmorbraten passt der Rotkohl wunderbar – serviere ihn zum Beispiel mal statt der eigentlich für das Gericht typischen Polenta als Beilage zu unserem Brasato-Rezept aus dem Schweizer Tessin! Oder aber reiche den roten Kohl zu einem Entenconfit.

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, tolle vegetarische Gerichte mit dem farbenfrohen Gemüse zuzubereiten, dann solltest du auch einmal unser Rotkohl-Quinoa-Pfanne-Rezept studieren. Eine asiatische Alternative, allerdings mit Fleisch, ist unser Rezept für marinierten Rotkohl mit Entenbrust. Geröstete Erdnüsse, Koriander, Chilis und Sojasoße sorgen hier für die fernöstliche Note.

Küchenzauber mit Blaukraut

In Süddeutschland und Österreich wird der Rotkohl auch Blaukraut genannt. Allerdings hat der Kohl dort, wo die Böden der Felder oft alkalisch sind, auch tatsächlich eher eine bläuliche als eine rötliche Färbung. Der Farbstoff im Rotkohlsaft kann nämlich als Indikator dienen, das heißt, er verändert je nach pH-Wert seine Farbe.

Wenn du also unser Rotkohl-Rezept oder eine Rotkohlsuppe zubereitest, kannst du ganz einfach etwas experimentieren und etwas Küchenzauberei veranstalten. Wasche dafür einfach das geschnittene Gemüse kräftig ab und fange das Abwaschwasser auf. Das hat bereits eine kräftige violette bis bläuliche Färbung. Wenn du jetzt etwas Säure hinzugibst, zum Beispiel Essig oder Zitronensaft, verändert die Flüssigkeit ihre Farbe und wird rot. Gibst du aber etwas laugenhaltige Flüssigkeit hinein, etwa Seifenlösung oder in Wasser gelöstes Natron, so bekommt der Kohlsaft eine tiefblaue Färbung. Ein verblüffender Effekt, der die Kochperson bei Kindern und Gästen zu einer echten Zauberin oder einem echten Zauberer werden lässt. Krönender Abschluss deiner Show und der Beweis für deine magischen Kräfte wird dann schließlich das wahrlich "zauberhafte" Resultat unseres Rotkohl-Rezeptes sein. Wir wünschen dir viel Spaß beim Nachkochen, Experimentieren und "Zaubern"!

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