Für einen besonders intensiven Geschmack verwenden wir in unserem Rezept für dieses italienische Reisgericht kräftigen Vollkornreis und dreierlei Pilzsorten. Das Mandelmus verleiht dem Risotto zusätzlich eine nussige Note.
Den Reis unter fließendem Wasser in einem Sieb waschen, mit 660 ml Mineralwasser und Salz in einem Topf kurz aufkochen und ca. 35 Minuten bei mittlerer Hitze bissfest kochen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln darin ca. 2 Minuten andünsten. Den Knoblauch hinzugeben und 1 weitere Minute andünsten. Dann die Pilze zugeben und ca. 4 Minuten braten. mit Weißwein ablöschen, den gekochten Reis hinzugeben und gut vermengen.
Mandelmus mit dem restlichen Mineralwasser vermengen, in die Pfanne geben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Konsistenz des Risottos sollte jetzt leicht sämig sein. Falls das Risotto zu trocken ist, noch etwas Wasser oder Weißwein hinzugeben. Auf Tellern anrichten und mit Rote-Bete-Sprossen toppen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.776 kj (33 %)
Kalorien
663 kcal (33 %)
Kohlenhydrate
90 g
Fett
25 g
Eiweiß
19 g
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Veganer Reisgenuss: Mushroom-Risotto-Rezept
Für ein saftiges und leckeres Risotto benötigst du nur wenige Grundzutaten: Reis, Brühe, etwas Weißwein, Parmesan und Butter. Damit Risotto-Rezepte wie in Italien gelingen und die Reisgerichte ihre typisch cremige Konsistenz erhalten, sind zwei Dinge wichtig. Zum einen solltest du auf die Verwendung geeigneter Reissorten achten. Diese sind zum Beispiel Arborio, Carnaroli und Vialone. Sie enthalten mehr wasserlösliche Stärke als beispielsweise Basmatireis, dadurch wird das Risotto schön sämig. Risotto-Reis zeichnet sich zudem durch seine großen, runden Körner aus, die beim Kochen cremig werden, aber dennoch bissfest bleiben. Zum anderen erfordert die Zubereitung deine ganze Aufmerksamkeit. Das Geheimnis eines guten Risottos liegt darin, dass der Reis nach dem Andünsten und Ablöschen mit Wein nur leicht köchelt und du immer nur so viel Brühe nachgießt, dass die Körner leicht bedeckt sind. Frisch geriebener Parmesan verleiht dem Risotto eine feine Würze und die Cremigkeit. Bei unserem veganen Mushroom-Risotto-Rezept erfüllt Mandelmus diese Aufgabe. Auch wird hier der Reis getrennt von den Pilzen gekocht und später zu diesen in eine Pfanne gegeben. Ebenfalls eine Variante eines traditionellen Risottos, allerdings eine mit Speck und Parmesan, kochst du mithilfe unseres Risi-Bisi-Rezepts.
Pilz-Risotto mit Pfifferlingen
Als Pilze kommen Shiitake, Buchenpilz und Seitling zum Einsatz, du kannst aber auch andere Sorten verwenden wie Austernpilze, Champignons, Steinpilze oder Pfifferlinge. Letztere machen das mediterrane Reisgericht frisch geerntet im Herbst zu einem Gaumenschmaus: Probiere unser Risotto mit Pfifferlingen aus! Ein kräftiger Schuss Sahne macht das vegetarische Gericht extra cremig. Außerhalb der Saison lässt es sich auch mit Konservenpilzen zubereiten: Dafür brätst du die Pilze wie in unserem Rezept für Pfifferlingrisotto beschrieben mit Zwiebel- und Knoblauchwürfeln in der Pfanne an, würzt sie mit roten Pfefferbeeren sowie Zitronensaft und richtest sie auf dem Risotto an. Die cremige Komponente bildet in diesem Rezept ein feines Petersilienpesto. Dafür pürierst du das frische Kraut einfach mit Olivenöl und mischst das Pesto zum Schluss unter das fertige Risotto. Sowohl das Pfifferling- als auch das Mushroom-Risotto-Rezept lassen sich ganz nach Geschmack um weitere Zutaten ergänzen. Infrage kommen etwa ein wenig geräucherter Schinken, Oregano, Knoblauch oder Frischkäse – schlemme dich durch die köstlichen Möglichkeiten! Und probiere dabei auch unbedingt unser ungewöhnliches Rezept für Kartoffelrisotto oder dieses edle Risotto Nero mit Tintenfisch.