Unser Linzer-Plätzchen-Rezept bereichert die Adventszeit. Die hübschen Doppelkekse mit Marmeladenfüllung sehen mit ihrer zarten Puderzucker-Schicht nicht nur bezaubernd aus – der gewürzte Mürbeteig sorgt auch geschmacklich für sofortige Weihnachtsstimmung. Back gleich los!
Mehl und gemahlene Mandeln in einer Schüssel vermischen. Butter in Würfel schneiden und zur Mehlmischung geben. Puderzucker, Vanillezucker, Zimt, Nelke, Salz und Eier hinzugeben und mit den Händen zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 3-4 mm dick ausrollen und mit einer runden Ausstechform Plätzchen ausstechen. Teigreste erneut verkneten, ausrollen und ausstechen. Bei der Hälfte der Plätzchen mit einem kleineren Ausstecher mittig ein Loch ausstechen.
Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 170 Grad) vorheizen.
Plätzchen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilen und für 10-12 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen hellbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
Alle Plätzchen ohne Loch mit der Konfitüre bestreichen. Sollte diese zu dick erscheinen, kurz unter Rühren im Topf erwärmen. Die Plätzchen mit Loch leicht mit Puderzucker besieben und auf die vorbereiteten Konfitüre-Plätzchen aufsetzen sowie leicht andrücken.
Die Linzer Plätzchen nach Belieben sofort servieren oder einige Tage in einem verschließbaren Behältnis durchziehen lassen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
917 kj (11 %)
Kalorien
219 kcal (11 %)
Kohlenhydrate
21 g
Fett
13 g
Eiweiß
3 g
Bewertung
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Kein Weihnachten ohne Linzer Plätzchen: den Klassiker backen
Sie gehören zu den absoluten Klassikern unter den Weihnachtsplätzchen-Rezepten: die original Linzer Plätzchen aus zwei hauchdünnen Mürbeteig-Schichten, zwischen denen köstliche rote Marmeladenfüllung hindurchscheint. Die Zubereitung fällt durch die beiden Teigschichten ein wenig aufwendiger aus, ist aber alles andere als schwierig. Auch wenn du noch keine routinierte Plätzchen-Profi:n sein solltest, gelingt dir unser einfaches Linzer-Plätzchen-Rezept bestimmt. Das Gebäck verdankt seinen Namen übrigens dem Teig, aus dem es gebacken wird: Zu den klassischen Mürbeteig-Zutaten kommen beim sogenannten "Linzer Teig" noch gemahlene Mandeln oder Nüssen hinzu. Probiere mit unserem Rezept für Linzer Törtchen eine weitere Variante dieses Teiges aus. Außerdem wird er mit Zimt und Nelken gewürzt. Die Plätzchen Linzer Art sind auch unter dem Namen "Linzer Auge" oder "Spitzbuben" bekannt. Die Rezept-Variante ohne Nelke und Zimt im Teig heißt Hildabrötchen.
Tipp: Lass die Linzer Plätzchen nach dem Backen mindestens einen Tag lang in einer Keksdose durchziehen. Dann schmecken sie am besten!
Welche Marmelade passt zu Linzer Plätzchen?
Ins Linzer Plätzchen Original-Rezept gehört rotes Johannisbeergelee, in Österreich auch Ribiselgelee genannt. Der eher säuerliche Fruchtaufstrich ist aber nicht jedermanns Sache und auch nicht in jedem Supermarkt erhältlich. Du darfst also ganz nach Geschmack vom Original abweichen und auch andere Marmeladen-Rezepte verwenden: Himbeergelee, Pflaumenmus oder Aprikosenmarmelade etwa schmecken ebenfalls gut zu dem gewürzten Mürbeteig. Achte lediglich darauf, dass die Marmelade keine Fruchtstückchen enthält. Für das Loch in der oberen der beiden Plätzchen-Hälften bekommst du im Handel spezielle Ausstechformen für Linzer Plätzchen.
Übrigens: Auch wenn Linzer Plätzchen als Weihnachtsgebäck gelten, spricht nichts dagegen, sie zu anderen Anlässen zu genießen. Backe die Linzertorte im Mini-Format, wann immer dir danach ist. Um die weihnachtliche Anmutung zu umgehen, verwende für das ausgestochene Motiv auf der Oberseite einfach zeitlose Formen wie ein Herz, eine Raute oder einen schlichten Kreis.