Yakitori-Spieße sind in Japan ein Traditionsgericht. Die Hähnchenfleischspieße umhüllt eine Marinade bestehend aus Sojasoße, Mirin und weiteren Zutaten. Anschließend sind sie bereit für den Grill oder die Pfanne. Zu den fertigen Yakitori-Spießen passt ein frisch zubereiteter Spinat-Sesam-Salat.
Zunächst den Spinat waschen und 1 Minute in kochendem Wasser blanchieren, dann in Eiswasser abschrecken und auswringen.
Für das Dressing die Sojasauce, Mirin, Honig und Tahin verrühren. Dressing mit dem Spinat vermischen. Sesam in der Pfanne rösten und über dem Salat verteilen.
Für die Hähnchen-Marinade die Sojasauce mit dem Mirin-Reiswein und Zucker verrühren.
Die Knoblauchzehen schälen, andrücken und zusammen mit der Marinade in einen kleinen Topf geben. Den Ingwer waschen, schälen, in breite Streifen schneiden und hinzufügen.
Die Marinade etwa 10 Minuten einköcheln lassen und abkühlen lassen, sodass sie eine schöne sirupartige Konsistenz bekommt. Ingwer-und Knoblauchstücke entfernen.
Wenn man die Yakitori-Spiesse grillen möchte, dann die Holzspieße für 20 Minuten in Wasser einlegen, damit sie auf dem Grill nicht anbrennen.
Die Hähnchenbrustfilets waschen, mit Küchenpapier abtupfen in mundgerechte Stücke schneiden, auf die Spieße stecken und mit Marinade einstreichen. Hähnchenspieße in der Pfanne mit etwas Kokosöl ca. 5 Minuten gar braten oder auf dem Grill zubereiten - dabei immer wieder mit der Marinade bestreichen und regelmäßig wenden.
Zum Schluss mit in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln verfeinern und mit dem Spinat-Sesam-Salat servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.503 kj (18 %)
Kalorien
359 kcal (18 %)
Kohlenhydrate
25 g
Fett
12 g
Eiweiß
42 g
Bewertung
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Rezept für Yakitori-Spieße: Hähnchen, mariniert mit Sojasauce
Beinahe jedes Land kennt seine eigene Variante der gegrillten bzw. gebratenen Fleischspieße. In der japanischen Küche heißen sie Yakitori. Traditionell versteht man in Japan darunter ausschließlich gegrilltes Hähnchen. Mittlerweile gibt es jedoch auch Varianten mit Rind, Schwein, Fisch und Meeresfrüchten (wenn du bei dem Wort "Rind" hellhörig geworden bist, probiere unbedingt auch die portugiesischen Grillspieße namens Espetadas!). Unser Yakitori-Spieße-Rezept bereitest du mit zartem Hähnchenbrustfilet zu. Für die selbstgemachte Marinade sind, entsprechend des originalen Rezepts, Sojasoße, Mirin – ein aromatischer Reiswein –, Zucker, Knoblauch sowie Ingwer essenziell. Die Soße dient bei der Zubereitung einerseits als Marinade und andererseits als Dip für die fertig gebratenen Spieße. Dazu servierst du nach unserem Rezept für Yakitori einen frischen Spinat-Sesam-Salat, mit Honig und Tahin verfeinert. Mithilfe unseres Yakitori-Rezepts kochst du übrigens nicht nur japanisch, sondern auch noch low carb.
So gelingen die Spieße in der Pfanne oder vom Grill
Für unser Rezept brätst du das in Würfel geschnittene Fleisch mit zwei Esslöffeln Öl in der Pfanne an. Ebenso gut kannst du die japanischen Yakitori-Spieße auch als gegrillte Hähnchenspieße zubereiten. Wichtig bei beiden Zubereitungsarten ist es, die Spieße immer wieder mit Marinade zu bestreichen und sie regelmäßig zu wenden. Da du für unser Rezept Spieße aus Holz verwendest, legst du diese zuvor jedoch 20 Minuten in Wasser ein. So brennen sie auf dem Grill nicht an. Achte darauf, dass du die Yakitori-Soße vor dem Marinieren bei mittlerer Hitze einkochen lässt und das Fleisch in nicht zu große Stücke schneidest.
Natürlich kannst du die japanischen Spieße auch vegetarisch zubereiten. Dafür bietet sich am besten festes Gemüse an, zu dem die aromatischen Soße ebenso wie zum Hähnchenfleisch passt. Falls du gerade keine typisch japanischen Zutaten zu Hause hast, aber dennoch Leckeres vom Grill zubereiten möchtest, empfehlen wir unsere Grillspieß-Rezepte. Zum Beispiel Shish Taouk, libanesische Hähnchenspieße, für die du Joghurt und einen gut sortierten Gewürz-Vorrat benötigst.