Gesunde Pizza? Gar kein Problem: mit dem richtigen Belag, und vor allem mit einem Teig nach unserem Vollkornpizzateig-Rezept! Den hast du blitzschnell zubereitet – und musst dir nur noch überlegen, was Leckeres drauf soll auf deine Power-Pizza.
Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe zerbröseln. Von 300 ml lauwarmem Wasser 4 EL zur Hefe geben und verrühren. Die angerührte Hefe mit dem Salz in die Mulde gießen und etwas Mehl vom Rand einarbeiten. Restliches Wasser und Olivenöl nach und nach dazugeben und für ca. 10 Minuten verkneten. Teig abgedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
Den Teig mit den Händen oder den Knethaken des Handrührgerätes noch so lange kräftig durchwalken, bis der Teig elastisch ist und nicht mehr klebt. Teig in 4 Portionen abtrennen, zu Kugeln formen und in einer bemehlten Schüssel zugedeckt an einem warmen Ort nochmals 2-3 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat.
Teigkugeln nacheinander auf einer bemehlten Arbeitsfläche flachdrücken und mit den Fingern auseinanderziehen, bis runde Fladen entstehen. Die Ränder dicker formen.
Pizzafladen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und nach Belieben belegen. Anschließend für 10-12 Minuten bei 220 Grad Umluft (240 Grad Ober-/Unterhitze) auf mittlerer Schiene im Backofen backen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.909 kj (23 %)
Kalorien
456 kcal (23 %)
Kohlenhydrate
96 g
Fett
2 g
Eiweiß
14 g
Bewertung
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Mit dem Vollkornpizzateig-Rezept backst du gesund & lecker!
Die Nationalspeise Italiens hat bei uns nicht selten den Ruf von Fastfood mit der Betonung auf "nicht besonders gesund". Das wird der Pizza bei Lichte betrachtet natürlich nicht gerecht – schließlich hängt die Frage nach ihrem Nährwert vor allem von dem ab, was drauf ist. Und das liegt, wenn du Pizza selber machst, ganz bei dir: Fetthaltige Salami unter einer dicken Käsekruste schneidet in Sachen Nährwert sicher schlechter ab als Brokkoli oder Tomatensoße sowie etwas Mozzarella bei der neapolitanischen Pizza. Mit unserem Vollkornpizzateig-Rezept steht deine Pizza auf jeden Fall schon einmal auf einer gesunden – und sogar veganen – Basis: Statt Weizenmehl verwendest du für diesen Pizzateig neben Hefe und Olivenöl Mehl aus Vollkorn – und das wird, wie der Name schon sagt, aus dem vollen Korn hergestellt. Heißt: Auch die äußere Schicht und der Keimling des Korns, die besonders reich an wichtigen Nährstoffen sind, werden mitvermahlen. Für weißes Mehl dagegen wird nur das Innere des Korns genutzt, und das enthält kaum noch Vitalstoffe. Mit unserem Vollkornpizzateig-Rezept erhältst du also das Gute aus dem ganzen Korn: Vitamine, Mineralien und vor allem Ballaststoffe, die dich länger sättigen. Und kannst damit auch jedes andere Pizzarezept auf eine Vollkorn-Basis stellen, zum Beispiel unsere leckere Spinatpizza mit Feta und Pinienkernen.
Ob Brot oder Pizzateig: Greif öfter mal zu Vollkorn!
Statt aus Weizen-Vollkornmehl kannst du unser Vollkornpizzateig-Rezept alternativ mit Vollkornmehl aus Dinkel zubereiten, einer dem Weizen eng verwandten Getreideart mit einem besonders feinen und nussigen Aroma, das Dinkel in den letzten Jahren zunehmend beliebt macht. Auch andere Rezepte wie unser Vollkornbrot lassen sich mit diesem Mehl zubereiten. Auch wenn nicht alle Vollkornrezepte automatisch gesund sind (siehe Pizzabelag): Generell tust du dir und deiner Familie etwas Gutes, wenn du so oft wie möglich zu Produkten aus dem vollen Korn greifst. Seien es die Brötchen bei der Bäckerei oder unser nicht gerade unaufwendiges Vollkorn-Pastrami-Sandwich: Dein Blutzuckerspiegel wird es dir danken, denn das Vollkornmehl sorgt dafür, dass dieser nur langsam steigt – und du nicht so schnell wieder Hunger bekommst. Noch stärker ist der Effekt, wenn du unser Emmerbrot probierst.
Du suchst nach weiteren Rezept-Ideen? Dann probiere als Alternative zu unserem Vollkornpizzateig-Rezept auch mal diese Polenta-Pizza!